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Pressemitteilungen des VGD

Über die Arbeit des VGD 2010 berichtete ausführlich auch das Weblog zum Historikertag 2010.

www.scienceblogs.de/historikertag

 

 




Projekt „Eure Geschichte“: Website des MDR in Kooperation mit dem VGD (6.12.2010)


„Die größte Geschichtsstunde Deutschlands" :

Positive Rückmeldungen zum Videochat überwiegen deutlich

 

In Erinnerung an den Jahrestag der Grenzöffnung zur DDR 1989 wurde im November 2010 ein Videochat von 16 ausgewählten Schulen aus allen Bundesländern mit prominenten Zeitzeugen im Mitteldeutschen Rundfunk abgehalten. Die offene Grenze bzw. künftige deutsche Einheit wurde so durch diesen gemeinsamen „virtuellen“ Unterricht thematisiert, für den u.a. der ehemalige DDR-Außenminister Markus Meckel zur Verfügung stand. Etwa 50.000 Internet-Zugriffe und zahlreiche Pressetexte belegten am 9.11.2010 das öffentliche Interesse.

 

Resonanz und Ertrag des Chat bestätigten die Initiatoren in der Einschätzung, hier ein zukunftsweisendes Modell angestoßen zu haben. Das Projekt dient als Anstoß und Arbeitshilfe für Unterrichtsformen, welche Jugendliche in kompakter und auch emotional greifbarer Weise ansprechen.

 

Mitglieder des VGD aus Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen, Hessen und Rheinland-Pfalz erarbeiteten erste Pilot-Themenfelder, die seit Ende September 2010 unter  www.mdr.de/euregeschichte  verfügbar sind. Erste Reaktionen und Einbindungen in den Unterricht zeigen eine hohe Akzeptanz von Lehrerseite, wobei die Arbeitsgruppe des VGD am Ausbau des noch unvollständigen Angebots und an weiter zu differenzierenden Anspruchsebenen arbeitet. Eine Tagung am 3./4. Dezember 2010 in Leipzig gab hierfür wichtige Anregungen. Insofern ist das Projekt als „Work in progress“ zu begreifen, seine Entwicklung wird unter Einbezug von Rückmeldungen aus der Praxis weitere Modifizierungen erfahren.

 

 

In Suhl wird die Arbeitsgruppe bei der „Geschichtsmesse“ der Bundesstiftung Aufarbeitung vom 24. bis 26. Februar 2011 Auszüge aus dem Videochat sowie aus neu entstandenen Themenbausteinen präsentieren.

 

Niko Lamprecht

Leiter der Arbeitsgruppe und Mitglied im Vorstand des VGD




Pressekonferenz zum Historikertag: Geschichtswissenschaft überschreitet längst Grenzen (28.9.2010)



v.l.: Prof. Dr. Simone Lässig, Prof. Dr. Werner Plumpe, Dr. Peter Lautzas. (Foto: CJ)


Im Rahmen des 48. Deutschen Historikertages sprachen am 28. September der Vorsitzende des Verbandes der Historiker und Historikerinnen Deutschlands (VHD), Prof. Dr. Werner Plumpe, die Schriftführerin des Verbandes, Prof. Dr. Simone Lässig, sowie der Vorsitzende des Verbandes der Geschichtslehrer Deutschlands, Dr. Peter Lautzas, über den diesjährigen Kongress und die Arbeit ihrer beiden Verbände.

 

Von Christine Buch und Christian Jung

 

Erstmals seit dem Jahr 1984, als die Freie Universität Berlin Gastgeber des Kongresses war, findet ein deutscher Historikertag wieder in Berlin statt.


Schon Wilhelm von Humboldt (1767-1835) forderte seinerzeit die intensive Auseinandersetzung mit dem Thema Grenzen von seinen Studierenden.

