Verband der Geschichtslehrer Deutschlands e.V.
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Anzeige: Zeitungen als historische Quellen im Unterricht (1-2012)



Für Lehrer
Zeitungszeugen kooperiert mit dem „Verband der Geschichtslehrer Deutschlands“ (VGD e.V.). Pädagogen und Journalisten haben gemeinsam begleitende Arbeitsblätter für die Sekundarstufen I und II erarbeitet. Geschichtslehrerinnen und -lehrer können ihren Schülerinnen und Schülern diese historischen Originalquellen somit mit reflektierendem Zusatzmaterial und ohne Zeitaufwand in Archiven zugänglich machen.

Zu welchen Themen gibt es Arbeitsblätter?
Arbeitsblätter gibt es vor allem zu den großen Ereignisse und Themen im NS-
Regime, die ohnehin im Unterricht thematisiert werden. Dies sind zunächst für die Jahre bis zum Ausbruch des Zweiten Weltkriegs:

1. Reichstagsbrand (Erscheinungsdatum: 19. Januar 2012)
2. Ermächtigungsgesetz (26. Januar 2012)
3. Boykott jüdischer Geschäfte (2. Februar 2012)
4. Reichsparteitag in Nürnberg 1934 (15. März 2012)
5. Nürnberger Gesetze (5. April 2012)
6. Wahlen in Diktatur 1934 (19. April 2012)
7. Ausstieg aus dem Versailler Vertrag (Erscheinungsdatum folgt später)
8. Hitlerjugend und Bund Deutscher Mädel (Erscheinungsdatum folgt später)
9. Reichspogromnacht I (Erscheinungsdatum folgt später)
10. Reichspogromnacht II (Erscheinungsdatum folgt später)


Gibt es Sonderkonditionen für Lehrer?
Zeitungszeugen bietet Lehrern besonders günstige Konditionen an, um die Originalnachdrucke zu diesen The-men im Unterricht zu nutzen:
- Lehrer können eine Ausgabe mit je 20 Exemplaren zu den oben genannten Themen für 39 Euro bestellen (=50 % Rabatt)
- Lehrer, die Zeitungszeugen im ersten Jahr wöchentlich verfolgen möchten, erhalten ebenfalls einen Nachlass von 50 Prozent auf die ersten 50 Nummern (je ein Exemplar) und zahlen nur 95 Euro.
Lieferungen erfolgen an Schuladressen.

Wie kann ich als Lehrer bestellen?
Senden Sie uns einfach eine E-Mail(abo@zeitungszeugen.de) mit einem oder mehreren der zehn Themen, die sie im Unterricht behandeln möchten (je 20 Exemplare) und Ihrer Schuladresse. Auch für das Lehrer-Abo (je 1 Exemplar für ein 1 Jahr) nutzen Sie diese E-Mail-Adresse und geben Ihre Schuladresse an. Bitte beachten Sie, dass wir das Material erst dann liefern können, wenn die jeweilige Nummer erscheint.

Weitere Infos und Arbeitsblätter online unter:
zeitungszeugen.de/lehrerseite/




Digitale Bildung in der Praxis


bpb und Kooperative Berlin starten neues Portal werkstatt.bpb.de / Autoren gesucht

Kreide, Schwamm und Schiefertafel scheinen im digitalen Zeitalter zu den Fossilien unter den Unterrichtswerkzeugen zu gehören. Zu recht? Sind Alternativen wie das interaktive Whiteboard ein großer Zugewinn oder eher Spielerei? Werden Jugendliche dort abgeholt, wo sie sind – im Netz? Wie können wir Zeitgeschichte in einer multikulturellen Gesellschaft zeitgemäß und ansprechend vermitteln? Diesen Fragen geht das Kooperationsprojekt der Bundeszentrale für politische Bildung/bpb und der Kooperative Berlin auf den Grund: werkstatt.bpb.de ist das neue Portal für digitale Bildung in der Praxis. Die Werkstatt ist offen für Lehrer, Bildungsvisionäre, Aktivisten, Schüler und außerschulische Bildner.

Online, offline und interaktiv diskutiert das Redaktionsteam aus Journalisten, Historikern, Pädagogen, Projektmanagern und Filmemachern Fragen der zeitgeschichtlichen und politischen Bildung für den Unterricht und sucht gemeinsam mit Lehrern, politischen Bildnern und Schülern neue Strategien der Vermittlung. Diskussionsimpulse werden in Form von Berichten, Kommentaren, Interviews und Umfragen von der Redaktion selbst oder von Gastautoren geliefert. Jeder, der aus den Klassenzimmern berichten kann, Zukunftsvisionen vom Lernen und Lehren entwerfen möchte oder die eigenen Ideen für die Schule von heute mitteilen will, ist eingeladen dies im Webblog zu tun.

Weil die Werkstatt aber möglichst praxisnah sein möchte, geht das Redaktionsteam auch auf die Straße und in die Klassenräume: Über Umfragen werden unterschiedliche Einschätzungen und Anregungen zu Schule und Bildung, Internet und neuen Medien eingeholt. Lehrer sind aufgefordert, Produkte der Bundeszentrale für politische Bildung zu testen und ihre konstruktive Kritik direkt in die Kamera zu sprechen. Zudem baut werkstatt.bpb.de ein Netzwerk von Partnerschulen auf, berichtet über aktuelle Bildungsdebatten in den Medien und richtet Mikrokonferenzen, so genannte SpeedLabs, aus.

Nach zwei SpeedLabs in Berlin und Köln, die ausführlich auf werkstatt.bpb.de dokumentiert sind, startet nun eine neue Projektphase mit Grundsatzbeiträgen zu den Themen Lernen und Lehren, Geschichtsvermittlung und historisch-politische Bildung, Digitalisierung und die durch sie entstehenden, neuen Möglichkeiten, über Heterogenität und Multikulturalität in den Klassenräumen.

Weitere Informationen zum Projekt finden Sie auf der Internetseite werkstatt.bpb.de

Möchten Sie Gastautor bei werkstatt.bpb.de werden? Dann schreiben Sie an werkstatt@kooperative-berlin.de




"HISTORY-AWARD" widmet sich dem Thema "Mensch und Umwelt" (12-2011)


Bereits zum achten Mal schreibt der Geschichtssender HISTORY im Schuljahr 2011/2012 den bundesweiten Schülerwettbewerb „HISTORY-AWARD“ aus. Damit hat sich der Dokumentations-Sender zur Aufgabe gemacht, Schülerinnen und Schüler zu motivieren, sich in einer kreativen und praktischen Art und Weise mit Geschichte zu beschäftigen. Der Wettbewerb wird vom Verband der Geschichtslehrer Deutschlands e.V. empfohlen.

