Verband der Geschichtslehrer Deutschlands e.V.
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Presseerklärung zur 20. Internationalen Jahrestagung des europäischen Geschichtslehrerverbands EUROCLIO (29. März 2013)

Ab Sonntag, den 7. April 2013, kommen über 200 Geschichtslehrkräfte aus Schule, Hochschule und Forschungseinrichtungen aus mehr als 50 europäischen und außereuropäischen Ländern für eine Woche zu der der 20. Jahrestagung des Europäischen Geschichtslehrerverbandes EUROCLIO in Erfurt zusammen. Unter dem Titel „Reflecting Remembrance, Teaching History for a Common Culture of Remembrance?“ wird in Erfurt gemeinsam das weite Spektrum rund um die Frage nach einer gemeinsamen Erinnerungskultur diskutiert: Worin könnte eine gemeinsame europäische Erinnerung bestehen, gibt es dazu einen Grundkonsens?

 

In Kooperation mit der Europäischen Kommission und unter Beteiligung zahlreicher Vertreter wichtiger Museums- und Gedenkstätten werden Unterrichtspraktiken, methodische und didaktische sowie inhaltliche Aspekte verglichen und erörtert. Als Themenfelder werden der deutsche Umgang mit Stasi-Akten, der jüdischen Vergangenheit und Gegenwart in Europa sowie die bis in die Gegenwart nachwirkende Ost-West-Konfrontation während des Kalten Krieges bearbeitet. Insbesondere der Umgang mit höchst sensiblen Themen im Geschichtsunterricht wird dabei beachtet. Das reiche Konferenzprogramm beinhaltet offene Paneldiskussionen, Workshop-Sitzungen und Exkursionen zu wichtigen Gedenkstätten in der Umgebung von Erfurt, so auch die Buchenwald-Gedenkstätte und der ehemalige deutsch-deutsche Grenzpunkt Point Alpha. Neueste Erkenntnisse und Ideen aus dem Bereich der transkulturellen Geschichtsdidaktik, der Konzeption bi-nationaler Geschichtsbücher und digitaler Unterrichtsplattformen runden zusammen mit Schulbesuchen in und um Erfurt den Austausch der Lehrkräfte ab.

 

EUROCLIO, der europäische Geschichtslehrerverband richtet die Tagung in enger Kooperation mit dem Verband der Geschichtslehrer Deutschlands aus. Die Veranstaltung findet an zwei Tagungsorten - dem Augustinerkloster, sowie dem Radisson Blu Hotel - vom 7. bis 13. April 2013 statt.

 

 

EUROCLIO setzt sich seit nunmehr zwanzig Jahren auf internationaler Ebene für die Förderung eines verantwortungsbewussten und innovativen Geschichts- und Politikunterrichts ein, mit dem Ziel, die Schülerinnen und Schüler zu kritischem Denken und gegenseitigem Respekt zwischen den Kulturen anzuregen.

 

Website zur Konferenz: http://www.euroclio.eu/new/index.php/2013-erfurt




„Unsere Mütter, unsere Väter“ (03-2013)



In Zusammenarbeit mit dem VGD und unserem früheren Bundesvorsitzenden Dr. Peter Lautzas wird zwischen dem 17. und 20. März 2013 der TV-Film „Unsere Mütter, unsere Väter“ im ZDF gezeigt. In diesem wird aus der Erlebnis-Sicht von damals fünf Jugendlichen plastisch der Russland-Feldzug thematisiert und der Zweite Weltkrieg thematisiert. Dazu gibt es ebenso im Anschluss an die Ausstrahlungen weitere Dokumentationen sowie Erläuterungen für den Unterricht.

 

Weitere Informationen auf der Website: umuv.zdf.de.

 

Sendedaten:

 

Sonntag, 17.3.

20.15 Uhr Spiel Teil 1

21.45 Uhr  Doku Teil 1

 

Montag, 18.3.

20.15 Uhr Spiel Teil 2

 

Mittwoch, 20.3.

20.15 Uhr Spiel Teil 3

Donnerstag, 21.3.

0.45 Uhr Doku Teil 2




Offizielle Lehrerfortbildung auf der 20. EUROCLIO Jahreskonferenz in Erfurt (2-2013)



Vom 7-13. April 2013 findet die 20. EUROCLIO Jahreskonferenz  Reflecting Remembrance, Teaching History for a Common Culture of Remembrance? in Erfurt statt. Die Konferenz wird von EUROCLIO - European Association of History Educators in Kooperation mit dem VGD - Verband der Geschichtslehrer Deutschland e.V. und der European Commission organisiert.

Im Augustinerkloster zu Erfurt werden sich die Konferenzteilnehmer in Workshops, Trainings und Diskussionen mit vielen Themen rund um Geschichte, Erinnerung und Politische Bildung in Europa beschäftigen. Zurzeit haben sich bereits Lehrkräfte aus mehr als 50 Ländern, Vertreter von Internationalen Organisationen und der Europäischen Kommission registrieren lassen. Die Konferenz ist eine großartige Möglichkeit für Geschichtslehrkräfte, ihre europäischen und internationalen Kollegen zu treffen, ihr Wissen um Er innerungskontroversen zu erweitern sowie eigene Erfahrungen zu teilen. Des weiteren sind Exkursionen geplant, die das Konferenzprogramm vertiefen, insbesondere ein Tagesausflug zur Gedenkstätte Buchenwald und in die Stadt Weimar. Wir hoffen durch unsere Konferenz den Blick für die Herausforderungen und die Schwierigkeiten der Vermittlung der vielschichtigen Erinnerungskulturen in Europa zu schärfen und die Notwendigkeit der Auseinandersetzung mit der Geschichte zu verdeutlichen.

 

In Thüringen wird der 9. und/oder 10. April 2013

als offizielles Lehrerfortbildungstraining anerkannt!

 

Für Teilnehmer aus Deutschland betragen die Kosten

·         175,- pro Tag (Eintagesprogramm mit Übernachtung in Einbettzimmer)

·         135,- pro Tag (Eintagesprogramm mit Übernachtung in Zweibettzimmer)

·         50,- pro Tag (Eintagesprogramm ohne Übernachtung)

Lassen Sie sich jetzt registrieren

 

Die Konferenzsprache wird Englisch sein.
Für mehr Informationen können sie sich an nina[at]euroclio.eu wenden

Teile diese Informationen mit deinem eigenen Netzwerk!


Programm

Draft_Programme_Erfurt_Conference_2013_new.pdf



Holocaust-Dokumentation „Die Quellen sprechen“ (2-2013)

Auftaktveranstaltung: Stimmen zum Projekt von Ulrich Wilhelm, Charlotte Knobloch und Andreas Wirsching

 

Mit einer Auftaktveranstaltung im Jüdischen Gemeindezentrum in München startete Ende Januar 2013 das umfassende Langzeitprojekt zur Holocaust-Dokumentation „Die Quellen sprechen“. Schauspieler und Zeitzeugen lesen Hunderte von ausgewählten Dokumenten zur Judenverfolgung durch die Nationalsozialisten. Historiker erläutern die politischen Hintergründe und diskutieren Forschungsfragen. Die vom Bayerischen Rundfunk (Redaktion Hörspiel und Medienkunst) in Kooperation mit dem Institut für Zeitgeschichte realisierte dokumentarische Höredition wird ab 25. Januar 2013 in Bayern 2 gesendet und dauerhaft im Internet angeboten (www.die-quellen-sprechen.de).

 

Die Produktion folgt in ihrer Auswahl der Quellenedition „Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland 1933-1945“, die im Oldenbourg Verlag erscheint. Die auf 16 Bände angelegte Edition gilt als die weltweit umfassendste Sammlung und wissenschaftliche Aufarbeitung von Dokumenten zur Judenverfolgung durch die Nationalsozialisten. Sie macht viele der Dokumente erstmals zugänglich.

 

Mit der Höredition „Die Quellen sprechen“ werden die Texte, darunter Briefe, Tagebucheintragungen, Verordnungen, Befehle und Zeitungsberichte, auch für ein breiteres Publikum aufbereitet. Sie werden von Schauspielern wie Matthias Brandt und Bibiana Beglau gesprochen, außerdem von Zeitzeugen und Holocaust-Überlebenden wie Max Mannheimer, Anita Lasker-Wallfisch, Marcel Reich-Ranicki und Ruth Klüger. Die Höredition entsteht im Zeitraum von 2013 bis 2017 in mehreren räumlich und zeitlich gegliederten Staffeln. Im Januar und Februar 2013 wird die erste Staffel mit den ersten vier von insgesamt 16 Teilen in Bayern 2 gesendet und im Internet zur Verfügung gestellt. Die zweite Staffel folgt 2014.

 

Internetseite: www.die-quellen-sprechen.de

Informationen auch unter www.br.de/hoerspiel




Neue Unterrichtspakete zu Stasi-Haft, „Gastarbeitern“ und Jugendkulturen in Ost und West (2-2013)



Der Verband der Geschichtslehrer Deutschlands hat auch in diesem Jahr wieder Unterrichtspakete für die GdN-Homepage erstellt. Mittels ausgewählter Zeitzeugeninterviews sollen Schülerinnen und Schüler mit historischen Ereignissen, Themen und Prozessen vertraut gemacht und für diese Quellengattung sensibilisiert werden. Lehrer können dazu Materialien zum historischen Kontext, zur Didaktik und Unterrichtsvorbereitung auf unserer Seite kostenlos downloaden. Beginnen möchten wir mit der „Stasi-Haft“, die bei vielen Zeitzeugen schmerzliche Erinnerungen hinterlassen hat und einen ersten Einblick in die Methoden und Ziele des Ministeriums für Staatssicherheit in der DDR gewährt. Unterrichtspakete zur Geschichte der Migration und Integration von „Gastarbeitern“ und ein Vergleich der „Jugendkulturen in Ost und West“ werden in den nächsten Wochen folgen.

Das Unterrichtspaket zum Thema Stasi-Haft finden Sie unter:

http://www.gedaechtnis-der-nation.de/bilden/schulen/Stasi-Haft




Ein neuer Blick auf die Geschichte Europas? Innovative didaktische Ansätze im Geschichtsbuch (2-2013)


Workshop für Lehrer/-innen-auf der „didacta 2013“

 

 

Geschichtsbücher müssen heute im Schulunterricht viel leisten:
Wesentliche didaktische Prinzipien wie Multiperspektivität, Kontroversität und Kompetenzorientierung müssen umgesetzt werden. Gleichzeitig soll auch der Blick auf die europäische Geschichte ein neuer sein. Wie setzen aktuelle Geschichtsbücher diese Anforderungen um? Wie praxistauglich sind die neuen Lehrwerke?

Die Universum Kommunikation und Medien AG stellt gemeinsam mit dem Georg-Eckert-Institut für Internationale Schulbuchforschung ein aktuelles Lehrwerk für Geschichte in Auszügen vor. Das Lehrwerk entsteht in Kooperation mit einem polnischen Verlagspartner und wird für den Unterricht sowohl in Polen als auch in Deutschland entwickelt. Geschichtslehrer und -lehrerinnen der Sekundarstufe I sind eingeladen, das neue Lehrwerk aus ihrer praktischen Unterrichtserfahrung heraus und mit Blick auf die Anforderungen an einen zeitgemäßen Geschichtsunterricht zu diskutieren und zu beurteilen. Ein renommierter Geschichtsdidaktiker wird in einem Einstiegsreferat in das Thema einführen.

Anmeldeformular

Bei diesem Workshop handelt es sich um eine geschlossene Veranstaltung, zu der sich interessierte Geschichtslehrer und -lehrerinnen verbindlich anmelden können. Sie erhalten für die Teilnahme an der Veranstaltung eine Teilnahmebescheinigung sowie aktuelle Unterrichtsmaterialien. Bei einer verbindlichen Anmeldung erhalten die Teilnehmenden vorab eine kostenfreie Eintrittskarte für den Besuch der Bildungsmesse.