 

 

Die Humboldt-Universität zu Berlin, die in diesem Jahr ihr 200-jähriges Bestehen feiert, zeichne sich nicht zuletzt dadurch als geradezu prädestinierter Ort für die Austragung des Kongresses mit dem Thema „Über Grenzen" aus, so die Veranstalter. Dass sich die Bundeshauptstadt im Jubiläumsjahr „20 Jahre Deutsche Einheit" als Veranstaltungsort geradezu aufdränge, verstehe sich ebenfalls von selbst. Nicht zuletzt aufgrund der Jubiläen herrscht in diesem Jahr ein besonders reger Andrang auf dem Kongress - erstmals könne die Teilnehmerzahl bei über 4000 Besuchern liegen - gab der VHD-Chef Werner Plumpe bekannt.

 

„Mit dem Motto des diesjährigen Historikertages wollen wir uns 'über Grenzen' gehende Vorgänge der Geschichte bewusst machen. Geschichtswissenschaft als Praxis ist etwas zutiefst Internationales, Grenzüberschreitendes geworden", sagte Plumpe. Längst sei es zur Regel geworden, dass Studierende ein Auslandssemester absolvierten und Doktoranden ihre Forschungsergebnisse an ausländischen Universitäten vorstellten. Hier sei in den letzten Jahren eine deutliche Erweiterung nach Osteuropa sowie eine außereuropäische Erweiterung nach Südamerika oder China und Japan zu beobachten.

 

Daneben machte Professor Plumpe ebenfalls darauf aufmerksam, dass Grenzüberschreitungen nicht immer im positiven Sinne zu bewerten seien. Die Geschichtswissenschaft müsse darauf achten, die Grenzen ihres Faches zu respektieren und nicht nach Marktlage zu handeln. „Beim Grenzüberschreiten müssen die eigenen Grenzen beachtet werden", so der Vorsitzende des Verbandes.

 

Zur aktuellen Debatte um die Einführung eines Ratings für Historiker äußerte sich der Verband ablehnend. Als Gründe hierfür nannten Plumpe und Prof. Simone Lässig die Schwierigkeit, ein heterogenes Gut wie Wissenschaft künstlichen Kriterien zu unterziehen und in quantitative Parameter zu drängen. Zudem präsentiere sich das Verhältnis von Aufwand und Ertrag aus Sicht des Verbandes als widersprüchlich. Eine Bewertung der Forschungsleistung in einem großen Fach wie der Geschichtswissenschaft setze voraus, dass eine enorme Zahl an Publikationen zu erfassen sei. Dies führe in der Konsequenz dazu, dass nach Bewältigung dieser Leistung das Rating bereits veraltet sei.

Dr. Peter Lautzas, Vorsitzender des Verbandes der Geschichtslehrer Deutschlands, ebenfalls Veranstalter des Historikertages, lobte die positive Entwicklung in der Zusammenarbeit der beiden Verbände, die sich in der gemeinsamen Ausrichtung des Kongresses manifestiere.

 

Im Hinblick auf den Geschichtsunterricht an Schulen stelle die heterogene Struktur aus Sicht des Verbandes ein zunehmendes Problem dar. „Die Erhaltung des Fachprofils entwickelt sich tatsächlich problematisch. Vor allem die Zusammenlegung mit anderen Fächern spielt hier eine Rolle", sagte Lautzas. Der VGD setze sich vermehrt dafür ein, dass das Fach Geschichte lebendig gestaltet werden könne. Hier betonte Lautzas als Beispiel die Zusammenarbeit mit dem ZDF und dem MDR. So seien beispielsweise neue Lehrfilme produziert worden.

 

Als einen weiteren Kernpunkt sprach der Vorsitzende der Geschichtslehrer die Fachlehrerausbildung an. Die Bologna-Reform habe hier zu einer deutlichen Verschlechterung geführt. „Die ‚Grundausbildung' eines Historikers ist enorm wichtig. Er sollte unbedingt mit wissenschaftlichen Fragestellungen umgehen können. Durch die Bologna-Reform nimmt jedoch eine Fragmentierung des historischen Wissens Überhand. Das kann nicht unser Ziel sein", so Lautzas abschließend.