 

Zum diesjährigen Thema „Mensch und Umwelt. Eine Beziehung mit Geschichte" können Schulklassen, -gruppen und einzelne Schüler aller Altersstufen bis zum 16. April 2012 mit einem filmischen Beitrag am Wettbewerb teilnehmen. Voraussetzung ist, dass sie sich bis zum 31. Januar 2012 mit der Einsendung des ausgefüllten Teilnahmebogens angemeldet haben.

 

Das Thema lädt dazu ein, sich damit fächerübergreifend auseinanderzusetzen. Geografische, wirtschaftliche oder soziale Umweltfragen aus Geschichte und Gegenwart können ebenso einbezogen werden wie Aspekte der Physik, Chemie, Biologie oder anderer Fachbereiche. Wie hat sich das Naturverständnis im Lauf der Zeit verändert? Welche Auswirkungen hatten Eingriffe des Menschen wie landwirtschaftliche Rodungen oder Bergbau? Lernt die Menschheit aus Umweltkatastrophen? Was kann jeder tun, um die Natur zu schützen? Diese und viele weitere Fragestellungen sind möglich und können gleich in der eigenen Umwelt recherchiert werden – in der Stadt, Region oder dem eigenen Bundesland.

 

Eine hochkarätige Jury, der Historiker und Medienexperten, darunter Prof. Dr. Guido Knopp, FOCUS-Herausgeber Helmut Markwort sowie der Vorsitzende des Verbandes der Geschichtslehrer Deutschlands e.V., Dr. Peter Lautzas angehören, begutachtet und bewertet die Beiträge der Schüler. Weiter können Besucher der Online-Wettbewerbsseite ihre Stimme abgeben. Als Schirmherren des Wettbewerbs konnten in den letzten Jahren Persönlichkeiten wie Bundesaußenminister a.D. Hans-Dietrich Genscher, Charlotte Knobloch, die Präsidentin des Zentralrats der Juden in Deutschland oder Dr. Auma Obama, im Entwicklungsdienst tätige Autorin und Schwester des US-Präsidenten, gewonnen werden.

 

 

Ausführliche Informationen zur Teilnahme am HISTORY-AWARD finden Sie unter history-award.de. Partner des HISTORY-AWARD sind P.M. HISTORY und FOCUS-SCHULE Online. Der Wettbewerb wird unterstützt von Sky und DOK.education.




Zeitzeugen zur DDR-Geschichte (12-2011)


Es gibt keinen besseren Weg, junge Menschen über die DDR-Vergangenheit zu informieren als das direkte Gespräch mit Zeitzeugen. Der Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien hat deshalb an der Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen ein Koordinierendes Zeitzeugenbüro geschaffen. Es vermittelt kostenlos DDR-Zeitzeugen für Unterrichtsgespräche oder Veranstaltungen. Über das neue Internetportal www.ddr-zeitzeuge.de kann man Kontakt zu über 120 erfahrenen Referenten aus ganz Deutschland knüpfen. Außerdem sind dort Vorbereitungsmaterialien sowie Kontakt- und Buchungsformulare zu finden. (Foto: Koordinierendes Zeitzeugenbüro)

 

Website




Geschichtsmesse: Zukunft der Aufarbeitung (12-2011)


Die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur lädt vom 8. bis 10. März 2012 zur fünften Geschichtsmesse zum Thema „Die Zukunft der Aufarbeitung – Demokratie und Diktatur in Deutschland und Europa nach 1945“ ein. Veranstaltungsort ist das Ringberghotel in Suhl (Thüringen).

 

Neben einem umfangreichen Programm aus Podiumsdiskussionen, Vorträgen und Filmen bietet das dreitägige Forum Akteuren der historisch-politischen Bildung und anderen Interessierten die Möglichkeit, sich über Ausstellungen, Schulprojekte, Dokumentarfilme, Publikationen und Veranstaltungsvorhaben zur SED-Diktatur und Teilungsgeschichte zu informieren sowie eigene Projekte und Initiativen vorzustellen.

 

Nach den zahlreichen Veranstaltungen, Initiativen und Projekten, die zu den Jahrestagen der Friedlichen Revolution, Deutschen Einheit und des Mauerbaus entstanden sind, bietet das Tagungsprogramm die Gelegenheit, Diktaturaufarbeitung in Deutschland und Europa seit 1990 zu bilanzieren. Auf diese Weise können Zukunftsperspektiven formuliert werden: Wie etwa kann im Jahr 2014 der Blick auf die europäische Ebene erweitert werden, wenn sich der Beginn des Ersten Weltkrieges zum 100. Mal, der des Zweiten Weltkrieges zum 75. Mal, die Revolutionen gegen die kommunistischen Diktaturen zum 25. Mal und die EU-Osterweiterung zum zehnten Mal jähren?

 

Alle Informationen zu Anmeldung, Programm und der Möglichkeit, eigene Projekte vorzustellen, finden sich unter www.geschichtsmesse.de.




Dokumente zur Zwangsarbeit im Nationalsozialismus (Stiftung evz/ 12-2011)



Website








Website „segu“ zum selbstgesteuert entwickelnden Geschichtsunterricht (12-2011)


Seit kurzem ist das nicht kommerzielle Projekt „segu - selbstgesteuert-entwickelnder Geschichtsunterricht“ online. segu findet im Zuge der Diskussion um Open Educational Resources immer größeren Zuspruch. Das Portal bietet zurzeit vor allem für die Unter- und Mittelstufe Unterrichtsmaterialien von der Steinzeit/Ägypten bis zum 19. Jahrhundert. Das Projekt am Historischen Institut der Universität zu Köln wird in den kommenden Monaten auch auf die Oberstufe und alle Lehrplan-relevanten Themen erweitert, die schon angelegt sind.

 

Website „segu“

 




Eine Stunde, voll mit Fragen! (01.12.2011)

2. Videochat zur DDR-Geschichte im Rahmen des Projekts „Eure Geschichte“ von MDR und VGD:

 

Der erste Videochat hatte 2010 sehr unterschiedliche Zeitzeugen bzw. Perspektiven aufgeboten: Personen wie Sebastian Krumbiegel, Uwe Schwabe oder Markus Meckel differieren ja auf sehr vielen Ebenen. Diesmal wurde die Vater-Sohn-Perspektive genutzt, der Bürgerrechtler, Pfarrer und Ex-Verteidigungsminister Rainer Eppelmann stellte sich mit seinem Sohn Martin den Fragen der Schüler aus den zugeschalteten Schulen. Diese interaktive Geschichtsstunde erbrachte vor allem eine Tatsache, die für normalen Unterricht nicht selbstverständlich ist – unendlich viele Fragen. Offensichtlich ist der Chat eine Begegnungsform, die junge Menschen anspricht und zu Fragen anregt. Zur Illustration ein kleiner Auszug aus dem Protokoll der 2.Chatrunde:

 

Sabine_Wiesbaden:

Was haben sie gedacht als die Mauer fiel?