Thema des Workshops: Ein neuer Blick auf die Geschichte Europas? Innovative didaktische Ansätze im Geschichtsbuch Datum: Donnerstag, 21. Februar Zeit: 11.00 Uhr bis ca. 13.30 Uhr (inklusive Pause und Catering) Ort: Messe Köln, Raum H, Congress Center Nord Bitte benutzen Sie zur Workshop-Anmeldung das Anmeldeformular. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an Annette Friess Telefon: 0611-5050-9200 E-Mail: annette.friess@universum.com




Praktischer Geschichtsunterricht im Multimedia-Zeitalter (11-2012)



Die Referenten der VGD-Mediensektion von links: Prof. Dr. Vadim Oswalt, Dr. Ulrich Brochhagen, Stefan Brauburger, Niko Lamprecht und Dr. Ralph Erbar. (Foto: CJ)


Sektion auf dem Historikertag 2012: „Medialer Geschichtsunterricht: Innovation statt Beliebigkeit - Öffentlich-rechtliche Medien und Geschichte“


Der Verband der Geschichtslehrer (VGD) stellte beim Historikertag auf einer Sektion Kooperationsprojekte mit dem ZDF und MDR vor. Rund 150.000 Mal wurden zum Beispiel schon die Lehrerhandreichungen des VGD zur Geschichtsserie „Die Deutschen“ aus dem Internet heruntergeladen. Multi-Mediale Angebote für einen aktuellen und zeitgemäßen Geschichtsunterricht sollen ausgebaut werden.

 

 

Über 30 Millionen Mal wurde bisher das Online-Portal „Die Deutschen“ im Internet unter www.diedeutschen.zdf.de angeklickt. Rund 150.000 Mal wurden nach Angaben des ZDF zudem die begleitenden Handreichungen des Verbandes der Geschichtslehrer Deutschlands (VGD) für Lehrer heruntergeladen. In der sehr gut besuchten Sektion „Medialer Geschichtsunterricht: Innovation statt Beliebigkeit - Öffentlich-rechtliche Medien und Geschichte“ stellte der VGD auch deshalb beim Historikertag in Mainz Ende September 2012 seine Kooperationsprojekte „Die Deutschen“ und „Gedächtnis der Nation“ (ZDF) sowie „Eure Geschichte“ (MDR) vor. Dabei wurden diese auf ihre didaktische Wirksamkeit durchleuchtet. Bei der Veranstaltung konnten viele jüngere Geschichtslehrer, Dozenten und Studierende begrüßt werden, die insbesondere in der anschließenden Diskussion zeigten, dass im Internet- und Youtube-Zeitalter multimediale Angebote für einen aktuellen und einen die Lebenswirklichkeit der Schülerinnen und Schüler erreichenden Unterricht unverzichtbar sind.

 

 

Weiterlesen

 


Mediensektion_VGD_Historikertag_11-2012.pdf



Festveranstaltung 2013 - 100 Jahre Verband der Geschichtslehrer Deutschlands






Aktuell von unserer Facebook-Seite (11-2012)











Rede von VGD-Bundesvorsitzenden Dr. Peter Lautzas zur Eröffnung des Historikertages am 25. September 2012 in Mainz



Dr. Peter Lautzas (Foto: CJ)



Rede_Dr._Lautzas_Historikertag_25092012.pdf



Schülerwettbewerb gestartet! (10-2012)


Gemeinsam mit dem rheinland-pfälzischen Bildungsministerium und dem Verband der Geschichtslehrer Deutschlands startet der Verein heute einen Schülerwettbewerb zur Geschichte der Migration in Deutschland.

 

Unter dem Motto "Miteinander statt Gegeneinander" sind Schülerinnen und Schüler aus ganz Rheinland-Pfalz aufgerufen, historische Hintergründe zu recherchieren, Zeitzeugen zu suchen und diese vor der Kamera zu ihrer Migrationsgeschichte zu befragen. Den Siegern winken Sachpreise von Google, Gruner + Jahr und dem ZDF.

Weitere Infos zu Themen und Teilnahme gibt es hier als Download.

 

Die Pressemitteilung des rheinland-pfälzischen Bildungsministeriums finden Sie hier.




Schülerwissen über die DDR mangelhaft (10-2012)



Unter http://www.tagesschau.de/inland/ddrwissen100.html berichtete die Tagesschau-Redaktion am 3. Oktober 2012 über das vom Geschichtslehrerverband initiierte und betreute Webprojekt "Eure Geschichte" === http://www.mdr.de/damals/eure-geschichte/index.html




Verleihung des Forschungspreises des Georg-Eckert-Instituts (10-2012)



Verleihung des Forschungspreises am 19. Oktober 2012

Festveranstaltung des Georg-Eckert-Instituts

 

Freitag, 19. Oktober 2012: 19 Uhr Altstadtrathaus (Dornse): Altstadtmarkt 7, 38100 Braunschweig .

 

Um Anmeldung bis zum 15. Oktober wird gebeten unter: sammler@gei.de (Herr Sammler 0531/123103269).

 

Mit dem Forschungspreis ehrt das Georg-Eckert-Institut herausragende wissenschaftliche Arbeiten auf dem Gebiet der internationalen Bildungsmedienforschung. Der Preis, der von der Braunschweiger Verlagsgruppe Westermann gestiftet wird, ist mit 2500 € dotiert und wird in diesem Jahr zum zweiten Mal vergeben. Die Festveranstaltung findet statt im Rahmen einer wissenschaftlichen Konferenz anlässlich des 100. Geburtstages von Georg Eckert am 19. und 20. Oktober. Weitere Informationen zur Konferenz finden Sie unter: www.gei.de/aktuelles/mitteilungen/mitteilung-details/article/100-jahre-georg-eckert.html




Historikertag 2012



Auf der Website www.historikertag.de kann ab sofort das Programm für den 49. Deutschen Historikertag vom 25. bis 28. September 2012 in Mainz angesehen werden. Dabei gibt es insbesondere auch Informationen zur Anmeldung, insbesondere zur Frage, wie die Veranstaltung als Fortbildungsmaßnahme anerkannt werden kann.

 

 

Von Seiten des Verbandes der Geschichtslehrer (VGD) gibt es beim Historikertag folgende Veranstaltungen (ausführliche Beschreibungen siehe Links):

 

 

Mitgliederversammlungen des VGD:

Dienstag, 25.09.2012, 15:15 Uhr, Ort: P2;

Donnerstag, 27.09.2012, 15:15 Uhr, Ort: P2.

 

Sektion: Europäische Geschichtsbücher, digitale Lernplattformen oder bilaterale Schulbuchprojekte? Transkulturelle Sichtweisen in der europäischen Schulbuchdarstellung

Mittwoch: 26.09.2012, 09:15-13:00 Uhr
Ort: P2.

 

Sektion: Medialer Geschichtsunterricht: Innovation statt Beliebigkeit - Öffentlich-rechtliche Medien und Geschichte

Mittwoch, 26.09.2012, 15:15-18:00 Uhr

Ort: P1.

 

Podiumsdiskussion: „Geschichtslehrerausbildung“

Mittwoch, 26.09.2012, 18.15 Uhr

Ort: P5.

 

Sektion: Das Potenzial von Wirtschafts- und Sozialgeschichte zur Förderung eines reflektierten Geschichtsbewusstseins im Geschichtsunterricht

Freitag, 28.09.2012, 09:15-13:00 Uhr

Ort: P5.




Literaturempfehlungen zur Archäologie (07-2012)






Lehrerhandreichung (07-2012)



Zur aktuellen Sonderausstellung „Benedikt und die Welt der frühen Klöster“ der Reiss-Engelhorn-Museen in Mannheim ist eine Lehrerhandreichung erschienen. An dieser haben Mitglieder des VGD mitgewirkt.

 

Diese ist neben weiteren Informationen als PDF abrufbar unter:

http://www.benedikt2012.de/fileadmin/rem_upload/Benedikt/sonstiges/BENEDIKT_Lehrerhandreichung.pdf




Ideenwettbewerbs "andersartig gedenken" (07-2012)






Marcus H. Rosenmüller überreicht HISTORY-AWARD 2012 (07-2012)



 

Schüler aus Lübeck gewinnen mit ihrem aufwendigen Beitrag zum Thema nachhaltige Waldwirtschaft den bundesweiten Geschichtspreis von HISTORY™, FOCUS-SCHULE Online und P.M. HISTORY

 

München. Die Schüler der Klasse 7e der Trave-Gemeinschaftsschule aus Lübeck sind die Gewinner des Geschichtspreises HISTORY-AWARD 2012. Bereits zum achten Mal zeichnet der TV-Sender HISTORY Mitte Juni 2012 in Zusammenarbeit mit dem Geschichtslehrerverband (VGD) Filmprojekte aus, die sich mit historischen Themen auseinandersetzen. (© Foto: Gert Krautbauer für HISTORY, 2012)

 

Über 200 Kinder und Jugendliche hatten mit Videos am Wettbewerb zum diesjährigen Thema „Mensch und Umwelt. Eine Beziehung mit Geschichte“ teilgenommen. Schirmherr Marcus H. Rosenmüller, der mehrfach ausgezeichnete Regisseur und Drehbuchautor, sowie HISTORY-Senderchef Dr. Andreas Weinek überreichten den hölzernen Award in Form des Senderlogos im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung in der Hochschule für Fernsehen und Film in München. Der Preis ist mit 2.500 Euro dotiert, die von Sky Deutschland gestiftet werden.

 

Schüler aller Altersklassen und Schultypen waren aufgerufen, sich filmisch mit dem Thema „Mensch und Umwelt“ auseinanderzusetzen. Die Schüler der Trave-Gemeinschaftsschule aus Lübeck überzeugten mit ihrem Film „Das Referat“ beim Online-Voting sowie bei der hochkarätig besetzten Jury. In ihrem Beitrag beschäftigten sich die Jungregisseure fächerübergreifend mit dem Thema nachhaltige Waldwirtschaft. Mit einem durchdachten Drehbuch, aufwändigen Spielszenen, die zum Teil in mittelalterlichen Kostümen stattfanden und viel Engagement thematisierten die Schüler das Spannungsverhältnis zwischen Ökologie und Ökonomie.

 

Die Plätze 2 bis 10 belegten folgende Beiträge:

2. Platz: Johanneum Gymnasium (Herborn) mit „Bitterfeld ist die schmutzigste Stadt Europas!"?;
3. Platz: Gustav-von-Schlör-Schule (FOS/BOS, Weiden) mit „Erdöl“;
4. Platz: Immanuel-Kant-Gymnasium (Münster) mit „‘Nie wieder steig' ich himmelan!‘ – Die Auswirkungen der Waldschadensdebatte auf die Umweltpolitik der Bundesrepublik Deutschland“;
5. Platz: Humboldt-Gymnasium (Eichwalde) mit „Das Oderbruch – Ein dem Wasser abgerungener Lebensraum“;
6. Platz: Astrid-Lindgren-Schule (Grundschule, Niestetal) mit „Klimawandel – Eine kurze Geschichte“;
7. Platz: Fürstenbergschule (Hauptschule, Münster) mit „Die dicken Pötte werden kommen – Kanalausbau in Münster“;
8. Platz: Stephanusschule (Hauptschule, Krefeld) mit „Das Eiserne Ross – Die Entwicklung des Krefelder Stadtteils Oppum durch die Eisenbahn“;
9. Platz: Albert-Einstein-Gymnasium (Neubrandenburg) mit „Jahresversammlung der Borkenkäfer am AEG;
10. Platz: Freiherr-vom-Stein-Gymnasium (Lünen) mit „1916 bis 2012 und weiter: Aurubis – Eine Umwelt Staubschleuder?“

 

Alle eingereichten Projekte mit Videos sind unter www.history-award.de

abrufbar.




Sylvia Semmet neue Präsidentin von EUROCLIO (06-2012)

Große Ehre für den Geschichtslehrerverband: VGD-Vorstandsmitglied Sylvia Semmet wurde im April 2012 in Antalya nicht nur wieder in den Vorstand der European Association of History Educators (EUROCLIO), sondern außerdem zur neuen Präsidentin der im Verband organisierten 45000 europäischen Geschichtslehrer gewählt. Herzlichen Glückwunsch!




(Der neue Vorstand von Euroclio (v.l.): Peder Wiben - Denmark, Vassiliki Sakka - Greece, Sylvia Semmet - Ger-many, Semih Aktekin - Turkey, Marjan de Groot-Reuvekamp - Netherlands; Foto: Euroclio).




HISTORY-AWARD 2012: Online-Voting (05-2012)

Am 16. April endete die Einreichungsfrist zum HISTORY-AWARD 2012 zum Thema „Mensch und Umwelt. Eine Beziehung mit Geschichte.“  In diesem Jahr haben über 200 Schüler aus acht Bundesländern ihre filmischen Beiträge eingereicht. Per Online-Voting und Juryentscheid wird nun der Sieger gesucht, der den Preis am 14. Juni in München entgegennehmen darf. Vom 1. bis  21. Mai können User unter

http://www.history-award.de

für ihre Favoriten abstimmen und haben dabei die Chance, eins von drei iPhone 4S zu gewinnen.