 

Weitere Informationen:

Historikerverband

Geschichtslehrerverband




Connecting Europe through History - Tagung zur “Migration im Geschichtsunterricht” in Berlin

Berlin, den 01.02.2010

 

Geschichtslehrkräfte, Historiker, Politologen und Geschichtsdidaktiker aus 15 Ländern trafen sich Ende Januar 2010 an der Freien Universität (FU) in Berlin, um den Stellenwert des Themas „Migration“ im Geschichtsunterricht der unterschiedlichen Länder zu beleuchten. Wurden zunächst angeregte Diskussionen, auch mit Studierenden der geschichtsdidaktischen Fakultät der FU, am runden Tisch geführt, war man sich über die Bedeutung des Themas rasch einig. Veranstalter waren „EUROCLIO - European Association of History Educators“ und der Verband der Geschichtslehrer Deutschlands.

 

„Der Aspekt der Migration ist in Zeiten der Globalisierung aus zeitgemäßem Geschichtsunterricht nicht wegzudenken“, stellte Dr. Peter Lautzas, Bundesvorsitzender des Mitorganisators Verband der Geschichtslehrer Deutschlands, fest.

 

Langfristiges Ziel der Veranstaltung ist es, von einem internationalen Projektteam Unterrichtsmaterialien für eine frei verfügbare Homepage erarbeiten zu lassen, die dann, versehen mit fachsprachlich unterstützenden Aufgaben für nicht-muttersprachliche Schülerinnen und Schüler, länderübergreifende Facetten des Themenbereiches aus der Geschichte, sowie deren Relevanz in der Gegenwart in englischer Sprache für den Geschichts- und Politikunterricht aufbereitet zu präsentieren.

 

Die unterschiedlichsten „Geschichten in der Geschichte“ werden so für Schüler präsent und sie erkennen, dass Dinge, die zunächst einen engen lokalen und zeitlichen Rahmen zu haben scheinen, über Länder- und Zeitgrenzen hinweg bis in ihre Lebenswelt hinein strahlen.

 

Ist diese Phase abgeschlossen, wird sich das Projektteam weiteren Themen zuwenden (unter anderem dem Aspekt der Menschenrechte), um so auf lange Sicht eine Datenbank für Schulen zu schaffen, deren Nutzung die Aspekte Geschichtsbewusstsein, Multiperspektivität, Empathiefähigkeit und Fremdverstehen automatisch fördern und es Lehrkräften in aller Welt ermöglichen soll, in ihrem Unterricht die engen Grenzen eines nationalen Zugangs aufzubrechen. (Von Sylvia Semmet)

 

 

Weiterführende Links:

 

EUROCLIO

http://www.euroclio.eu

 

 

 




Schülerwettbewerb "20 Jahre Deutsche Einheit"


Berlin, 15. Januar 2010

Die Stiftung Berliner Mauer ruft Schulklassen auf, sich an dem neu ausgeschriebenen Wettbewerb "20 Jahre Deutsche Einheit" zu beteiligen. Der Preis, der mit Mitteln des Prinz-von-Asturien-Preises 2009 für die Stadt Berlin ausgelobt wird, wird am 3. Oktober 2010 in der Erinnerungsstätte Notaufnahmelager Marienfelde vergeben.

Bis zum 10. Februar 2010 können sich Schulklassen zur Teilnahme anmelden. Abgabetermin für die Arbeiten ist der 5. Juli 2010. Auf drei Gewinnergruppen warten jeweils 1500 Euro Preisgeld.

Für den Wettbewerb "20 Jahre Deutsche Einheit" sollen die Schüler eine der drei folgenden Fragen bearbeiten:

1. Wächst zusammen, was zusammen gehört?
2. Überall nur blühende Landschaften?
2. Zusammen sind wir stark oder nur weniger allein?

Die Jugendlichen können diese Fragen auf einen Lebensbereich ihrer Wahl
beziehen, auf ihren Alltag, Musik, Politik, Sport oder die Künste. Die Arbeit der Schulklassen soll in Ergebnisse münden, die der Öffentlichkeit in Form einer Ausstellung präsentiert werden können.
Abgeben können die Schüler ausstellungsfähige Materialien wie Zeichnungen, Comics, Fotos, Texte, Ton- und Filmdokumente usw. sowie eine ein- bis zweiseitige Projektskizze zum Hintergrund der Arbeit.