Silvan_Wiesbaden:

Verbinden Sie Sozialismus zwangsläufig mit Diktatur oder halten Sie demokratischen Sozialismus à la Salvador Allende (nach ihm kam die Diktatur) für möglich?  

Hendrik_Quickborn:

Haben Sie mal mit dem Gedanken gespielt, "rüber zu machen\"?  

Lisa_Wiesbaden:

Was denken Sie, wenn Sie heute hören, dass die DDR ja gar nicht so schlimm gewesen sein soll?

Sabine_Wiesbaden:

An Martin Eppelmann: Wie war es für sie in ihrer Kindheit? Wie hat die politische Aktivität Ihres Vaters Ihr Leben beeinflusst?  

Sören_Wiesbaden:

Wie war es für Sie als ehemaliger Gegner der Regierung, selbst in der Übergangsregierung zu sein?  

Sabine_Wiesbaden:

An Martin Eppelmann: Hätten Sie 1990 lieber eine neue Verfassung gehabt?

Denis_Speyer:

 Was halten Sie von dem Vergleich der DDR mit dem Dritten Reich?  

Jonas_Speyer:

An beide: Sehen Sie die Gefahr eines erneuten, deutschen Überwachungsstaates, ähnlich dem der DDR?  

Sabine_Wiesbaden:

An Martin Eppelmann: Was haben Sie als erstes im Westen getan?

Silvan_Wiesbaden:

An R. Eppelmann: Verbinden Sie Sozialismus zwangsläufig mit Diktatur oder halten Sie demokratischen Sozialismus à la Salvador Allende (nach ihm kam die Diktatur) für möglich?

 

 (Nachzulesen unter http://www.mdr-interaktiv.de/clients/mdr/2011/11/25/de)

 

Der Chat kann sicher keine „normale“ historische Analyse oder Quellenarbeit ersetzen, sehr wohl aber ein flankierendes und sehr motivierendes Mittel zur Begegnung mit Geschichte sein – in diesem Fall zur Geschichte der DDR. Die Schüler lernen auch, sich mit eigener Recherche auf die Situation vorzubereiten, schließlich will sich niemand mit „dummen Fragen“ blamieren. Aufgrund der Chance einer direkten Beantwortung durch den Zeitzeugen entsteht ein direkter Bezug zur „Quelle“ – und vielleicht auch das eine oder andere inhaltliche Aha-Erlebnis.

 

Weitere Schulen gesucht:

Der MDR wird weitere Chat-Runden anbieten, für die noch Schulen im gesamten Bundesgebiet gesucht werden. Nötig ist eigentlich nur eine geeignete Lerngruppe und ein internetfähiger PC-Raum! Nähere Infos und auch die direkte Anmeldung über  

euregeschichte[at]mdr.de 

oder über http://www.mdr.de/damals/euregeschichte/formular888.html.

 

Das Projekt „Eure Geschichte“ wird in besonderer Weise gefördert von der Bundesstiftung Aufarbeitung, die Arbeitsgruppe wird bis Ende 2012 die Website mit einem vielfältigen Bausteinsystem von Materialien und Erläuterungen gefüllt haben. Rückmeldungen zum unterrichtlichen Einsatz sind sehr erwünscht und über das Internetportal möglich.

Niko Lamprecht, Leiter der VGD-Arbeitsgruppe




DDR-Geschichte mit Rainer Eppelmann und Sohn Martin am 25. November 2011



DDR-Geschichte multimedial:

MDR/VGD-Projekt „Eure Geschichte“ geht in 2. Phase

 

DDR-Geschichte mit Rainer Eppelmann und Sohn Martin am 25. November 2011

Direkter Link: http://www.mdr.de/damals/euregeschichte/eppelmann-chat100.html

 

Im Rahmen des Projekts von Mitteldeutschem Rundfunk und Verband der Geschichtslehrer Deutschlands zur Geschichte der DDR findet – nach dem großen Erfolg von 2010 - auch dieses Jahr wieder ein Videochat für Schulklassen mit Prominenten statt, diesmal unter dem Motto: „Opposition und Widerstand“, mit je zwei Personen aus der älteren und aus der jüngeren Generation. Von November 2011 bis Mai 2012 wird jeden Monat ein Chat via Webcam von 2 x 60 Minuten durchgeführt, an dem sich 2 x 5 Lerngruppen beteiligen und ihre Fragen an die Zeitzeugen richten können. Die Reihe beginnt am 25.11.2011 mit Minister a.D. Rainer Eppelmann und seinem Sohn (10.00 bis 12.00 Uhr). Nähere Informationen zu den Terminen und zum Ablauf unter euregeschichte[at]mdr.de. Der direkte Link zur Sendung: http://www.mdr.de/damals/euregeschichte/eppelmann-chat100.html

 

Interessierte Schulen melden sich bitte bei Dr. Peter Lautzas, dem Vorsitzenden des Geschichtslehrerverbandes (p.lautzas[at]gmx.de).

 

Übrigens: Das Internet-Portal www.euregeschichte.de erhält ab November weitere Bausteine. Rückmeldungen dazu sind sehr erwünscht an den Leiter der Arbeitsgruppe, Herrn Niko Lamprecht (niko.lamprecht[at]t-online.de)

 

Website: http://www.euregeschichte.de




TERRA X: Unterwegs in der Weltgeschichte - mit Hape Kerkeling (6.10.2011)



Neues Kooperationsprojekt des Geschichtslehrerverbandes mit dem ZDF:

TERRA X: Unterwegs in der Weltgeschichte - mit Hape Kerkeling

 

Unter dem Motto „Ich bin dann mal unterwegs in der Weltgeschichte“ begibt sich Hape Kerkeling für „Terra X“ auf eine Reise zu den wichtigsten Orten der Welt, an denen Geschichte geschrieben wurde. (Foto: ZDF)


Für die sechsteilige Dokumentarreihe „Unterwegs in der Weltgeschichte mit Hape Kerkeling“, die das ZDF ab 23. Oktober 2011, jeweils sonntags, 19.30 Uhr, und ZDFneo ab 24. Oktober 2011, 20.15 Uhr, ausstrahlt, besucht er unter anderem die Pyramiden in Ägypten, die Azteken-Stadt Teotihuacán in Mexiko, die Akropolis, das alte Rom, die Chine­sische Mauer und die russischen Zarenpaläste. Mit viel Humor nimmt er die Zu­schauer mit auf eine persönliche Reise durch 5.000 Jahre Menschheitsgeschichte und schlüpft das eine oder andere Mal in eine historische Rolle. Zur der Reihe erscheinen zum Sendestart wieder pädagogische Empfehlungen des Geschichtslehrerverbandes. Weitere Informationen unter

 

hapesweltgeschichte.zdf.de

 

Folgenübersicht:

1. Der große Aufbruch (Sonntag, 23. Oktober 2011, 19.30 Uhr, ZDF; Montag, 24. Oktober 2011, 20.15 Uhr, ZDFneo)

2. Ewiges Rom (Dienstag, 25. Oktober 2011, 20.15 Uhr, ZDFneo; Sonntag, 30. Oktober 2011, 19.30 Uhr, ZDF)

3. Abenteuer Mittelalter (Montag, 31. Oktober 2011, 20.15 Uhr, ZDFneo; Sonntag, 6. November 2011, 19.30 Uhr, ZDF)

4. Entdecker und Eroberer (Dienstag, 1. November 2011, 20.15 Uhr, ZDFneo; Sonntag, 13. November 2011, 19.30 Uhr, ZDF)

5. Weltreiche und Revolutionen (Montag, 7. November 2011, 20.15 Uhr, ZDFneo; Sonntag, 20. November 2011, 19.30 Uhr, ZDF)

6. Kriege und Supermächte (Dienstag, 8. November 2011, 20.15 Uhr, ZDFneo; Sonntag, 27. November 2011, 19.30 Uhr, ZDF)




Unsere Geschichte. Das Gedächtnis der Nation (6.10.2011)

pressetext_gdn.pdf



Von links: S. Neitzel / J. v. Bilavsky / G. Knopp / H. U. Jörges / P. Schindler / B. Buchholz / P. Lautzas (Fotos: DGdN)


Unter der Schirmherrschaft von Bundespräsident Christian Wulff und unter Mitwirkung des Verbandes der Geschichtslehrer Deutschlands (VGD) ist am 6. Oktober 2011 das Projekt „Unsere Geschichte. Das Gedächtnis der Nation“ gestartet. Es hat sich zum Ziel gesetzt, Erinnerungen von Zeitzeugen an die wechselvolle deutsche Geschichte in Form von Videointerviews aufzuzeichnen und für nachfolgende Generationen dauerhaft zu bewahren. Die Erinnerungen sind im Internet, redaktionell aufbereitet und systematisch geordnet, kostenlos für jedermann abrufbar. Angesprochen werden sollen Geschichtsinteressierte, insbesondere Schulen und Universitäten. Denn nichts kann Geschichte so anschaulich vermitteln wie Menschen, die sie erlebt oder erlitten haben. Und immer mehr Ältere möchten ihre Erinnerungen an Jüngere weitergeben.

 

Das gemeinnützige Projekt folgt dem Modell der Shoah Foundation des amerikanischen Filmregisseurs Steven Spielberg, die Erinnerungen von Überlebenden des Holocaust aufgezeichnet hat. Es konzentriert sich zunächst auf das 20. Jahrhundert, ist aber offen für die Zukunft und folgt dem Lauf der Geschichte. Ein mit Fernsehtechnik ausgestatteter „Jahrhundertbus“ wird durch Deutschland fahren, um ausgewählte Zeitzeugen zu befragen.

 

Website:

www.gedaechtnis-der-nation.de







Unterrichtsmaterialien zur ZDF-Serie „Heiliger Krieg“ (4.10.2011)

Mit Medien Geschichte lebendig machen:

ZDF-Reihe "Der Heilige Krieg" unterstützt Schulunterricht

 

Mit der im August 2011 ausgestrahlten Sendereihe „Der Heilige Krieg“ und dem umfangreichen Online-Auftritt bietet das ZDF ein spannendes und lehrreiches Informationsangebot, das den Geschichtsunterricht mit Leben erfüllen kann. Von Lehrern für Lehrer erarbeitete Materialien bieten viele Anregungen für die Gestaltung des Unterrichts. Die fünfteilige Dokumentarreihe untersucht die Ursprünge des „Heiligen Kriegs“ und zeigt, wie im Verlauf der Geschichte auf christlicher wie auf muslimischer Seite religiöse Gefühle für politische Zwecke missbraucht wurden und wie dabei Denkmuster entstanden, die heute noch wirksam sind. (Fotos/Screen: ZDF)

Führende Experten erklären, wie sich das Verhältnis der Religionen und Kulturen vor dem Hintergrund der „Heiligen Kriege“ entwickelte. Sie benennen, was trennte, aber auch, was einte, und welche Gemeinsamkeiten es im Kampf gegen den Extremismus heute gibt. Das Fazit heißt: Kein Krieg ist heilig!

 

Filme für den Unterricht

 

In Zusammenarbeit mit dem Verband der Geschichtslehrer Deutschlands (VGD) bietet das ZDF zu allen fünf Folgen didaktisch aufbereitetes Material zum Download an, das den Lehrern Hilfen anbietet, die einzelnen Folgen und die Mitmachaktion in den Unterricht zu integrieren. Die Dateien wurden von Ulrich Bongertmann, Niko Lamprecht und Dr. Peter Lautzas zusammengestellt. Sie fassen die Inhalte der einzelnen Filme zusammen, erläutern den jeweiligen historischen Kontext und entwerfen Arbeitsaufträge für die Schüler.

 

Virtuelles Wissensnetz auf ZDF.de

 

Ein multimedialer Schwerpunkt mit einem Wissensnetz begleitet die Sendereihe im Internet. Eine Karte des Mittelmeerraums gibt einen chronologischen Überblick über die wichtigsten historischen Ereignisse - von der ersten Ausbreitung des Islams über die Kreuzfahrerzeit und die Blütezeit des Osmanischen Reichs bis zu den Konflikten der Gegenwart. Kompakte Videos mit Bildern aus „Der Heilige Krieg“ und anderen ZDF-Produktionen machen die Geschichte lebendig.

 

Wer tiefer in das Thema einsteigen möchte, findet Analysen zu politischen und religiösen Fragen. Zudem zeigt ein Wissensnetz, wie historische Ereignisse bis in die Gegenwart hineinwirken. Von den Ereignissen führen mehrere Wege durch die Geschichte: Wer sich zum Beispiel zunächst für die Eroberung Jerusalems durch die Kreuzritter interessiert, kann sich anschließend etwa über die religiöse Bedeutung der Stadt für Christen, Juden und Muslime informieren und Hintergründe zum Nahost-Konflikt heute erfahren.

 

Internet: http://www.heiliger-krieg.zdf.de/






Der 49. Deutsche Historikertag 2012 in Mainz (4.10.2011)



Vom 25. bis 28. September 2012 wird an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz der 49. Deutsche Historikertag stattfinden, der größte geisteswissenschaftliche Kongress in Europa und die Plattform, auf der sich das Fach in seiner Gesamtheit präsentiert.

 

(Foto: Gerhard Rolinger / pixelio.de)

 

Organisiert wird der Kongress vom Verband der Historiker und Historikerinnen Deutschlands (VHD) und vom Verband der Geschichtslehrer Deutschlands (VGD) in Kooperation mit der gastgebenden Universität. 1893 erstmals durchgeführt möchte er ein Forum für aktuelle Diskussionen der Geschichtswissenschaft bieten und das Spektrum historischer Forschung aufzeigen. Das Rahmenthema, die Vielfältigkeit des Programms und nicht zuletzt die Festredner gewährleisten dem Historikertag stets ein reges öffentliches Interesse.