„Eure Geschichte“: Internetprojekt von VGD und MDR zur DDR-Geschichte biegt in die Zielgerade ein (03-2012)


Nach einer intensiven Phase der Konzeptentwicklung und Konzeption erster Pilot-Bausteine füllt sich das inhaltliche Angebot des Internetportals „Eure Geschichte“ zusehends. In rascher Folge werden bis April 2012 die acht Themenkreise von „Staat und Politik“, „Wirtschaft“, „Kultur und Sport“ bis zu „Alltag und Nischenkultur“ mit Bausteinen versehen, welche multimediale Angebote und Anreize mit einem methodisch-didaktischen Angebot verbinden. Das Portal kann dabei von der Lehrkraft als mobile Online-Unterrichtseinheit genutzt werden, wobei die Gestaltung je nach Schulform, Lerngruppe und vorhandenem Zeitbudget flexibel gehandhabt werden kann:

 

-       Methodisch sind Gruppenarbeit, Stationenlernen, Erstellung von Referaten oder auch eine Mischung interaktiver Lernformen und stützender bzw. lenkender Maßnahmen möglich.

-       Thematisch kann man wie gewohnt die bekannten Schwerpunkte zur DDR-Geschichte herausarbeiten (politische Strukturen, Schlüsselereignisse wie 1989 oder 1961) oder – breiter angelegt – mittels thematischer Vernetzung auch dem „DDR-Lebensgefühl“ und den Bezügen zwischen den verschiedenen Themenfeldern nachspüren, ganz im Sinne der Spurensuche.

 

Allgemein soll der das Portal nutzende Unterricht letztlich anstiften zum sinnvollen Surfen – und zur eigenständigen, durchaus auch privaten Recherche im Internet.

 

Neue Bausteine

Im Frühjahr 2012 werden u.a. die folgenden Bausteine online gehen:

-       „Erich Honecker“

-       „Politische Mitbestimmung: Wahlen in der DDR“

-       „Die Bedeutung der Konsumwirtschaft: Der Trabi“

-       „Zwangsumsiedlungen / Grenze“

-       „Wo der Osten Urlaub machte“

 

Newsletter des MDR

Informationen  zu neuen Bausteinen erhalten Sie über

http://www.mdr.de/damals/euregeschichte/nl/newsletterkanal160.html,

dort kann der Newsletter des MDR bestellt werden.

 

Sehr interessiert sind wir auch an Rückmeldungen zur unterrichtlichen Anwendung, sie sind ebenfalls über die Website (Button „Interaktiv“ anklicken) möglich.

 

Förderung über die Bundesstiftung Aufarbeitung

Das Projekt „Eure Geschichte“ wird in besonderer Weise gefördert von der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur. Bei der Geschichtsmesse dieser Stiftung in Suhl vom 8.3. bis 10.3.2012 haben wir – wie schon 2010 und 2011 – das Projekt entsprechend vorgestellt.

 

Endphase des Projekts mit Videochat

Das Redaktionsteam mit Kolleginnen und Kollegen aus Thüringen, Sachsen-Anhalt, Sachsen, Hessen und Rheinland-Pfalz wird mit Hochdruck weiterarbeiten, um für den geplanten bundesweiten Videochat am 23. Mai (Verfassungstag zum Grundgesetz) ein attraktives Angebot machen zu können. Hierfür werden noch teilnehmende Schulen gesucht. Nötig sind lediglich eine geeignete Lerngruppe und ein internetfähiger PC-Raum! Nähere Informationen sowie die direkte Anmeldung über 

euregeschichte[at]mdr.de

oder über http://www.mdr.de/damals/euregeschichte/formular888.html .

 

Niko Lamprecht, Leiter der VGD-Arbeitsgruppe




Anzeige: Zeitungen als historische Quellen im Unterricht (1-2012)



Für Lehrer
Zeitungszeugen kooperiert mit dem „Verband der Geschichtslehrer Deutschlands“ (VGD e.V.). Pädagogen und Journalisten haben gemeinsam begleitende Arbeitsblätter für die Sekundarstufen I und II erarbeitet. Geschichtslehrerinnen und -lehrer können ihren Schülerinnen und Schülern diese historischen Originalquellen somit mit reflektierendem Zusatzmaterial und ohne Zeitaufwand in Archiven zugänglich machen.

Zu welchen Themen gibt es Arbeitsblätter?
Arbeitsblätter gibt es vor allem zu den großen Ereignisse und Themen im NS-
Regime, die ohnehin im Unterricht thematisiert werden. Dies sind zunächst für die Jahre bis zum Ausbruch des Zweiten Weltkriegs:

1. Reichstagsbrand (Erscheinungsdatum: 19. Januar 2012)
2. Ermächtigungsgesetz (26. Januar 2012)
3. Boykott jüdischer Geschäfte (2. Februar 2012)
4. Reichsparteitag in Nürnberg 1934 (15. März 2012)
5. Nürnberger Gesetze (5. April 2012)
6. Wahlen in Diktatur 1934 (19. April 2012)
7. Ausstieg aus dem Versailler Vertrag (Erscheinungsdatum folgt später)
8. Hitlerjugend und Bund Deutscher Mädel (Erscheinungsdatum folgt später)
9. Reichspogromnacht I (Erscheinungsdatum folgt später)
10. Reichspogromnacht II (Erscheinungsdatum folgt später)


Gibt es Sonderkonditionen für Lehrer?
Zeitungszeugen bietet Lehrern besonders günstige Konditionen an, um die Originalnachdrucke zu diesen The-men im Unterricht zu nutzen:
- Lehrer können eine Ausgabe mit je 20 Exemplaren zu den oben genannten Themen für 39 Euro bestellen (=50 % Rabatt)
- Lehrer, die Zeitungszeugen im ersten Jahr wöchentlich verfolgen möchten, erhalten ebenfalls einen Nachlass von 50 Prozent auf die ersten 50 Nummern (je ein Exemplar) und zahlen nur 95 Euro.
Lieferungen erfolgen an Schuladressen.

Wie kann ich als Lehrer bestellen?
Senden Sie uns einfach eine E-Mail(abo@zeitungszeugen.de) mit einem oder mehreren der zehn Themen, die sie im Unterricht behandeln möchten (je 20 Exemplare) und Ihrer Schuladresse. Auch für das Lehrer-Abo (je 1 Exemplar für ein 1 Jahr) nutzen Sie diese E-Mail-Adresse und geben Ihre Schuladresse an. Bitte beachten Sie, dass wir das Material erst dann liefern können, wenn die jeweilige Nummer erscheint.

Weitere Infos und Arbeitsblätter online unter:
zeitungszeugen.de/lehrerseite/




Digitale Bildung in der Praxis


bpb und Kooperative Berlin starten neues Portal werkstatt.bpb.de / Autoren gesucht

Kreide, Schwamm und Schiefertafel scheinen im digitalen Zeitalter zu den Fossilien unter den Unterrichtswerkzeugen zu gehören. Zu recht? Sind Alternativen wie das interaktive Whiteboard ein großer Zugewinn oder eher Spielerei? Werden Jugendliche dort abgeholt, wo sie sind – im Netz? Wie können wir Zeitgeschichte in einer multikulturellen Gesellschaft zeitgemäß und ansprechend vermitteln? Diesen Fragen geht das Kooperationsprojekt der Bundeszentrale für politische Bildung/bpb und der Kooperative Berlin auf den Grund: werkstatt.bpb.de ist das neue Portal für digitale Bildung in der Praxis. Die Werkstatt ist offen für Lehrer, Bildungsvisionäre, Aktivisten, Schüler und außerschulische Bildner.

Online, offline und interaktiv diskutiert das Redaktionsteam aus Journalisten, Historikern, Pädagogen, Projektmanagern und Filmemachern Fragen der zeitgeschichtlichen und politischen Bildung für den Unterricht und sucht gemeinsam mit Lehrern, politischen Bildnern und Schülern neue Strategien der Vermittlung. Diskussionsimpulse werden in Form von Berichten, Kommentaren, Interviews und Umfragen von der Redaktion selbst oder von Gastautoren geliefert. Jeder, der aus den Klassenzimmern berichten kann, Zukunftsvisionen vom Lernen und Lehren entwerfen möchte oder die eigenen Ideen für die Schule von heute mitteilen will, ist eingeladen dies im Webblog zu tun.

Weil die Werkstatt aber möglichst praxisnah sein möchte, geht das Redaktionsteam auch auf die Straße und in die Klassenräume: Über Umfragen werden unterschiedliche Einschätzungen und Anregungen zu Schule und Bildung, Internet und neuen Medien eingeholt. Lehrer sind aufgefordert, Produkte der Bundeszentrale für politische Bildung zu testen und ihre konstruktive Kritik direkt in die Kamera zu sprechen. Zudem baut werkstatt.bpb.de ein Netzwerk von Partnerschulen auf, berichtet über aktuelle Bildungsdebatten in den Medien und richtet Mikrokonferenzen, so genannte SpeedLabs, aus.

Nach zwei SpeedLabs in Berlin und Köln, die ausführlich auf werkstatt.bpb.de dokumentiert sind, startet nun eine neue Projektphase mit Grundsatzbeiträgen zu den Themen Lernen und Lehren, Geschichtsvermittlung und historisch-politische Bildung, Digitalisierung und die durch sie entstehenden, neuen Möglichkeiten, über Heterogenität und Multikulturalität in den Klassenräumen.

Weitere Informationen zum Projekt finden Sie auf der Internetseite werkstatt.bpb.de

Möchten Sie Gastautor bei werkstatt.bpb.de werden? Dann schreiben Sie an werkstatt@kooperative-berlin.de




"HISTORY-AWARD" widmet sich dem Thema "Mensch und Umwelt" (12-2011)


Bereits zum achten Mal schreibt der Geschichtssender HISTORY im Schuljahr 2011/2012 den bundesweiten Schülerwettbewerb „HISTORY-AWARD“ aus. Damit hat sich der Dokumentations-Sender zur Aufgabe gemacht, Schülerinnen und Schüler zu motivieren, sich in einer kreativen und praktischen Art und Weise mit Geschichte zu beschäftigen. Der Wettbewerb wird vom Verband der Geschichtslehrer Deutschlands e.V. empfohlen.

 

Zum diesjährigen Thema „Mensch und Umwelt. Eine Beziehung mit Geschichte" können Schulklassen, -gruppen und einzelne Schüler aller Altersstufen bis zum 16. April 2012 mit einem filmischen Beitrag am Wettbewerb teilnehmen. Voraussetzung ist, dass sie sich bis zum 31. Januar 2012 mit der Einsendung des ausgefüllten Teilnahmebogens angemeldet haben.

 

Das Thema lädt dazu ein, sich damit fächerübergreifend auseinanderzusetzen. Geografische, wirtschaftliche oder soziale Umweltfragen aus Geschichte und Gegenwart können ebenso einbezogen werden wie Aspekte der Physik, Chemie, Biologie oder anderer Fachbereiche. Wie hat sich das Naturverständnis im Lauf der Zeit verändert? Welche Auswirkungen hatten Eingriffe des Menschen wie landwirtschaftliche Rodungen oder Bergbau? Lernt die Menschheit aus Umweltkatastrophen? Was kann jeder tun, um die Natur zu schützen? Diese und viele weitere Fragestellungen sind möglich und können gleich in der eigenen Umwelt recherchiert werden – in der Stadt, Region oder dem eigenen Bundesland.

 

Eine hochkarätige Jury, der Historiker und Medienexperten, darunter Prof. Dr. Guido Knopp, FOCUS-Herausgeber Helmut Markwort sowie der Vorsitzende des Verbandes der Geschichtslehrer Deutschlands e.V., Dr. Peter Lautzas angehören, begutachtet und bewertet die Beiträge der Schüler. Weiter können Besucher der Online-Wettbewerbsseite ihre Stimme abgeben. Als Schirmherren des Wettbewerbs konnten in den letzten Jahren Persönlichkeiten wie Bundesaußenminister a.D. Hans-Dietrich Genscher, Charlotte Knobloch, die Präsidentin des Zentralrats der Juden in Deutschland oder Dr. Auma Obama, im Entwicklungsdienst tätige Autorin und Schwester des US-Präsidenten, gewonnen werden.