Teilnehmen können Berliner Klassen der 7. bis 13. Jahrgangsstufe aller Schularten. Anmeldeschluss für den Wettbewerb ist der 10. Februar 2010.
Zu diesem Stichtag muss noch kein konkretes Thema benannt werden. Die
Anmeldung soll an folgende Adresse erfolgen:

Per Post: Erinnerungsstätte Notaufnahmelager Marienfelde -- Stiftung
Berliner Mauer
                z. Hd. Sarah Bornhorst
                Marienfelder Allee 66 / 80, 12277 Berlin

oder Telefon: 030 -- 467 98 66 68
oder E-Mail: 

bornhorst[at]berliner-mauer-gedenkstaette.de

Einsendeschluss ist der 5. Juli 2010 (Datum Poststempel).

Folgende Preise warten auf die Gewinner: jeweils 1500 € warten auf die Gewinner der Gruppe aus der 7./8. Jahrgangsstufe, der Gruppe aus der 9./10. Jahrgangsstufe und der Gruppe aus der 11. -- 13. Jahrgangsstufe.
Außerdem wird mit einer Auswahl der eingereichten Arbeiten eine Ausstellung konzipiert und realisiert, die in der Erinnerungsstätte Notaufnahmelager Marienfelde gezeigt wird.

Die Jury mit Rainer Klemke, Berliner Senatskanzlei - Kulturelle Angelegenheiten, wird die Preisträger am 24. September 2010 bekanntgeben. Sie ehrt die GewinnerInnen am 3. Oktober 2010 in der Erinnerungsstätte Notaufnahmelager Marienfelde und eröffnet dort zugleich die Ausstellung.

 

 




Pressemitteilung

Tagung in Amsterdam:

„Heiße Diskussionen“ über niederländischen Geschichtskanon

 

Amsterdam (ss/cj). Auf der vom 15. bis 16. Oktober 2009 in Amsterdam stattfindenden Tagung „The Professional Teaching of History: German and Dutch Perspectives“  begegneten sich niederländische, belgische und deutsche Geschichtslehrkräfte sowie Vertreter aus der Forschung zum lebhaften Austausch über Geschichtsunterricht in allen beteiligten Ländern.

 

„Eine sehr anregende internationale Konferenz mit vielen inhaltlichen Facetten, gewinnbringenden Begegnungen und Gesprächen in ausgesprochen freundlicher Atmosphäre“, war sich Peter Lautzas, Vorsitzender des Co-Veranstalters Deutscher Geschichtslehrerverband mit dem niederländischen Organisatorenteam, Carla van Boxtel, Jannet van Drie, Marc Kropman, Huub Oattes und Albert Logtenberg von der Universität Amsterdam einig.

 

Bekannte Vertreter der Didaktik aus allen beteiligten Ländern, wie etwa Peter Gautschi aus der Schweiz, Arie Wilschut aus den Niederlanden und Elisabeth Erdmann aus Deutschland, beleuchteten im Moment in der Diskussion befindliche Aspekte des Geschichtsunterricht kontrovers. So wurde die kürzlich erfolgte staatliche Einführung eines Themenkanons in den Niederlanden „heiß“ zwischen den teilnehmenden Lehrkräften und auch Geschichtsstudenten diskutiert.

 

Interessante Workshops und intensive Gespräche boten Einblicke in Klassenzimmer aller beteiligten Länder, sowie fruchtbare Anregungen zum weiteren Austausch und möglicher Kooperation. Unter anderem wurde die Fragestellung verfolgt, wie man Geschichtsbewusstsein bei Schülerinnen und Schülern anbahnen könne. Diese Frage beleuchtete VGD-Mitglied Sylvia Semmet in einem Workshop beispielhaft am differenzierten Umgang mit Zeitzeugen im Klassenzimmer. Arie Wilschut aus den Niederlanden stellte die Frage nach der, angesichts der Kompetenzdebatte etwas in den Hintergrund geratenen zeitlichen Dimension und ihrer Bedeutung für den Geschichtsunterricht.