 

Konferenzort und Kooperationspartner im Jahr 2012 sind die Johannes Gutenberg-Universität Mainz und ihr Historisches Seminar. Mit dem Partnerland des Mainzer Historikertages, Frankreich, sind Rheinland-Pfalz, die Stadt Mainz und die Johannes Gutenberg-Universität seit langem sehr eng verbunden. Der Kongress, der unter der Schirmherrschaft des rheinland-pfälzischen Ministerpräsidenten Kurt Beck steht, wird am Dienstag, den 25. September 2012, feierlich im Kurfürstlichen Schloss eröffnet. Wir freuen uns ganz besonders, dass der Präsident des Bundesverfassungsgerichts, Prof. Dr. Andreas Voßkuhle, den Festvortrag auf dieser Veranstaltung halten wird. Im Verlauf der vier Tage werden aktuelle Forschungen aus allen Epochen und Teilbereichen der Geschichtswissenschaften von nationalen und internationalen Referenten in mehr als 50 Sektionen vorgestellt und von voraussichtlich über 3.000 Teilnehmern diskutiert. Die Geschichtsdidaktik ist dabei selbstverständlicher Bestandteil und wird in mehreren Sektionen aktuelle Fragestellungen der Disziplin behandeln.

 

Das Motto des Mainzer Historikertages lautet  „Ressourcen-Konflikte“. Der Begriff der Ressourcen bezieht sich dabei nicht nur auf Bodenschätze, sondern ebenso auf weitere materielle und immaterielle Ressourcen wie Geld, Quellen, Macht, Wissen, Techniken oder Heilsressourcen. Knappheit und ungleicher Verteilung der Ressourcen wird unterschiedlich begegnet: Sie lassen sich friedlich – etwa durch Technik – vermehren und ersetzen, sich in bestimmten Maße umverteilen oder aber durch Konflikte erringen. Insbesondere die Konflikte um Ressourcen zählen zu den bestimmenden Erscheinungen menschlicher Geschichte und prägen Phasen historischen Strukturwandels.

 

Ein Anliegen der veranstaltenden Verbände ist darüber hinaus die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses. Mit dem Doktorandenforum wurde so ein Format geschaffen, das im Rahmen des Historikertages Promovierenden die Möglichkeit bietet, sich und ihr Projekt in einer Posterausstellung einem breiten Publikum vorzustellen. Für Schüler der Sekundarstufe II werden speziell zugeschnittene Vorträge und Veranstaltungen angeboten. Vor allem aber prämiert der Historikerverband während des Kongresses herausragende und innovative Projekte und Arbeiten von Schülern, Doktoranden und Habilitanden und drückt somit seine Wertschätzung für deren Leistungen aus. Die Preisverleihung findet am Donnerstag, den 27. September 2012, in der Coface-Lounge des neuen Stadions vom 1. FSV Mainz 05 im Rahmen der abendlichen Festveranstaltung statt. Traditioneller Bestandteil der Historikertage ist die Fachausstellung. In ihrem Rahmen präsentieren zahlreiche Verlage, wissenschaftliche Verbände, kulturelle Einrichtungen und Stiftungen ihre Programme und Arbeit.

 

Daneben wird ein ausgedehntes und abwechslungsreiches Begleitprogramm angeboten. In Zusammenarbeit mit wissenschaftlichen und kulturellen Institutionen und Einrichtungen in Mainz und der Region besteht die Möglichkeit zum Besuch von Ausstellungen, historischen Gebäuden, Forschungseinrichtungen, Konzerten und Filmvorführungen.

 

Wir würden uns freuen, Ihr Interesse für die vielfältigen wissenschaftlichen und außerwissenschaftlichen Angebote geweckt zu haben und Sie auf dem 49. Deutschen Historikertag 2012 in Mainz begrüßen zu können.

 

Kontakt:

Dr. Heidrun Ochs

Geschäftsführerin

 

49. Deutscher Historikertag 2012

Johannes Gutenberg-Universität Mainz

Historisches Seminar

Hegelstraße 59

55122 Mainz

Tel.: 06131-3938390

Fax: 06131-3938399

Email: historikertag2012[at]uni-mainz.de

 

Website: http://www.historikertag.de




KGD-Tagung zur "Zur Professionalisierung von Geschichtslehrern" (9.8.2011)


Der Fachverband der deutschen Geschichtsdidaktiker (KGD) führt vom 6.-8. Oktober 2011 seine nächste Zweijahrestagung in Augsburg durch, zu der auch alle Geschichtslehrer und VGD-Mitglieder eingeladen sind.

Das Thema lautet: "Zur Professionalisierung von Geschichtslehrerinnen und Geschichtslehrern - nationale und internationale Perspektiven."

Weitere Infos unter: http://www.kgd-geschichtsdidaktik.rub.de/pages/home/forschung/zweijahrestagungen/augsburg-2011.php




ZDF-Serie „Der Heilige Krieg“ (3.7.2011)


Zu einem hochaktuellen Thema, das gut die jüngste Publikation des VGD-Arbeitskreises „Begegnung der Kulturen“ ergänzt, sendet das ZDF in Kürze. Unter der Überschrift: „Der Heilige Krieg“ bringt der Sender ab dem 16. August und dann fortlaufend dienstags und sonntags eine fünfteilige Reihe mit den Themen „Das Schwert des Propheten“ (Folge 1), „Kreuzzug nach Jerusalem“ (Folge 2), „Die Türken vor Wien“ (Folge 3), „Dschihad für den Kaiser“ (Folge 4) und „Terror für den Glauben“ (Folge 5). Diese Filme werden zusammen mit den wieder vom VGD entwickelten pädagogischen Empfehlungen anschließend ins Internet gestellt und sind dort dann ab Ende August 2011 unter http://www.heiligerkrieg.zdf.de abrufbar. (Foto: ZDF)




ZDF-Zeitzeugenprojekt (3.7.2011)

Die pädagogische Bearbeitung des ZDF-Zeitzeugenprojekts durch den VGD-Arbeitskreis „Fernsehen/Rundfunk“ hat begonnen. Der Arbeitsgruppe, die nach der Testphase 2011 möglicher Weise zu erweitern sein wird, gehören neben mehreren Mitgliedern des VGD noch an zwei Vertreter des Gesamtprojekts, darunter der Geschäftsführer, sowie Regierungsschuldirektor Gernot Stiwitz vom Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Weiterbildung und Kultur des Landes Rheinland-Pfalz an. In Form einer „privilegierten Partnerschaft“ engagiert sich das Bildungsministerium in besonderer Weise bei diesem Projekt.