 

 

Ausführliche Informationen zur Teilnahme am HISTORY-AWARD finden Sie unter history-award.de. Partner des HISTORY-AWARD sind P.M. HISTORY und FOCUS-SCHULE Online. Der Wettbewerb wird unterstützt von Sky und DOK.education.




Zeitzeugen zur DDR-Geschichte (12-2011)


Es gibt keinen besseren Weg, junge Menschen über die DDR-Vergangenheit zu informieren als das direkte Gespräch mit Zeitzeugen. Der Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien hat deshalb an der Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen ein Koordinierendes Zeitzeugenbüro geschaffen. Es vermittelt kostenlos DDR-Zeitzeugen für Unterrichtsgespräche oder Veranstaltungen. Über das neue Internetportal www.ddr-zeitzeuge.de kann man Kontakt zu über 120 erfahrenen Referenten aus ganz Deutschland knüpfen. Außerdem sind dort Vorbereitungsmaterialien sowie Kontakt- und Buchungsformulare zu finden. (Foto: Koordinierendes Zeitzeugenbüro)

 

Website




Dokumente zur Zwangsarbeit im Nationalsozialismus (Stiftung evz/ 12-2011)



Website




Website „segu“ zum selbstgesteuert entwickelnden Geschichtsunterricht (12-2011)


Seit kurzem ist das nicht kommerzielle Projekt „segu - selbstgesteuert-entwickelnder Geschichtsunterricht“ online. segu findet im Zuge der Diskussion um Open Educational Resources immer größeren Zuspruch. Das Portal bietet zurzeit vor allem für die Unter- und Mittelstufe Unterrichtsmaterialien von der Steinzeit/Ägypten bis zum 19. Jahrhundert. Das Projekt am Historischen Institut der Universität zu Köln wird in den kommenden Monaten auch auf die Oberstufe und alle Lehrplan-relevanten Themen erweitert, die schon angelegt sind.

 

Website „segu“

 




Eine Stunde, voll mit Fragen! (01.12.2011)

2. Videochat zur DDR-Geschichte im Rahmen des Projekts „Eure Geschichte“ von MDR und VGD:

 

Der erste Videochat hatte 2010 sehr unterschiedliche Zeitzeugen bzw. Perspektiven aufgeboten: Personen wie Sebastian Krumbiegel, Uwe Schwabe oder Markus Meckel differieren ja auf sehr vielen Ebenen. Diesmal wurde die Vater-Sohn-Perspektive genutzt, der Bürgerrechtler, Pfarrer und Ex-Verteidigungsminister Rainer Eppelmann stellte sich mit seinem Sohn Martin den Fragen der Schüler aus den zugeschalteten Schulen. Diese interaktive Geschichtsstunde erbrachte vor allem eine Tatsache, die für normalen Unterricht nicht selbstverständlich ist – unendlich viele Fragen. Offensichtlich ist der Chat eine Begegnungsform, die junge Menschen anspricht und zu Fragen anregt. Zur Illustration ein kleiner Auszug aus dem Protokoll der 2.Chatrunde:

 

Sabine_Wiesbaden:

Was haben sie gedacht als die Mauer fiel?

Silvan_Wiesbaden:

Verbinden Sie Sozialismus zwangsläufig mit Diktatur oder halten Sie demokratischen Sozialismus à la Salvador Allende (nach ihm kam die Diktatur) für möglich?  

Hendrik_Quickborn:

Haben Sie mal mit dem Gedanken gespielt, "rüber zu machen\"?  

Lisa_Wiesbaden:

Was denken Sie, wenn Sie heute hören, dass die DDR ja gar nicht so schlimm gewesen sein soll?

Sabine_Wiesbaden:

An Martin Eppelmann: Wie war es für sie in ihrer Kindheit? Wie hat die politische Aktivität Ihres Vaters Ihr Leben beeinflusst?  

Sören_Wiesbaden:

Wie war es für Sie als ehemaliger Gegner der Regierung, selbst in der Übergangsregierung zu sein?  

Sabine_Wiesbaden:

An Martin Eppelmann: Hätten Sie 1990 lieber eine neue Verfassung gehabt?

Denis_Speyer:

 Was halten Sie von dem Vergleich der DDR mit dem Dritten Reich?  

Jonas_Speyer:

An beide: Sehen Sie die Gefahr eines erneuten, deutschen Überwachungsstaates, ähnlich dem der DDR?  

Sabine_Wiesbaden:

An Martin Eppelmann: Was haben Sie als erstes im Westen getan?

Silvan_Wiesbaden:

An R. Eppelmann: Verbinden Sie Sozialismus zwangsläufig mit Diktatur oder halten Sie demokratischen Sozialismus à la Salvador Allende (nach ihm kam die Diktatur) für möglich?

 

 (Nachzulesen unter http://www.mdr-interaktiv.de/clients/mdr/2011/11/25/de)

 

Der Chat kann sicher keine „normale“ historische Analyse oder Quellenarbeit ersetzen, sehr wohl aber ein flankierendes und sehr motivierendes Mittel zur Begegnung mit Geschichte sein – in diesem Fall zur Geschichte der DDR. Die Schüler lernen auch, sich mit eigener Recherche auf die Situation vorzubereiten, schließlich will sich niemand mit „dummen Fragen“ blamieren. Aufgrund der Chance einer direkten Beantwortung durch den Zeitzeugen entsteht ein direkter Bezug zur „Quelle“ – und vielleicht auch das eine oder andere inhaltliche Aha-Erlebnis.

 

Weitere Schulen gesucht:

Der MDR wird weitere Chat-Runden anbieten, für die noch Schulen im gesamten Bundesgebiet gesucht werden. Nötig ist eigentlich nur eine geeignete Lerngruppe und ein internetfähiger PC-Raum! Nähere Infos und auch die direkte Anmeldung über  

euregeschichte[at]mdr.de 

oder über http://www.mdr.de/damals/euregeschichte/formular888.html.

 

Das Projekt „Eure Geschichte“ wird in besonderer Weise gefördert von der Bundesstiftung Aufarbeitung, die Arbeitsgruppe wird bis Ende 2012 die Website mit einem vielfältigen Bausteinsystem von Materialien und Erläuterungen gefüllt haben. Rückmeldungen zum unterrichtlichen Einsatz sind sehr erwünscht und über das Internetportal möglich.

Niko Lamprecht, Leiter der VGD-Arbeitsgruppe




DDR-Geschichte mit Rainer Eppelmann und Sohn Martin am 25. November 2011



DDR-Geschichte multimedial:

MDR/VGD-Projekt „Eure Geschichte“ geht in 2. Phase

 

DDR-Geschichte mit Rainer Eppelmann und Sohn Martin am 25. November 2011

Direkter Link: http://www.mdr.de/damals/euregeschichte/eppelmann-chat100.html

 

Im Rahmen des Projekts von Mitteldeutschem Rundfunk und Verband der Geschichtslehrer Deutschlands zur Geschichte der DDR findet – nach dem großen Erfolg von 2010 - auch dieses Jahr wieder ein Videochat für Schulklassen mit Prominenten statt, diesmal unter dem Motto: „Opposition und Widerstand“, mit je zwei Personen aus der älteren und aus der jüngeren Generation. Von November 2011 bis Mai 2012 wird jeden Monat ein Chat via Webcam von 2 x 60 Minuten durchgeführt, an dem sich 2 x 5 Lerngruppen beteiligen und ihre Fragen an die Zeitzeugen richten können. Die Reihe beginnt am 25.11.2011 mit Minister a.D. Rainer Eppelmann und seinem Sohn (10.00 bis 12.00 Uhr). Nähere Informationen zu den Terminen und zum Ablauf unter euregeschichte[at]mdr.de. Der direkte Link zur Sendung: http://www.mdr.de/damals/euregeschichte/eppelmann-chat100.html

 

Interessierte Schulen melden sich bitte bei Dr. Peter Lautzas, dem Vorsitzenden des Geschichtslehrerverbandes (p.lautzas[at]gmx.de).

 

Übrigens: Das Internet-Portal www.euregeschichte.de erhält ab November weitere Bausteine. Rückmeldungen dazu sind sehr erwünscht an den Leiter der Arbeitsgruppe, Herrn Niko Lamprecht (niko.lamprecht[at]t-online.de)

 

Website: http://www.euregeschichte.de




TERRA X: Unterwegs in der Weltgeschichte - mit Hape Kerkeling (6.10.2011)



Neues Kooperationsprojekt des Geschichtslehrerverbandes mit dem ZDF:

TERRA X: Unterwegs in der Weltgeschichte - mit Hape Kerkeling

 

Unter dem Motto „Ich bin dann mal unterwegs in der Weltgeschichte“ begibt sich Hape Kerkeling für „Terra X“ auf eine Reise zu den wichtigsten Orten der Welt, an denen Geschichte geschrieben wurde. (Foto: ZDF)


Für die sechsteilige Dokumentarreihe „Unterwegs in der Weltgeschichte mit Hape Kerkeling“, die das ZDF ab 23. Oktober 2011, jeweils sonntags, 19.30 Uhr, und ZDFneo ab 24. Oktober 2011, 20.15 Uhr, ausstrahlt, besucht er unter anderem die Pyramiden in Ägypten, die Azteken-Stadt Teotihuacán in Mexiko, die Akropolis, das alte Rom, die Chine­sische Mauer und die russischen Zarenpaläste. Mit viel Humor nimmt er die Zu­schauer mit auf eine persönliche Reise durch 5.000 Jahre Menschheitsgeschichte und schlüpft das eine oder andere Mal in eine historische Rolle. Zur der Reihe erscheinen zum Sendestart wieder pädagogische Empfehlungen des Geschichtslehrerverbandes. Weitere Informationen unter

 

hapesweltgeschichte.zdf.de

 

Folgenübersicht:

1. Der große Aufbruch (Sonntag, 23. Oktober 2011, 19.30 Uhr, ZDF; Montag, 24. Oktober 2011, 20.15 Uhr, ZDFneo)

2. Ewiges Rom (Dienstag, 25. Oktober 2011, 20.15 Uhr, ZDFneo; Sonntag, 30. Oktober 2011, 19.30 Uhr, ZDF)

3. Abenteuer Mittelalter (Montag, 31. Oktober 2011, 20.15 Uhr, ZDFneo; Sonntag, 6. November 2011, 19.30 Uhr, ZDF)

4. Entdecker und Eroberer (Dienstag, 1. November 2011, 20.15 Uhr, ZDFneo; Sonntag, 13. November 2011, 19.30 Uhr, ZDF)

5. Weltreiche und Revolutionen (Montag, 7. November 2011, 20.15 Uhr, ZDFneo; Sonntag, 20. November 2011, 19.30 Uhr, ZDF)

6. Kriege und Supermächte (Dienstag, 8. November 2011, 20.15 Uhr, ZDFneo; Sonntag, 27. November 2011, 19.30 Uhr, ZDF)




Unsere Geschichte. Das Gedächtnis der Nation (6.10.2011)

pressetext_gdn.pdf



Von links: S. Neitzel / J. v. Bilavsky / G. Knopp / H. U. Jörges / P. Schindler / B. Buchholz / P. Lautzas (Fotos: DGdN)


Unter der Schirmherrschaft von Bundespräsident Christian Wulff und unter Mitwirkung des Verbandes der Geschichtslehrer Deutschlands (VGD) ist am 6. Oktober 2011 das Projekt „Unsere Geschichte. Das Gedächtnis der Nation“ gestartet. Es hat sich zum Ziel gesetzt, Erinnerungen von Zeitzeugen an die wechselvolle deutsche Geschichte in Form von Videointerviews aufzuzeichnen und für nachfolgende Generationen dauerhaft zu bewahren. Die Erinnerungen sind im Internet, redaktionell aufbereitet und systematisch geordnet, kostenlos für jedermann abrufbar. Angesprochen werden sollen Geschichtsinteressierte, insbesondere Schulen und Universitäten. Denn nichts kann Geschichte so anschaulich vermitteln wie Menschen, die sie erlebt oder erlitten haben. Und immer mehr Ältere möchten ihre Erinnerungen an Jüngere weitergeben.

