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John Haertfield: Zeitausschnitte


Zu der Ausstellung in der Berlinischen Galerie, Landesmuseum für Moderne Kunst, Fotografie und Architektur, ist im Hatje Cantz Verlag ein umfangreicher Begleitband erschienen:

 

John Heartfield: Zeitausschnitte. Fotomontagen 1918-1938

Hrsg. Von Freya Mülhaupt, Text von Thomas Friedrich, Sabine Kriebel, Roland März, Freya Mülhaupt, An Paenhuysen, Rosa von der Schulenburg, Andrés Mario Zervigón, Peter Zimmermann

Hatje Cantz Verlag 2009

176 Seiten, 230 Abb., davon 144 farbig

23,90 x 27,70 cm, gebunden

ISBN 978-3-7757-2432-6

Preis: 35 Euro

  

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John Heartfield, geboren in Berlin als Helmut Herzfeld, schuf in den Jahren zwischen 1930 und 1938 politische Fotomontagen, die heute als Symbole des Untergangs der Weimarer Republik und der Hitler-Diktatur gelten können. Als ein erbitterter Gegner der Nationalsozialisten fand der virtuose Fotomonteur für die Titelseiten der Arbeiter Illustrierten Zeitung oft erstaunlich hellsichtige und zugleich schlagkräftige Bilder.

Die Publikation bietet einen aktuellen, unverstellten Blick auf diese Werkgruppe Heartfields (1891–1968), die in seinem Schaffen zu den herausragenden künstlerischen wie zeitgeschichtlichen Zeugnissen gehört. Sie bezieht hierfür den Nachlass des Künstlers ein, der bis 1989 nur eingeschränkt zugänglich war, und beleuchtet erstmals auch die aus heutiger Sicht teilweise zu vorbehaltlose Unterstützung der Kommunistischen Partei. Die frühen dadaistischen Jahre, die Freundschaft mit George Grosz und die von Heartfield in den 1920er-Jahren gestalteten, legendären Buchumschläge für den mit seinem Bruder Wieland gegründeten Malik-Verlag finden ergänzend Eingang in den Band.

 

 

 



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