 

Auf den Sitzungen am 16. Mai und 20. Juni in Mainz wurden fünf Beispiele aus der vom ZDF mitgeteilten Liste mit kurzen Filmeinheiten zu zentralen historischen Ereignissen in Verbindung mit ausgesuchten Interview-Ausschnitten zur Bearbeitung bestimmt, die pädagogische Form festgelegt und die Arbeit auf die Teilnehmer verteilt. Diese ersten Beispiele werden im Rahmen des Gesamtprojekts am 6. Oktober im Haus der Bundespressekonferenz in Berlin vorgestellt und sind ab diesem Termin unter www.Gedaechtnis-der-Nation.de im Internet einsehbar. Rückmeldungen insbesondere über die pädagogische Verwendbarkeit der Materialien und Ausarbeitungen sind sehr erwünscht, um die folgenden Bearbeitungen von Zeitzeugenberichten bzw. -ausschnitten optimal an die Bedürfnisse der Praxis anpassen zu können.




Antalya, Turkey: EUROCLIO 19th Annual Conference - Register now (13.6.2011)



EUROCLIO in cooperation with the Association of History Educators of Turkey organise the 19th Annual Conference on the theme "Looking at History Through a Variety of Lenses" which will take place in the beautiful historical surroundings of Antalya, Turkey on April 1-7 2012. The Conference has been validated by the European Union and has been published in the Comenius and Gruntvig Catalogue offering the unique opportunity to participants from EU Member States to apply for European Grants. Contact your National Agency and apply for Grants before September 15th 2011. Register online and contat Jonathan Even-Zohar for more information and supportive documents.  Download the Draft Programme Annual Conference

 

http://www.euroclio.eu/new/index.php/2012-antalya-turkey/2634-antalya-turkey-euroclio-19th-annual-conference-register-now




Schüler sollen neugierig auf andere Kulturen werden (12.6.2011)




Anlässlich der Präsentation des Sammelbandes „Kulturkonflikte - Kulturbegegnungen“ fand Ende Mai 2011 im Deutschen Historischen Museum in Berlin eine gleichnamige Tagung der Herbert-Quandt-Stiftung in Kooperation mit dem Verband der Geschichtslehrer (VGD) statt, an der über 100 Interessierte bei verschiedenen Podiumsdiskussionen teilnahmen. Im Sinne des zentralen Anliegens des VGD erarbeitete das Podium „Geschichtsunterricht der Zukunft: Wie sollen differenzierte, interkulturelle Schulbücher aussehen?" unter der Leitung von Dr. Gerdien Jonker vom Georg-Eckert-Institut für internationale Schulbuchforschung entsprechende Aspekte und Richtlinien.

 

Folgende Grundsätze wurden dabei formuliert:

1. In den Texten muss eine positive, auf Respekt beruhende Grundeinstellung zu anderen Kulturen vorhanden sein.

2. Ein Ansatz bei den universell vorhandenen Grundbedürfnissen der Menschen in allen Kulturen (anthropologischer Ansatz) erleichtert das.

3. Probleme der Kulturbegegnung müssen angesprochen werden, aber konstruktiv, d.h. mit Überlegungen für Lösungsvorschläge.

4. Es muss eine Grundinformation über andere Kulturen vorhanden sein.

5. Die Sichtweise muss grundsätzlich weltoffen sein.

6. Die Texte müssen neugierig machen auf die anderen Kulturen.

 

Der VGD beteiligte sich intensiv an der Veranstaltung: Dr. Gisbert Gemein stellte die neue von ihm herausgegebene Publikation vor und gab eine aufschlussreiche Einführung in das gesamte Problemfeld. Anita Mächler, Joachim Cornelißen und Peter Lautzas nahmen als Diskussionsteilnehmer auf den Podien teil. (Peter Lautzas)


Literaturtipp:
Gisbert Gemein (Hg.).: Kulturkonflikte - Kulturbegegnungen. Juden, Christen und Muslime in Geschichte und Gegenwart. Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung, 2011. Preis: 4,50 € bei der BpB.




50 Jahre Mauerbau - Angebote der Bundesstiftung Aufarbeitung (12.6.2011)



Website der Bundesstiftung Aufarbeitung mit dem Schwerpunkt „50 Jahre Mauerbau“ (12. Juni 2011)

 

Am 13. August 2011 jährt sich der Bau der Berliner Mauer zum 50. Mal. Für viele junge Menschen stellt das Ereignis nur eine weitere Jahreszahl im Schulunterricht dar. Es handelt sich aber um eines der wichtigsten Ereignisse der deutschen und europäischen Nachkriegsgeschichte überhaupt. Mit den hier aufgeführten Bildungsangeboten möchte die Bundesstiftung Aufarbeitung die Auseinandersetzung mit dem Thema SED-Diktatur und deutsche Teilung in der schulischen und außerschulischen Bildungsarbeit in den kommenden Monaten unterstützen:

 

*** Im Schatten der Geschichte der Berliner Mauer stehen die Schicksale entlang der innerdeutschen Grenze. Das Radio-Feature von Bayern 2  „Ein Grenzfall – wie eine DDR-Flucht zum Familiendrama wurde“ auf der Homepage der Bundesstiftung Aufarbeitung schildert eindrucksvoll und spannend die Fluchtgeschichte einer thüringischen Familie. Begleitend dazu finden Sie didaktische Materialien für die Verwendung des Podcasts im Unterricht: www.stiftung-aufarbeitung.de/start/grenzfall.php

 

*** Ein anderer Weg, der Geschichte ein „Gesicht“ zu geben, ist das Gespräch mit Zeitzeugen. Hierzu finden Sie unter dem folgenden Link eine Zusammenstellung von Menschen, deren Lebensweg eng mit dem Mauerbau verknüpft ist und die in den Schulunterricht eingeladen werden können: http://www.stiftung-aufarbeitung.de/downloads/pdf/2011/ZZ61.pdf  Darüber hinaus ermöglicht das Portal www.zeitzeugenbuero.de die Suche nach Personen zu weiteren Themen der deutschen Teilung.

 

Weitere Materialien/Infos unter: http://www.stiftung-aufarbeitung.de/




Grenzerfahrungen. Niedersachsen und die innerdeutsche Grenze 1945-1990 (11.6.2011)




Die Erfahrungen an und mit der innerdeutschen Grenze sind facettenreich. Anlässlich des 50jährigen Gedenkens an den Bau der Mauer in Berlin ist noch bis zum 14. August 2011 im Historischen Museum Hannover eine Ausstellung zu sehen, die sich der Grenze zwischen Niedersachsen und der DDR widmet.

 

 

Die Ausstellung „Grenzer­fahrungen. Niedersachsen und die innerdeutsche Grenze 1945-1990“ wurde unter der Leitung Prof. Dr. Detlef Schmiechen-Ackermann und Museumsdirektor Dr. Thomas Schwark von Studierenden der Leibniz Universität Hannover erarbeitet. Die Ausstellungsstationen erzählen Geschichten, die an verschiedenen Orten entlang der Grenze verankert sind. Beim Gang entlang der Grenze erleben die Besucherinnen und Besucher somit die Themen Repression, Politik, Alltag und Durchlässigkeit der Grenze, die zum eigenen Nach- und Weiterdenken anregen.