 

Das gemeinnützige Projekt folgt dem Modell der Shoah Foundation des amerikanischen Filmregisseurs Steven Spielberg, die Erinnerungen von Überlebenden des Holocaust aufgezeichnet hat. Es konzentriert sich zunächst auf das 20. Jahrhundert, ist aber offen für die Zukunft und folgt dem Lauf der Geschichte. Ein mit Fernsehtechnik ausgestatteter „Jahrhundertbus“ wird durch Deutschland fahren, um ausgewählte Zeitzeugen zu befragen.

 

Website:

www.gedaechtnis-der-nation.de







Unterrichtsmaterialien zur ZDF-Serie „Heiliger Krieg“ (4.10.2011)

Mit Medien Geschichte lebendig machen:

ZDF-Reihe "Der Heilige Krieg" unterstützt Schulunterricht

 

Mit der im August 2011 ausgestrahlten Sendereihe „Der Heilige Krieg“ und dem umfangreichen Online-Auftritt bietet das ZDF ein spannendes und lehrreiches Informationsangebot, das den Geschichtsunterricht mit Leben erfüllen kann. Von Lehrern für Lehrer erarbeitete Materialien bieten viele Anregungen für die Gestaltung des Unterrichts. Die fünfteilige Dokumentarreihe untersucht die Ursprünge des „Heiligen Kriegs“ und zeigt, wie im Verlauf der Geschichte auf christlicher wie auf muslimischer Seite religiöse Gefühle für politische Zwecke missbraucht wurden und wie dabei Denkmuster entstanden, die heute noch wirksam sind. (Fotos/Screen: ZDF)

Führende Experten erklären, wie sich das Verhältnis der Religionen und Kulturen vor dem Hintergrund der „Heiligen Kriege“ entwickelte. Sie benennen, was trennte, aber auch, was einte, und welche Gemeinsamkeiten es im Kampf gegen den Extremismus heute gibt. Das Fazit heißt: Kein Krieg ist heilig!

 

Filme für den Unterricht

 

In Zusammenarbeit mit dem Verband der Geschichtslehrer Deutschlands (VGD) bietet das ZDF zu allen fünf Folgen didaktisch aufbereitetes Material zum Download an, das den Lehrern Hilfen anbietet, die einzelnen Folgen und die Mitmachaktion in den Unterricht zu integrieren. Die Dateien wurden von Ulrich Bongertmann, Niko Lamprecht und Dr. Peter Lautzas zusammengestellt. Sie fassen die Inhalte der einzelnen Filme zusammen, erläutern den jeweiligen historischen Kontext und entwerfen Arbeitsaufträge für die Schüler.

 

Virtuelles Wissensnetz auf ZDF.de

 

Ein multimedialer Schwerpunkt mit einem Wissensnetz begleitet die Sendereihe im Internet. Eine Karte des Mittelmeerraums gibt einen chronologischen Überblick über die wichtigsten historischen Ereignisse - von der ersten Ausbreitung des Islams über die Kreuzfahrerzeit und die Blütezeit des Osmanischen Reichs bis zu den Konflikten der Gegenwart. Kompakte Videos mit Bildern aus „Der Heilige Krieg“ und anderen ZDF-Produktionen machen die Geschichte lebendig.

 

Wer tiefer in das Thema einsteigen möchte, findet Analysen zu politischen und religiösen Fragen. Zudem zeigt ein Wissensnetz, wie historische Ereignisse bis in die Gegenwart hineinwirken. Von den Ereignissen führen mehrere Wege durch die Geschichte: Wer sich zum Beispiel zunächst für die Eroberung Jerusalems durch die Kreuzritter interessiert, kann sich anschließend etwa über die religiöse Bedeutung der Stadt für Christen, Juden und Muslime informieren und Hintergründe zum Nahost-Konflikt heute erfahren.

 

Internet: http://www.heiliger-krieg.zdf.de/






ZDF-Serie „Der Heilige Krieg“ (3.7.2011)


Zu einem hochaktuellen Thema, das gut die jüngste Publikation des VGD-Arbeitskreises „Begegnung der Kulturen“ ergänzt, sendet das ZDF in Kürze. Unter der Überschrift: „Der Heilige Krieg“ bringt der Sender ab dem 16. August und dann fortlaufend dienstags und sonntags eine fünfteilige Reihe mit den Themen „Das Schwert des Propheten“ (Folge 1), „Kreuzzug nach Jerusalem“ (Folge 2), „Die Türken vor Wien“ (Folge 3), „Dschihad für den Kaiser“ (Folge 4) und „Terror für den Glauben“ (Folge 5). Diese Filme werden zusammen mit den wieder vom VGD entwickelten pädagogischen Empfehlungen anschließend ins Internet gestellt und sind dort dann ab Ende August 2011 unter http://www.heiligerkrieg.zdf.de abrufbar. (Foto: ZDF)




ZDF-Zeitzeugenprojekt (3.7.2011)

Die pädagogische Bearbeitung des ZDF-Zeitzeugenprojekts durch den VGD-Arbeitskreis „Fernsehen/Rundfunk“ hat begonnen. Der Arbeitsgruppe, die nach der Testphase 2011 möglicher Weise zu erweitern sein wird, gehören neben mehreren Mitgliedern des VGD noch an zwei Vertreter des Gesamtprojekts, darunter der Geschäftsführer, sowie Regierungsschuldirektor Gernot Stiwitz vom Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Weiterbildung und Kultur des Landes Rheinland-Pfalz an. In Form einer „privilegierten Partnerschaft“ engagiert sich das Bildungsministerium in besonderer Weise bei diesem Projekt.

 

Auf den Sitzungen am 16. Mai und 20. Juni in Mainz wurden fünf Beispiele aus der vom ZDF mitgeteilten Liste mit kurzen Filmeinheiten zu zentralen historischen Ereignissen in Verbindung mit ausgesuchten Interview-Ausschnitten zur Bearbeitung bestimmt, die pädagogische Form festgelegt und die Arbeit auf die Teilnehmer verteilt. Diese ersten Beispiele werden im Rahmen des Gesamtprojekts am 6. Oktober im Haus der Bundespressekonferenz in Berlin vorgestellt und sind ab diesem Termin unter www.Gedaechtnis-der-Nation.de im Internet einsehbar. Rückmeldungen insbesondere über die pädagogische Verwendbarkeit der Materialien und Ausarbeitungen sind sehr erwünscht, um die folgenden Bearbeitungen von Zeitzeugenberichten bzw. -ausschnitten optimal an die Bedürfnisse der Praxis anpassen zu können.




Schüler sollen neugierig auf andere Kulturen werden (12.6.2011)




Anlässlich der Präsentation des Sammelbandes „Kulturkonflikte - Kulturbegegnungen“ fand Ende Mai 2011 im Deutschen Historischen Museum in Berlin eine gleichnamige Tagung der Herbert-Quandt-Stiftung in Kooperation mit dem Verband der Geschichtslehrer (VGD) statt, an der über 100 Interessierte bei verschiedenen Podiumsdiskussionen teilnahmen. Im Sinne des zentralen Anliegens des VGD erarbeitete das Podium „Geschichtsunterricht der Zukunft: Wie sollen differenzierte, interkulturelle Schulbücher aussehen?" unter der Leitung von Dr. Gerdien Jonker vom Georg-Eckert-Institut für internationale Schulbuchforschung entsprechende Aspekte und Richtlinien.

 

Folgende Grundsätze wurden dabei formuliert:

1. In den Texten muss eine positive, auf Respekt beruhende Grundeinstellung zu anderen Kulturen vorhanden sein.

2. Ein Ansatz bei den universell vorhandenen Grundbedürfnissen der Menschen in allen Kulturen (anthropologischer Ansatz) erleichtert das.

3. Probleme der Kulturbegegnung müssen angesprochen werden, aber konstruktiv, d.h. mit Überlegungen für Lösungsvorschläge.

4. Es muss eine Grundinformation über andere Kulturen vorhanden sein.

5. Die Sichtweise muss grundsätzlich weltoffen sein.

6. Die Texte müssen neugierig machen auf die anderen Kulturen.

 

Der VGD beteiligte sich intensiv an der Veranstaltung: Dr. Gisbert Gemein stellte die neue von ihm herausgegebene Publikation vor und gab eine aufschlussreiche Einführung in das gesamte Problemfeld. Anita Mächler, Joachim Cornelißen und Peter Lautzas nahmen als Diskussionsteilnehmer auf den Podien teil. (Peter Lautzas)


Literaturtipp:
Gisbert Gemein (Hg.).: Kulturkonflikte - Kulturbegegnungen. Juden, Christen und Muslime in Geschichte und Gegenwart. Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung, 2011. Preis: 4,50 € bei der BpB.




50 Jahre Mauerbau - Angebote der Bundesstiftung Aufarbeitung (12.6.2011)



Website der Bundesstiftung Aufarbeitung mit dem Schwerpunkt „50 Jahre Mauerbau“ (12. Juni 2011)

 

Am 13. August 2011 jährt sich der Bau der Berliner Mauer zum 50. Mal. Für viele junge Menschen stellt das Ereignis nur eine weitere Jahreszahl im Schulunterricht dar. Es handelt sich aber um eines der wichtigsten Ereignisse der deutschen und europäischen Nachkriegsgeschichte überhaupt. Mit den hier aufgeführten Bildungsangeboten möchte die Bundesstiftung Aufarbeitung die Auseinandersetzung mit dem Thema SED-Diktatur und deutsche Teilung in der schulischen und außerschulischen Bildungsarbeit in den kommenden Monaten unterstützen:

 

*** Im Schatten der Geschichte der Berliner Mauer stehen die Schicksale entlang der innerdeutschen Grenze. Das Radio-Feature von Bayern 2  „Ein Grenzfall – wie eine DDR-Flucht zum Familiendrama wurde“ auf der Homepage der Bundesstiftung Aufarbeitung schildert eindrucksvoll und spannend die Fluchtgeschichte einer thüringischen Familie. Begleitend dazu finden Sie didaktische Materialien für die Verwendung des Podcasts im Unterricht: www.stiftung-aufarbeitung.de/start/grenzfall.php

 

*** Ein anderer Weg, der Geschichte ein „Gesicht“ zu geben, ist das Gespräch mit Zeitzeugen. Hierzu finden Sie unter dem folgenden Link eine Zusammenstellung von Menschen, deren Lebensweg eng mit dem Mauerbau verknüpft ist und die in den Schulunterricht eingeladen werden können: http://www.stiftung-aufarbeitung.de/downloads/pdf/2011/ZZ61.pdf  Darüber hinaus ermöglicht das Portal www.zeitzeugenbuero.de die Suche nach Personen zu weiteren Themen der deutschen Teilung.

 

Weitere Materialien/Infos unter: http://www.stiftung-aufarbeitung.de/




Grenzerfahrungen. Niedersachsen und die innerdeutsche Grenze 1945-1990 (11.6.2011)




Die Erfahrungen an und mit der innerdeutschen Grenze sind facettenreich. Anlässlich des 50jährigen Gedenkens an den Bau der Mauer in Berlin ist noch bis zum 14. August 2011 im Historischen Museum Hannover eine Ausstellung zu sehen, die sich der Grenze zwischen Niedersachsen und der DDR widmet.

 

 

Die Ausstellung „Grenzer­fahrungen. Niedersachsen und die innerdeutsche Grenze 1945-1990“ wurde unter der Leitung Prof. Dr. Detlef Schmiechen-Ackermann und Museumsdirektor Dr. Thomas Schwark von Studierenden der Leibniz Universität Hannover erarbeitet. Die Ausstellungsstationen erzählen Geschichten, die an verschiedenen Orten entlang der Grenze verankert sind. Beim Gang entlang der Grenze erleben die Besucherinnen und Besucher somit die Themen Repression, Politik, Alltag und Durchlässigkeit der Grenze, die zum eigenen Nach- und Weiterdenken anregen.

 

Einen besonderen Stellenwert in der Ausstellung nimmt die didaktische Aufbereitung für Schulklassen ein. Das Vorbereitungsteam lädt Schülerinnen und Schüler herzlich ein, an einem der drei Angebote teilzunehmen, um selbst die Bedeutung und Erfahrungen an und mit der Grenze zu erleben. Die Angebote beinhalten:

 

1.      Eine 45-minütige Führung mit individueller Vor- und Nachbereitung.

2.      Eine 90-minütige Stationenarbeit, in der die Schülerinnen und Schüler zur selbstständigen Auseinandersetzung mit ausgewählten Themen angeleitet werden.

3.      Einen Vormittagsworkshop für die Mittelstufe oder die Oberstufe, in dem neben inhaltlichen Fragen besonders auch auf die Vermittlung von Kompetenzen im Umgang mit zeitgeschichtlichen Quellen eingegangen wird.