 

Ebenso gab es angeregte Gespräche zu verschiedenen Ansätzen der belgischen, deutschen und niederländischen empirischen Forschung, wie etwa dem Vortrag Michael Martens´, der an der Universität Göttingen Zugänge zur Leistungsmessung von fachspezifischen Kompetenzen verfolgt und damit ein Kernproblem der momentan aktuellen Kompetenzdebatte in den Blick nimmt. Als konkretes Ergebnis der Tagung kann die Bildung einer Arbeitsgruppe betrachtet werden, die sich mit grenzüberschreitenden Ansätzen des Geschichtsunterrichts in Deutschland und den Niederlanden beschäftigen wird, um bi-nationale Materialien zu erarbeiten.

 

 




Pressemitteilung vom 4. September 2009

 

Verband der Geschichtslehrer Deutschlands e.V.:

Geschichtslehrer fordern stärkere Auseinandersetzung mit deutscher Geschichte

 

Mainz/Berlin (pm). Die deutschen Geschichtslehrer fordern eine stärkere Auseinandersetzung mit der deutschen Geschichte auch außerhalb des Unterrichts. «Die deutsche Geschichte in allen ihren positiven und negativen Facetten in Gedenkveranstaltungen und im Unterricht zu besprechen, reicht nicht. Deshalb setzen wir uns für einen verstärkten Projektunterricht zur deutschen Geschichte in allen Schularten unter Einbindung von unterschiedlichen gesellschaftlichen Institutionen ein», sagte der Vorsitzende des Verbandes der deutschen Geschichtslehrer (VGD), Peter Lautzas, am Freitag in Mainz. Der Verband vertritt die Interessen der knapp 70000 Geschichtslehrer in Deutschland und kann sich vorstellen, dass die Projekttage jährlich rund um den 9. November stattfinden, wie dies auch die Kultusministerkonferenz im Juni 2009 angeregt hatte. «Die Idee der Projekttage muss aber ebenso mit Leben gefüllt werden. Denkbar wären trotz knapper Kassen auch verstärkte Fördermittel für Exkursionen von Schülergruppen zum Nationalsozialismus und zur DDR-Geschichte. Dieser außerschulische Unterricht bringt oft mehr Wissen als konventionelle Beschulung, zumal das geschichtliche Hintergrundwissen auch an Gymnasien erschreckend gering ist», betonte Lautzas weiter. Der Verband werde deshalb auch weiterhin kostenlose Unterrichtsmaterialien mit didaktischen Hinweisen für ein breites Publikum auch außerhalb der Schulen im Internet zur Verfügung stellen. Die verbandlich organisierten Geschichtslehrer beraten zudem Fernsehsender wie das ZDF bei der Verbindung von populärwissenschaftlichen Filmen mit dem historischen Unterricht aller Altersstufen.

 

Internet: www.geschichtslehrerverband.de

 

Bei Rückfragen:

Dr. Peter Lautzas

Bettelpfad 46

55130 Mainz

Tel.: 06131 / 832533

Fax: 06131 / 834146

E-Mail: p.lautzas[at]gmx.de

 

 




Pressemitteilung vom 17. Mai 2009

Internationales Symposium Helmstedt: „Grenzen als internationales Problem“

Experten diskutierten über weltweite Grenzkonflikte

 

Helmstedt pm)  Über neue internationale Grenzen und daraus resultierende Konflikte und Kriege diskutierten vom 15. bis 17.Mai  2009 im niedersächsischen Helmstedt Experten aus Politik, Wissenschaft und Kultur. Als direkte frühere Grenzstadt zwischen der Bundesrepublik und der DDR ist es für Helmstedt besonders wichtig, das Thema Grenzen und daraus entstehende Probleme  auch im internationalen Kontext wissenschaftlich zu beleuchten. Mit der Tagung sollte erreicht werden, dass das Thema sowohl aus der Perspektive der Forschung als auch aus dem Blickwinkel von Lehrern betrachtet und später produktiv in der schulischen Arbeit umgesetzt werden kann. Aus diesem Grund wird der Wochenschau Verlag die Ergebnisse des Symposiums auch in seiner wissenschaftlichen Reihe  publizieren.

 

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