 

Einen besonderen Stellenwert in der Ausstellung nimmt die didaktische Aufbereitung für Schulklassen ein. Das Vorbereitungsteam lädt Schülerinnen und Schüler herzlich ein, an einem der drei Angebote teilzunehmen, um selbst die Bedeutung und Erfahrungen an und mit der Grenze zu erleben. Die Angebote beinhalten:

 

1.      Eine 45-minütige Führung mit individueller Vor- und Nachbereitung.

2.      Eine 90-minütige Stationenarbeit, in der die Schülerinnen und Schüler zur selbstständigen Auseinandersetzung mit ausgewählten Themen angeleitet werden.

3.      Einen Vormittagsworkshop für die Mittelstufe oder die Oberstufe, in dem neben inhaltlichen Fragen besonders auch auf die Vermittlung von Kompetenzen im Umgang mit zeitgeschichtlichen Quellen eingegangen wird.

 

Für Lehrerinnen und Lehrer steht zur Unterrichtsvorbereitung eine Broschüre bereit, die unter www.grenzprojekt.de heruntergeladen werden kann oder auf dem Postweg verschickt wird (Kontakt: Dr. Jan Willem Huntebrinker, janwillem.huntebrinker[at]hannover-stadt.de, Tel. 0511-16843986). Anmeldungen für das Schulklassenprogramm werden unter 0511-16843986 entgegengenommen. (Text/Fotos: Historisches Museum Hannover)




Einladung Konferenz Mauerbau, Grenze und Militarisierung in der DDR (16.5.2011)

Siehe dazu den Hinweis auf:

http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/termine/id=16532

 

VGD-Vorsitzender Dr. Peter Lautzas spricht dabei am 24. Juni 2011 zum Thema "Die DDR und ihre Grenze in der historisch-politischen Bildungsarbeit"

 

Veranstalter:

Institut für Geschichte der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg; Gedenkstätte Deutsche Teilung Marienborn in der Stiftung Gedenkstätten Sachsen-Anhalt; Kooperationspartner: Militärgeschichtliches Forschungsamt Potsdam; Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur Berlin; Heinrich-Böll-Stiftung Sachsen-Anhalt

Datum, Ort:

24.06.2011-26.06.2011, Magdeburg,

Großer Senatssaal der Otto-von-Guericke-Universität (Gebäude 5)




History Award 2011 (11. Mai 2011)

Die deutsche Niederlassung der US-amerikanischen Gesellschaft THE HISTORY CHANNEL, die historische Filme herstellt und auch im Pay-TV-Geschäft tätig ist, führt seit sieben Jahren auch einen Film-Wettbewerb für Schulen durch. Er nimmt von Jahr zu Jahr an Bedeutung zu, zumal er der einige reine Film-Wettbewerb in Deutschland ist. In diesem Jahr lautete das Thema: „Über die Grenzen“, an dem sich zahlreiche Klassen aus dem ganzen Bundesgebiet mit ausgesprochen guten Filmbeiträgen beteiligten.




Die Mitglieder der Jury zusammen mit Schirmherrin Dr. Auma Obama. Von links: Dr. Andreas Weinek, Dr. Sascha Priester, Prof. Dr. Guido Knopp, Dr. Auma Obama, Dr. Peter Lautzas und Dr. Christian Hartmann. (Fotos: History Channel)

http://www.history-award.de/history-award-2011/jury.html

 

In der fünfköpfigen Jury sind vertreten: das ZDF, die Zeitschriften FOCUS und P.M.HISTORY, das renommierte Institut für Zeitgeschichte und der Verband der Geschichtslehrer Deutschlands. Die Siegerehrung fand Mitte Mai 2011 in München statt und wurde von der Schirmherrin, Frau Dr. Auma Obama aus Kenia, Sozialwissenschaftlerin und Schwester des derzeitigen US-Präsidenten vorgenommen. Über 400 Kinder und Jugendliche hatten mit Videos am Wettbewerb zum diesjährigen Thema „Über die Grenzen“ teilgenommen. Bei dieser Gelegenheit berichtete Frau Obama, die 16 Jahre in Deutschland gelebt hat und gut deutsch spricht, eindrucksvoll über ihre persönlichen Erfahrungen in Deutschland und - im Sinne des Themas - über die sich auftuenden Grenzen in der Verständigung und Möglichkeiten der Grenzüberschreitung.





Weitere Informationen auch zu den Preisträgern 2011 unter:

http://www.history-award.de/

http://www.focus.de/schule/lehrerzimmer/wettbewerbe/history-award-2011-grenzen-ueberwinden_aid_626278.html




Erinnerungsstätte Matthias Erzberger und der Rundgang zur jüdischen Geschichte in Buttenhausen (27.4.2011)


Fortbildungsveranstaltung des Hauses der Geschichte Baden-Württemberg 

für Lehrerinnen und Lehrer, die die Fächer Geschichte, WZG oder Religion unterrichten

 

am                              24. Mai 2011

von                             15.00 bis 17.30 Uhr

 

in:

Bernheimersche Realschule

Zwiefaltener Str. 30

72525 Münsingen-Buttenhausen

 

Die Erinnerungsstätte Matthias Erzberger in Buttenhausen erzählt in elf Stationen vom Leben des Politikers Matthias Erzberger. In seinem Geburtshaus machen sze­nisch gestaltete Räume mit originalen Ausstellungsstücken historische Zusammen­hänge erfahrbar, erzählen von Erzbergers politischem Wirken und der umkämpften Erinnerung an ihn. Nach einer Führung durch den Ausstellungskurator werden die Arbeitsmöglichkei­ten mit Schulklassen vorgestellt und die museumspädagogischen Materialien vor Ort ausprobiert.

 

In einer kurzen Ortserkundung werden der Rundgang zur jüdischen Geschichte und die Ausstellung in der Bernheimerschen Realschule präsentiert. Am Ende gibt die Fortbildungsveranstaltung anhand von Quellenmaterialien aus dem Archiv einen Einblick in die Möglichkeiten lokalgeschichtlichen Forschens für Schulklassen zu Matthias Erzberger und seinem Wirken in Kaiserreich und Weimarer Republik.

 

Information

Dr. Caroline Gritschke                                                                        

Tel. 0711-2123969                                                                                          

gritschke@hdgbw.de                                                                         

 

Anmeldung

Besucherdienst

Tel. 0711-2123989

besucherdienst@hdgbw.de

 

www.hdgbw.de/ausstellungen/dezentrale-ausstellungen/matthias-erzberger




Förderprogramm „Menschen Rechte Bilden“ (26.4.2011)



Die Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“ in Berlin schreibt mit Antragfrist 31. August 2011 erneut ihr Förderprogramm „Menschen Rechte Bilden“ – Förderprogramm für Menschenrechtsbildung durch historisches Lernen aus.