 

Für Lehrerinnen und Lehrer steht zur Unterrichtsvorbereitung eine Broschüre bereit, die unter www.grenzprojekt.de heruntergeladen werden kann oder auf dem Postweg verschickt wird (Kontakt: Dr. Jan Willem Huntebrinker, janwillem.huntebrinker[at]hannover-stadt.de, Tel. 0511-16843986). Anmeldungen für das Schulklassenprogramm werden unter 0511-16843986 entgegengenommen. (Text/Fotos: Historisches Museum Hannover)




History Award 2011 (11. Mai 2011)

Die deutsche Niederlassung der US-amerikanischen Gesellschaft THE HISTORY CHANNEL, die historische Filme herstellt und auch im Pay-TV-Geschäft tätig ist, führt seit sieben Jahren auch einen Film-Wettbewerb für Schulen durch. Er nimmt von Jahr zu Jahr an Bedeutung zu, zumal er der einige reine Film-Wettbewerb in Deutschland ist. In diesem Jahr lautete das Thema: „Über die Grenzen“, an dem sich zahlreiche Klassen aus dem ganzen Bundesgebiet mit ausgesprochen guten Filmbeiträgen beteiligten.




Die Mitglieder der Jury zusammen mit Schirmherrin Dr. Auma Obama. Von links: Dr. Andreas Weinek, Dr. Sascha Priester, Prof. Dr. Guido Knopp, Dr. Auma Obama, Dr. Peter Lautzas und Dr. Christian Hartmann. (Fotos: History Channel)

http://www.history-award.de/history-award-2011/jury.html

 

In der fünfköpfigen Jury sind vertreten: das ZDF, die Zeitschriften FOCUS und P.M.HISTORY, das renommierte Institut für Zeitgeschichte und der Verband der Geschichtslehrer Deutschlands. Die Siegerehrung fand Mitte Mai 2011 in München statt und wurde von der Schirmherrin, Frau Dr. Auma Obama aus Kenia, Sozialwissenschaftlerin und Schwester des derzeitigen US-Präsidenten vorgenommen. Über 400 Kinder und Jugendliche hatten mit Videos am Wettbewerb zum diesjährigen Thema „Über die Grenzen“ teilgenommen. Bei dieser Gelegenheit berichtete Frau Obama, die 16 Jahre in Deutschland gelebt hat und gut deutsch spricht, eindrucksvoll über ihre persönlichen Erfahrungen in Deutschland und - im Sinne des Themas - über die sich auftuenden Grenzen in der Verständigung und Möglichkeiten der Grenzüberschreitung.





Weitere Informationen auch zu den Preisträgern 2011 unter:

http://www.history-award.de/

http://www.focus.de/schule/lehrerzimmer/wettbewerbe/history-award-2011-grenzen-ueberwinden_aid_626278.html




VGD-Bundesvorsitzender Dr. Peter Lautzas im Deutschlandfunk zu "Wissenslücken über die DDR" (01.04.2011)



Bei der DLF-Sendung "Länderzeit" zum Thema "Wissenslücke DDR- Wie kann das historische Bewusstsein gestärkt werden?" war VGD-Bundesvorsitzender Dr. Peter Lautzas am 30. März 2011 Studiogast.

 

Sendung zum Nachhören

Länge der Sendung: 70:08 Minuten

 

Informationen zur „Länderzeit“

 




 

Kooperation mit dem MDR

Seit Januar 2009 bietet der MITTELDEUTSCHE RUNDFUNK das Online-Geschichtsangebot "Damals im Osten" zusammen mit dem VGD an, aus dem sich auch schon weitere TV-Aktionen wie der Internet/Video-Chat am 9. November 2010 entwickelt haben.

 

Weitere Informationen unter

www.mdr.de/damals/archiv/7113706.html

 






Dissertation über den Geschichtslehrerverband - Interview (aktuell 2011)

Gerade entsteht an der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz eine Dissertation über den deutschen Geschichtslehrerverband, die bis zum 100-jährigen Verbandsjubiläum 2013 fertig gestellt sein soll.

Dazu führte Dr. Christian Jung mit dem Doktoranden Tobias S. Schmuck  ein Interview (als PDF - 4 Seiten).




Geschichte im Geschichtsbuch (20.3.2011)



Die aktuelle Magazinausgabe von http://lernen-aus-der-geschichte.de widmet sich der „Geschichte im Geschichtsbuch“. Dabei hat sich die Redaktion um eine gewisse Breite in der Behandlung des Themas bemüht und damit einen engeren Fokus des historisch-politischen Lernens über den Nationalsozialismus erweitert.

 

Wichtig für das Thema erscheint den Autoren die grundlegende Fragestellung, ob das Schulbuch weiterhin als Leitmedium für den Geschichtsunterricht fungieren wird. Holger Thünemann diskutiert diese Frage in seinem Essay am Beispiel von Lehr-Lernprozessen zur nationalsozialistischen Vergangenheit.

 

Michele Barricelli formuliert Anforderungen an die Behandlung der DDR-Geschichte in aktuellen Schulbüchern. Er konstatiert eine gute didaktische Aufbereitung der Thematik und plädiert auch im Zusammenhang mit dem Geschichtslernen über die DDR für eine multiperspektivische Betrachtung.

 

Von der deutschen Gesellschaft als Einwanderungsgesellschaft zu sprechen scheint inzwischen – beinahe – selbstverständlich. Doch wie findet dieser Umstand seinen Niederschlag im historischen Lernen? Verena Radkau weist anhand zahlreicher Beispiele auf Lücken bundesdeutscher Schulbücher in Bezug auf den Anspruch auf Interkulturalität hin.

 

Antisemitische Bilder scheinen, wie kaum andere Stereotypisierungen, eine andauernde Zählebigkeit aufzuweisen. Martin Liepach und Wolfgang Geiger zeigen anhand der Themen Geld, Ghetto und Gelber Fleck problematische Darstellungen von Juden und Judentum im Schulbuch auf.

 

Lea Wohl beschreibt in ihrem Beitrag das Spannungsverhältnis, in dem zwei wichtige Medien des Geschichtsunterrichts, der Film und das Geschichtsbuch, stehen. Sie plädiert für Lernprozesse, bei denen Schülerinnen und Schüler über die Arbeit mit Filmen die Perspektivität von Texten – hier von Schulbüchern – reflektieren und analysieren lernen.




Das Anne Frank Zentrum – in Berlin und bundesweit (19.3.2011)


Im Herzen von Berlin, am Hackeschen Markt im Bezirk Mitte, befindet sich das Anne Frank Zentrum. Hier wird die Ausstellung „Anne Frank. hier & heute“ gezeigt. Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen das Tagebuch und die Lebensgeschichte Anne Franks: Viele erhaltene Fotos und Dokumente zeigen ihre Lebensgeschichte auf, dazu sind Interviews mit ihrem Vater, ihrer Schulfreundin und einer Helferin zu hören. Auch Berliner Jugendliche von heute kommen über Hörstationen und kurze Filmportraits zu Wort. Sie beschäftigen sich mit Fragen, auf die auch Anne Frank in ihrem berühmten Tagebuch schon Antworten suchte.

 

Im Rahmen der pädagogischen Programme begleiten Jugendliche und junge Erwachsene Schulklassen und andere Gruppen durch die Ausstellung und vermitteln die Inhalte im Dialog mit den Jugendlichen. Neben Ausstellungsbegleitungen werden auch Projekttage und Stadtrundgänge angeboten. Regelmäßig finden Lesungen, Zeitzeugengespräche, Filmabende, Lehrerfortbildungen oder Podiumsdiskussionen statt. Das Programm richtet sich sowohl an Kinder und Jugendliche ab 10 Jahren als auch an Erwachsene.

 

Als Partnerorganisation des Anne Frank Hauses in Amsterdam koordiniert das Anne Frank Zentrum die bundesweite Präsentation der Anne Frank-Wanderausstellungen: Die Projekte regen an zur Auseinandersetzung mit Geschichte, aber auch mit Themen wie Demokratie und Menschenrechte. Für die Schultournee der Ausstellung „Anne Frank – eine Geschichte für heute“ werden derzeit Schulen als Kooperationspartner gesucht. Das Projekt bietet Schülerinnen und Schülern eine besondere Möglichkeit, sich zu engagieren: Sie kümmern sich um die Ausstellungsorganisation und werden zu Guides ausgebildet, um gleichaltrige Gruppen durch die Ausstellung zu begleiten. Abhängig von den jeweiligen Ressourcen entsteht ein ganz individuelles Anne Frank-Projekt, begleitet und unterstützt vom Anne Frank Zentrum.

 

Kontakt:

Anne Frank Zentrum, Rosenthaler Straße 39, 10178 Berlin

Telefon: 030 / 2888656-00, Fax: 030 / 2888656-01 – E-Mail: zentrum@annefrank.de

 

www.annefrank.dewww.facebook.com/annefrankzentrum




Dr. Auma Obama übernimmt die Schirmherrschaft des History-Award 2011 (16.3.2011)

Am 11. Mai 2011 wird Dr. Auma Obama, die Halbschwester von US-Präsident Barack Obama, zur Verleihung des History-Award 2011 zum Thema "Über die Grenzen" nach München kommen, um in einem Bühneninterview über ihre Arbeit, Erfahrungen und Ansichten als sozial und kulturell international engagierte Frau zu sprechen. Der Wettbewerb findet in Zusammenarbeit mit dem Geschichtslehrerverband statt. In der Jury sind unter anderem VGD-Vorsitzender Dr. Peter Lautzas und der TV-Historiker Prof. Dr. Guido Knopp vertreten.

 

Website: http://www.history-award.de/history-award-2011

 

 





Lesetipp: Globale Perspektiven im Geschichtsunterricht (06.03.2011)

Neuerscheinung in der Reihe Tempora bei Klett:
Globale Perspektiven im Geschichtsunterricht. Quellen zur Geschichte und Politik, 2010.

http://www.klett.de/sixcms/list.php?page=suche&modul=produktdetail&isbn=3-12-430066-1

Der Band wurde vom Arbeitskreis Weltgeschichte des Verbandes der Geschichtslehrer Deutschlands verfasst.
Das Vorwort gibt es auch online:
http://www.klett.de/sixcms/media.php/8/430066_vorwort.pdf




Aktueller Hinweis: Juden, Christen und Muslime in Geschichte und Gegenwart (13.2.2011)


 

Gemein, Gisbert (Hrsg.):

Kulturkonflikte - Kulturbegegnungen. Juden, Christen und Muslime in Geschichte und Gegenwart, Bonn 2011.

 

Hrsg. in Kooperation von BpB, VGD und Herbert-Quandt-Stiftung, mit einem Geleitwort von Frau Staatsministerin Prof. Dr. Maria Böhmer MdB, Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration, 542 Seiten, = Band 1062 der Schriftenreihe der BpB.

 

Inhalt

 

Judentum, Christentum und Islam sind Weltreligionen und damit Träger von Kultur und Aufklärung. Gleichzeitig sind sie immer wieder instrumentalisiert worden, um interkulturelle Konflikte zu schüren, die das Verhältnis der drei Religions- und Kultursphären bis heute belasten. In insgesamt 27 Aufsätzen werden in vier Kapiteln Konflikte und Begegnungen von Juden, Christen und Muslimen in Geschichte und Gegenwart behandelt. Das erste Kapitel stellt die Differenzierung und Vielfalt der drei abrahamitischen Religionen vor, das zweite behandelt das Bild des Anderen vorrangig an Schulbuchanalysen. Das dritte Kapitel ist dem heiligen Krieg im antiken Judentum, dem Wandel von Kreuzzugidee und Dschihad sowie dem modernen Phänomen des muslimischen Selbstmordattentäters gewidmet, stellt aber auch die Frage nach den Toleranzgrenzen des Islam beim Glaubenswechsel und nach der Bedeutung des Kopftuchs. Im umfangreichen vierten Kapitel werden unterschiedliche Begegnungen der drei Kulturen vom frühen Mittelalter bis zur Gegenwart besprochen, wobei ein Schwerpunkt auf dem Judentum liegt.

Der Band wendet sich an eine interessierte Öffentlichkeit, vorrangig an Lehrer unterschiedlicher Provenienz und Multiplikatoren der politischen Bildung. Ein Großteil der Beiträge enthält daher neben der Darstellung auch Quellentexte bzw. Abbildungen (Bereitstellungspauschale: 4,50 €).

 

Bestellseite

www.bpb.de/publikationen/RDTK76,0,0,Kulturkonflikte_Kulturbegegnungen.html




Neue Rezensionsplattform für Historiker (6.2.2011)



Seit Ende Januar 2011 ist nun www.recensio.net online. Die europaweit ausgerichtete, mehrsprachige Plattform ist auf Rezensionen geschichtswissenschaftlicher Literatur im Netz spezialisiert. „Klassische“ Rezensionen aus bisher zumeist gedruckt erschienenen, europäischen Zeitschriften werden hier zusammengeführt und im Open Access zugänglich sowie im Volltext durchsuchbar gemacht.

 

Derzeit können bereits die aktuellen Rezensionen von 18 Fachzeitschriften abgerufen werden. Darüber hinaus erprobt recensio.net ein web 2.0-Konzept zur Bewertung wissenschaftlicher Publikationen: Vom Autor selbst formulierte Kernthesen aktueller Monographien und Aufsätze werden von Plattformnutzern kommentiert und formen so „lebendige Rezensionen“. Zudem können auch wissenschaftliche Internetressourcen präsentiert werden.

Autorinnen und Autoren sind nach Mitteilung von Jochen Pahl herzlich eingeladen, die Schriften anderer zu kommentieren und ihre eigenen zu präsentieren!

 

Für Fragen jeder Art: redaktion@recensio.net

Weitere Informationen: www.recensio.net




Deutschland Archiv nur noch online (8.1.2011)


Wie die Bundesstiftung Aufarbeitung mitteilt, wird die Zeitschrift „Deutschland Archiv“ ab 2011 nur noch als Online-Ausgabe erscheinen (www.deutschlandarchiv.info). Der Newsletter „Aktuelles aus der DDR-Forschung“, der von der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur bisher drei Mal jährlich dort veröffentlicht wurde, wird aufgrund dieser Umstellung nicht mehr Teil der Zeitschrift sein.

 

Die Bundesstiftung Aufarbeitung wird den seit 1994 erscheinenden Newsletter mit aktuellen Informationen aus der DDR-Forschung, der Museums- und Gedenkstättenlandschaft, Hinweisen auf Neuerscheinungen und Veranstaltungen fortsetzen und auf ihrer Website (www.stiftung-aufarbeitung.de) veröffentlichen und verbreiten. Es wird darum gebeten, weiterhin über geplante Tagungen, neue Forschungsprojekte, Dissertationen, „graue“ Literatur, neu erschlossene Archivbestände, Ausstellungen, neue fachspezifische Internetportale etc. zu informieren. Dazu dient auch der beiliegende PDF-Fragebogen.

 

Der aktuelle Newsletter erscheint Ende Februar 2011 unter www.stiftung-aufarbeitung.de/service_wegweiser/ddr_newsletter.php.  Von hier können Sie auch die bisher erschienenen Newsletter downloaden.




„Über die Grenzen“ mit HISTORY Award 2011 (6.1.2011)



Ein Preis von HISTORY™ Deutschland und seinen Partnern FOCUS-SCHULE Online und P.M. HISTORY

Titelthema: „Über die Grenzen“

Ausschreibungsunterlagen als PDF

 




„ZEITREISEN 2- Die DDR IM UNTERRICHT“ (Buch mit DVD, 4.1.2011)


Elf Filme und Begleitmaterial

 

Ende November 2010 wurde Bildungsminister Henry Tesch (Mecklenburg-Vorpommern) die erste DVD der neuen Produktion-„Zeitreisen 2- Die DDR im Unterricht“- übergeben. Diese DVD entstand im Auftrag des NDR Landesfunkhaus Mecklenburg Vorpommern mit Unterstützung der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED- Diktatur.

 

Weitere Informationen und Bestelladressen:

www.bildung-mv.de/de/startseitennachrichten/download/ZEITREISEN_2.pdf




Geschichte - Was können Abiturienten? (31.12.2010)


 

 

Aktuelle Buchrezension (PDF) von OStD Willi Eisele,

Landesvorsitzender des BGLV e.V.

 

Bernd Schönemann u.a., Was können Abiturienten? – Geschichtskultur und historisches Lernen, Band 4, Münster, LIT-Verlag, 2010, brosch., 157 S., 19,90 EURO, ISBN 978-3-643-10833-3

Buchtipps und Rezensionen auf der VGD-Website




Neue VGD-Publikation zu Grenzen in der Geschichte (30.12.2010)


Grenzenlos? Grenzen als internationales Problem. Hrsg. im Auftrag des Vereins Grenzenlos - Wege zum Nachbarn e.V. und Peter Lautzas

 

Verlag: Wochenschau-Verlag

2010

Ausstattung/Bilder: 2010. 128 S. m. Illustr. 210 mm

Seitenzahl: 128

Wochenschau Wissenschaft

ISBN-13: 9783899746129




Deutsch-französisches Schulbuch (29.12.2010)


Im Februar 2011 soll - bei Klett und bei Nathan in Frankreich - als dritter und letzter Band des deutsch-franz. Schulbuches "Histoire/Geschichte" der Band I erscheinen. Titel: "Europa und die Welt von der Antike bis 1815". In neun Kapiteln wird dieser gewaltige Zeitraum dargestellt, der in der chronologischen Anordnung den Lehrplanvorgaben v.a. in Frankreich geschuldet ist (wo das Fach ja Geo/Histoire heißt und auch so unterrichtet wird). Der vorliegende Band bringt im Vergleich zu den ersten beiden Bänden am Ende zusätzlich drei chronologische Längsschnitte: "Staat und Religion", "Imperiale Ordnungen" und "Krieg und Frieden", eine Besonderheit, die der deutsche Projektleiter Prof. von Thadden hervorhob.

 

Die Einreichfassung des letzten Bandes der Reihe wurde anlässlich der Abschlussveranstaltung des Bevollmächtigten der Bundesrepublik Deutschland für kulturelle Angelegenheiten im Rahmen des Vertrages über die deutsch-franz. Zusammenarbeit, des Berliner Regierenden Bürgermeisters Klaus Wowereit, am 13. Dezember 2010 in einer Feierstunde im Berliner Rathaus übergeben. (Nach 4-jähriger Amtszeit geht die Bevollmächtigung nun an das Land Baden-Württemberg über.) Zu dieser Feierstunde war - erstmals - auch der Vorsitzende des Verbandes der Geschichtslehrer Deutschlands, Dr. Peter Lautzas eingeladen. Besonders zustimmend nahm er die deutlichen Worte von Wowereit zur Kenntnis, man solle doch intensiver dafür sorgen, dass das Werk auch breit in den Schulen Verwendung finden könne, ein Problem, auf das der Vorsitzende in einem Brief an die Staatsministerin im Auswärtigen Amt, Cornelia Pieper, aufmerksam gemacht hat. Es wäre sehr zu begrüßen, wenn in dieser Hinsicht Maßnahmen erfolgen würden.

 

Thesen zur deutsch-französischen Geschichte von Dr. Peter Lautzas




Die Mauer neu entdecken (29.12.2010)



Der Berliner Verein Grenzläufte e.V. informierte in seinem neuesten Newsletter über seine angewandt-historische Arbeit. Dabei wurde herausgestellt, dass die Themenführung "Die Mauer neu entdecken" nach wie vor auf großes Interesse stößt. Seit der Eröffnung im September 2009 haben mehr als 1000 Personen an der für das Atelierhaus am Flutgraben in Berlin-Treptow konzipierten Geschichtstour teilgenommen. Die Idee, diesen ungewöhnlichen Mauerort - einen ehemaligen Ost-Berliner Grenzbetrieb - mit einem fundierten Informationsangebot temporär zugänglich zu machen, hat sich nach Auffassung des Vereins voll und ganz bewährt. (Foto: grenzlaeufte.de)

www.grenzlaeufte.de




Digitalisierte Geschichtsschulbücher des deutschen Kaiserreiches online: GEI-Digital (28.12.2010)



Das Georg-Eckert-Institut für internationale Schulbuchforschung (GEI) hat 2010 mit der Digitalisierung von Schulbüchern begonnen. Mit Förderung durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft werden in einer ersten Phase Geschichtsschulbücher des deutschen Kaiserreichs digitalisiert und im Internet frei zugänglich gemacht; weitere Fächer und Zeiträume werden folgen. Die Kaiserreichszeit wurde als Einstieg gewählt, weil diese Epoche der deutschen Nationalstaatsbildung mit seinem spezifischen Bestreben zur Schaffung einer staatstragenden Erinnerungspolitik und Identitätsbildung zahlreiche Forschungsansätze bietet. Dieser Schulbuchbestand wird in der Bibliothek des GEI intensiv genutzt, oft auch aus dem Ausland.

 

Im Juni 2010 ging GEI-Digital mit den ersten 20 digitalisierten Schulbüchern online. Die Liste der Schulbücher kann durchblättert werden, außerdem ist eine einfache Suche nach Titelwörtern möglich. Dabei kann nicht nur nach ganzen Büchern, sondern auch nach Kapiteln oder Abbildungen gezielt gesucht werden. Im Inhaltsverzeichnis der Bücher kann gezielt zu den einzelnen Kapiteln, Tafeln, Karten oder Abbildungen gesprungen werden. Es ist möglich, die digitalisierten Schulbuchseiten in verschiedenen Größen betrachtet werden. Außerdem ist ein Download als PDF-Datei zur weiteren Nutzung möglich. Der Zugriff ist uneingeschränkt kostenfrei.

 

Inzwischen wurde auch mit der Digitalisierung von Geschichtsschul­büchern externer Bibliotheken begonnen. Mit dem Ziel alle relevanten Geschichtsschulbücher der Kaiserreichszeit in Deutschland - auch außerhalb der eigenen Sammlung - zu digitalisieren.

 

Zum Jahresende 2010 sind die ersten 400 Bände aller Schulformen und -stufen aus dem Eigen- und Fremdbestand online verfügbar, bis zum Sommer 2012 werden es knapp 2000 sein. Danach sollen ältere Schulbücher sowie Schulbücher aus der Weimarer Republik folgen.

Die Schulbuchbestände werden so den Nutzern direkt am Arbeitsplatz über das Internet zugänglich gemacht. Nebenbei werden Schulbücher, die teilweise nur noch in Einzelexemplaren vorhanden und vom Verfall bedroht sind, eine Langzeitarchivierung zugeführt. Das Projekt GEI-Digital stellt mit den bisher verfügbaren Bänden der Wissenschaft, aber nicht nur ihr, eine jetzt schon nutzbringende Quellensammlung zur Verfügung, die in den nächsten Jahren kontinuierlich weiter wachsen wird. (Robert Strötgen)

 

http://www.gei-digital.de/




Projekt „Eure Geschichte“: Website des MDR in Kooperation mit dem VGD (6.12.2010)


„Die größte Geschichtsstunde Deutschlands" :

Positive Rückmeldungen zum Videochat überwiegen deutlich

 

In Erinnerung an den Jahrestag der Grenzöffnung zur DDR 1989 wurde im November 2010 ein Videochat von 16 ausgewählten Schulen aus allen Bundesländern mit prominenten Zeitzeugen im Mitteldeutschen Rundfunk abgehalten. Die offene Grenze bzw. künftige deutsche Einheit wurde so durch diesen gemeinsamen „virtuellen“ Unterricht thematisiert, für den u.a. der ehemalige DDR-Außenminister Markus Meckel zur Verfügung stand. Etwa 50.000 Internet-Zugriffe und zahlreiche Pressetexte belegten am 9.11.2010 das öffentliche Interesse.

 

Resonanz und Ertrag des Chat bestätigten die Initiatoren in der Einschätzung, hier ein zukunftsweisendes Modell angestoßen zu haben. Das Projekt dient als Anstoß und Arbeitshilfe für Unterrichtsformen, welche Jugendliche in kompakter und auch emotional greifbarer Weise ansprechen.

 

Mitglieder des VGD aus Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen, Hessen und Rheinland-Pfalz erarbeiteten erste Pilot-Themenfelder, die seit Ende September 2010 unter  www.mdr.de/euregeschichte  verfügbar sind. Erste Reaktionen und Einbindungen in den Unterricht zeigen eine hohe Akzeptanz von Lehrerseite, wobei die Arbeitsgruppe des VGD am Ausbau des noch unvollständigen Angebots und an weiter zu differenzierenden Anspruchsebenen arbeitet. Eine Tagung am 3./4. Dezember 2010 in Leipzig gab hierfür wichtige Anregungen. Insofern ist das Projekt als „Work in progress“ zu begreifen, seine Entwicklung wird unter Einbezug von Rückmeldungen aus der Praxis weitere Modifizierungen erfahren.

 

 

In Suhl wird die Arbeitsgruppe bei der „Geschichtsmesse“ der Bundesstiftung Aufarbeitung vom 24. bis 26. Februar 2011 Auszüge aus dem Videochat sowie aus neu entstandenen Themenbausteinen präsentieren.

 

Niko Lamprecht

Leiter der Arbeitsgruppe und Mitglied im Vorstand des VGD




Bildungsstandards Geschichte (aktueller Entwurf 2010)

Aktueller Entwurf (Bildungsstandards Geschichte - Sekundarstufe I), der auf dem Historikertag 2010 in Berlin vorgestellt wurde.

http://www.geschichtslehrerforum.de/Standards/index.html

 

Druckfassung:

http://www.geschichtslehrerverband-hessen.de/images/stories/dateien/Standards_VGD_Sept2010.pdf

 

Der aktuelle Entwurf wurde vom Arbeitskreis Bildungsstandards dem VGD zur Diskussion vorgelegt auf dem Historikertag am 29. September 2010.




Deutsch-polnisches Schulbuch (3.12.2010)




Aktuelle Informationen zum deutsch-polnischen Schulbuch (Deutschland-Radio vom 3. Dezember 2010). An der Erstellung des für 2013 geplanten Buches sind auch einige Mitglieder des Geschichtslehrerverbandes beteiligt.

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Projekttag 9. November

 

Auf Empfehlung der Kultusministerkonferenz im Jahr 2009 soll zukünftig jährlich jeweils am 9. November in Deutschlands Schulen ein Projekttag zur Auseinandersetzung mit der deutschen Geschichte im 20. Jahrhundert durchgeführt werden.

 

Aus diesem Grund haben die Bundeszentrale für politische Bildung, die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und die Bundesbeauftragte für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen DDR ein Angebotspaket mit didaktischen Materialien zusammengestellt, die dazu genutzt werden können, einen solchen Projekttag zu gestalten.

 

Uunter www.projekttag-deutsche-geschichte.de  steht eine eigens für den Projekttag entwickelte Website mit weiterführenden Informationen und Angeboten zur Verfügung stehen.

 

 




L.I.S.A. – Das Wissenschaftsportal der Gerda Henkel Stiftung geht online

 

Am 23. Februar 2010 geht „L.I.S.A. – Das Wissenschaftsportal der Gerda Henkel Stiftung“ online. Die Gerda Henkel Stiftung stellt damit ein neues Informationsangebot zu Themen aus dem Bereich der Historischen Geisteswissenschaften zur Verfügung.

 

Neben einem wissenschaftlichen Weblog und speziellen Themendossiers bietet das Portal professionelle Wissenschaftsfilme. Acht Forscherteams haben ihre tägliche Arbeit selbst gedreht – in Griechenland, der Mongolei und Sri Lanka, in Ägypten und Nepal sowie in Berlin, Hamburg und Freiburg. Die professionell produzierten Filme werden in Form einer Wissenschaftsreihe fortlaufend und in einzelnen Episoden in der Portal-Rubrik „L.I.S.A.video“ veröffentlicht.

 

Die Online-Redaktion der Gerda Henkel Stiftung informiert zweimal wöchentlich kurz und knapp über die Ausstrahlung der neusten Episoden, beispielsweise über eines der letzten Orakelrätsel der Welt, den Einsatz von Lasertechnik in Grabkammern, den Verbleib verschollener Kunstwerke oder die Nachwirkungen des Feuersturms von 1943 im Gedächtnis Hamburgs.

 

Newsletter-Abo unter Newsletter L.I.S.A.video

 

 




HISTORY-Newsletter


Der Newsletter von HISTORY, Kooperationspartner des VGD, erscheint monatlich und beinhaltet Informationen über das aktuelle Programm, Updates zum History-Award und zu anderen interessanten Themen. 

www.history.de/newsletter

 

 




Neues Sonderheft von G/GESCHICHTE Wissen


Neu von G/GESCHICHTE-Wissen:

Abenteuer Jakobsweg

Pünktlich zum Beginn des "Jakobusjahres" 2010, das Heilige Compostelanische Jahr, an dem Pilger am Grab des Apostels Jakobus in Santiago de Compostela einen kirchlichen Generalablass erfahren, bietet der Verlag Bayard Media eine ideale Einführung für dieses spirituelle, aber auch physisch herausfordernde Abenteuer.


Im zentralen Teil des kompakten und leicht verständlichen Sonderhefts werden die wichtigsten Jakobswege zwischen Deutschland, Österreich, der Schweiz und den Pyrenäenpässen beschrieben, wie auch die traditionelle Hauptstrecke von der französischen Grenze bis Santiago. Dazu gibt es eine ausführliche und umfassend bebilderte Darstellung von Geschichten und Traditionen rund um die Jakobswallfahrt, sowie einen kompakten Reiseführer durch die Jakobsstadt Santiago. Ergänzt werden die Sachinformationen durch persönliche Eindrücke und Erfahrungen von Jakobspilgern.

 

Mehr Infos erhalten Sie unter:

 

http://www.g-geschichte.de/Sonderhefte/HASpezial-Geschichte-Wissen-Abenteuer-Jakobsweg.html

 

 

 




Portal "Zwangsarbeit im NS-Staat"

 

Unter der Adresse www.zwangsarbeit.eu wird das "Informationsportal zur Zwangsarbeit unter dem Nationalsozialismus" vom Bundesarchiv in Zusammenarbeit mit zahlreichen archivischen Einrichtungen im In- und Ausland inhaltlich bearbeitet und technisch umgesetzt. Es wird von der Stiftung "Erinnerung, Verantwortung und Zukunft" finanziert und richtet sich an

mehr: http://www.bundesarchiv.de/zwangsarbeit/projekt/

 




Neue Website des Arbeitskreises Deutsch-Jüdische Geschichte im VGD

Der Arbeitskreis zur Deutsch-Jüdischen Geschichte im Verband der Geschichtslehrer Deutschlands ist mit seiner neuen Website online.

 

 

Ziel des Arbeitskreises ist die Förderung des Verständnnisses jüdischer Geschichte im Kontext der deutschen und europäischen Geschichte, nicht als eine “Sondergeschichte”, wie sie bislang meistens wahrgenommen und auch gelehrt wird, sondern als integrativer Bestandteil der deutschen bzw. europäischen Geschichte. Wir wollen dies- bezügliche Wissenslücken füllen, weiterhin bestehende Klischeevorstellungen auflösen und Vorurteile widerlegen.

 

http://www.juedischegeschichte.de

 

 





Neu von G/GESCHICHTE-RELIGION: Das Geheimnis der Bibel - 50 Antworten zum wichtigsten Buch der Weltgeschichte

Das neue Sonderheft von G/GESCHICHTE vermittelt Fakten und Botschaft des wichtigsten Buchs der Weltgeschichte


Wer schrieb die Bibel? Wo sind die Originaltexte? Was sind Wunder? In dem 84-seitigen, reich bebilderten Heft bieten wir eine spannende und fachlich fundierte Darstellung des wichtigsten Buches der Weltgeschichte: die Bibel. In 50 Stichworten beantworten Journalisten und Theologen zentrale Fragen zur Botschaft und Bedeutung von Altem und Neuem Testament.

Weitere Informationen unter:




 

Das neue Geschichtsangebot des MDR: "Damals im Osten"

 

http://www.mdr.de/damals

 


Geschichte zum Nacherleben bietet das Internet-Projekt "Damals im Osten" unter www.mdr.de/damals. Den Nutzer erwarten Daten und Fakten aus 40 Jahren DDR und der Zeit danach.

 

Seit Januar 2009 befasst sich „Damals im Osten“ in wöchentlich wechselnden Schwerpunkten mit Themen aus dem Alltag der DDR. In Texten, Fotos, Audios und Videos werden Schicksale von Menschen rekonstruiert sowie politische und wirtschaftliche Hintergründe erklärt. Ergänzt wird das Angebot durch einen Zeitstrahl und ein umfangreiches DDR-Lexikon. In Foren oder Chats können die Nutzer über die jeweiligen Themen diskutieren und ihre Meinungen oder Erlebnisberichte austauschen. Auch Fotos und Videos können eingesandt werden.

 

„Geplant ist, ‚Damals im Osten’ zu einem großen Geschichtsprojekt auszubauen, das sich verstärkt auch an Bildungseinrichtungen wendet“, sagt Dr. Ulrich Brochhagen, Koordinator des MDR-Internet-Angebots. „Dabei können wir auf ein über Jahre erarbeitetes Fachwissen der Kollegen von Hörfunk, Fernsehen, der Landesfunkhäuser und der Onlineredaktion aufbauen und nicht zuletzt auf unsere Archive zurückgreifen.“ Dabei komme es darauf an, so Brochhagen, DDR-Geschichte nicht zu verklären, sondern zu erklären.

 

Im Jubiläumsjahr 2009 setzt der MDR mit diesem Angebot einen besonderen Akzent, reagiert aber auch auf Wissensdefizite: „Dem Internet fehlte bisher ein redaktionell gestaltetes und einordnendes Angebot zur DDR- und Nachwendegeschichte. ‚Damals im Osten’ überträgt die Kompetenz in diesem Themenfeld von Radio und Fernsehen ins Internet“, erläutert Georg Maas, Hauptabteilungsleiter Neue Medien, den Service.

 




KMK-Beschluss zur Lehrerbildung

 

"Ländergemeinsame inhaltliche Anforderungen an das Lehramtsstudium" von der Kultusministerkonferenz verabschiedet

 

Auf ihrer Sitzung am 16.10.2008 in Saarbrücken haben sich die Kultusminister auf die inhaltlichen Anforderungen an das Lehramtsstudium verständigt. Damit wird: * länderübergreifend die Vergleichbarkeit der Ziele und Anforderungen in den lehramtsbezogenen Studiengängen erreicht und die Mobilität und Durchlässigkeit für Lehramtsstudierende im deutschen Hochschulsystem gesichert, * die wechselseitige Anerkennung der Studienleistungen und Studienabschlüsse zwischen den Ländern gewährleistet. Zusammen mit den bereits Ende 2004 beschlossenen Standards für die Bildungswissenschaften bilden diese fachlichen Anforderungen die Grundlage für die Akkreditierung und Evaluierung der lehramtsbezogenen Studiengänge. Die Kultusministerkonferenz erfüllt damit ihre drei Jahre zuvor getroffene Zielvereinbarung.

 

Presseerklärung der KMK

 

"Ländergemeinsame inhaltliche Anforderungen an das Lehramtsstudium"

 




Start der zehnteiligen ZDF-Reihe : "Die Deutschen"



 

 

"Die Deutschen": eine zehnteilige ZDF-Reihe

Ein Jahrtausend deutscher Geschichte in szenischer Rekonstruktion

 

Vom König- und Kaisertum Ottos I. über den Reformator Martin Luther bis zu Wilhelm II. führt eine Zeitreise durch die deutsche Geschichte: Ab dem 26. Oktober präsentiert das ZDF die aufwändige zehnteilige Dokumentarreihe "Die Deutschen".

 

Bilderserie: Die zehn Folgen im Überblick

 

Der "Deutschen"-Test: Testen Sie Ihr Wissen

 

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Begleitmaterialien – erarbeitet vom VGD



 

Zu der ZDF-Sendereihe „Die Deutschen“ wurden von einer Arbeitsgruppe des Verbandes der Geschichtslehrer Deutschlands Begleitmaterialien erarbeitet.

 

Mit Filmen und Multimedia Geschichte lernen

ZDF-Reihe "Die Deutschen" unterstützt Schulunterricht

 

Mit der aufwändigen Sendereihe "Die Deutschen" und dem umfangreichen Online-Auftritt präsentiert das ZDF ein spannendes und lehrreiches Informationsangebot zu 1000 Jahren deutscher Geschichte. Begleitend dazu bieten von Lehrern für Lehrer erarbeitete Materialien und die Mitmachaktion "Geschichte vor Deiner Haustür" zahlreiche Impulse für die Gestaltung des Unterrichts.

 

zu den Begleitmaterialien»

 

 





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