Nähere Informationen zu den Kriterien und Projektbeispiele finden Sie hier:

http://www.stiftung-evz.de/foerderung/menschenrechte/menschen-rechte-bilden/

 

 

In 2011 sind besonders Projekte in den Ländern Russland, Ukraine, Weißrussland, Estland, Lettland, Litauen, Tschechische Republik, Polen und Israel willkommen, also Projekte die außerhalb Deutschlands stattfinden. Projekte können national oder international ausgerichtet sein.

 

Und Projekte, die es schaffen auf eine überzeugende Art und Weise Menschenrechtsbildung und Historisches Lernen zu verbinden und auch einen Beitrag im Kampf gegen Antisemitismus leisten, sind besonders willkommen.




POMPEJIKURS FÜR GYMNASIALLEHRER (19.4.2011)



Das Deutsche Archäologische Institut Rom veranstaltet vom 17. bis 22. Oktober 2011 den traditionellen

POMPEJIKURS FÜR GYMNASIALLEHRER.

 

Der seit 1891 alljährlich durchgeführte Fortbildungskurs richtet sich an Lehrer der Fächer Latein, Griechisch, Geschichte und Kunst, die bemüht sind, das Interesse der Schüler an der Kultur der Antike durch weiterführende Begleitung im Unterricht, durch vertiefende Arbeitsgemeinschaften und durch Studienfahrten zu fördern, und die sich dazu an den antiken Stätten fortbilden wollen.

 

Der sechstägige Intensivkurs wird in Pompeji und weiteren Vesuvstädten von den wissenschaftlichen Mitarbeitern des Instituts durchgeführt. Das Programm des Kurses umfaßt alle Themen der Alltagskultur sowie des politischen, des sozialen und des religiösen Lebens. Unmittelbar an den archäologischen Denkmälern werden gründliche Kenntnisse zur Architektur, zur künstlerischen Produktion und zur städtischen wie sozialen Organisation der römischen Antike vermittelt. Der Diskussion mit den direkt an archäologischer Forschung und Grabung beteiligten Wissenschaftlern wird dabei breiter Raum gegeben, weshalb eine gründliche Vorbereitung und aktive Mitarbeit der Kursteilnehmer als selbstverständlich gilt.

 

Die Zahl der Teilnehmer ist auf 20 beschränkt. An- und Abreise und die Hotelreservierung in Pompeji sind von den Kursteilnehmern selbst zu organisieren, die anfallenden Kosten selbst zu tragen. Das Institut stellt eine Liste von Unterkunftsmöglichkeiten bereit und gibt Hinweise zur An- und Abreise. Für den Besuch entfernter liegender Stätten ist ein Beitrag zu den Fahrtkosten (circa € 40) zu leisten.

 

Bewerbungsunterlagen können ab sofort unter der oben stehenden Adresse angefordert bzw. im Internet http://www.dainst.de unter „Aktuell“ „Veranstaltungen“ „Pompejikurs“ abgerufen werden. Einsendeschluß der Bewerbungen für den Kurs 2011 ist der 15. Juni 2011.




Hohenasperg – Ein deutsches Gefängnis (12.4.2011)

Fortbildungsveranstaltung des Hauses der Geschichte Baden-Württemberg

für Lehrerinnen und Lehrer, die die Fächer Geschichte, Gemeinschaftskunde, EWG oder WZG unterrichten

 

am 10. Mai 2011

von 14.30 bis 17.00 Uhr

 

in:

Museum Hohenasperg

Hohenasperg 1

71679 Asperg

Die Ausstellung „Hohenasperg. Ein deutsches Gefängnis“ zeigt den Staat und das Individuum in einer extremen Beziehung zueinander: Tausende Bürger hatten über die Jahrhunderte hinweg die Strafe des Freiheitsentzugs auf dem Hohenasperg zu verbüßen. Die Schau legt dabei einen Schwerpunkt auf die Funktion des Gefängnis­ses als politischen Haftort. Am Beispiel von 22 Häftlingsbiographien  wird in acht Räumen die Geschichte des Gefängnisses von der Zeit des Absolutismus bis  zum Ende der 1990er Jahre vorgestellt.

 

 

Die Ausstellung bietet neue Blicke auf Themen der Bildungspläne: Anhand von histo­rischen Längsschnitten können Fragen des staatlichen Umgangs mit Abweichung, aber auch Themen wie politische Partizipation, politische Utopien und Menschen­rechte bearbeitet werden.

 

Nach einer Führung durch die Ausstellung mit der Kuratorin werden die

Arbeitsmöglichkeiten mit Schulklassen vorgestellt:

-       thematische Museumsgespräche

-       schüleraktivierende Führungen

-       Workshops (Debating/Rollenspiel, Menschenrechtserziehung)

-       Präsentationsprüfungen im Museum

 

Ein weitere Option liegt in der selbstständigen arbeitsblattgestützten Erschließung der Ausstellung: Die gedruckte Lehrerhandreichung für die Sekundarstufe I und II wird am Ende der Fortbildungsveranstaltung in Ausschnitten beispielhaft präsentiert.

 

 

Information

Dr. Caroline Gritschke                                                                        

Tel. 0711-2123969                                                                                          

gritschke@hdgbw.de                                                                         

 

Anmeldung

Besucherdienst

Tel. 0711-2123989

besucherdienst@hdgbw.de

 

www.hohenasperg-museum.de




VGD-Bundesvorsitzender Dr. Peter Lautzas im Deutschlandfunk zu "Wissenslücken über die DDR" (01.04.2011)



Bei der DLF-Sendung "Länderzeit" zum Thema "Wissenslücke DDR- Wie kann das historische Bewusstsein gestärkt werden?" war VGD-Bundesvorsitzender Dr. Peter Lautzas am 30. März 2011 Studiogast.

 

Sendung zum Nachhören

Länge der Sendung: 70:08 Minuten

 

Informationen zur „Länderzeit“

 




Geschichtslehrerverband nun auch bei Facebook und Twitter

Bitte einfach den jeweiligen Button anklicken!










Aktuelle Hinweise des VGD

Am 16.3.2011 ist der 5. VGD-Newsletter erschienen.

Aktueller Newsletter des VGD

 

In Zusammenarbeit mit dem ZDF haben Mitglieder des Geschichtslehrerverbandes (VGD) Unterrichtsmaterialien zu der ZDF-Serie "Die Deutschen I + II" erstellt, die unter

http://www.diedeutschen.zdf.de/ZDFde/inhalt/20/0


heruntergeladen werden können. Oder einfach auf das Bild klicken...

 

 




 

Kooperation mit dem MDR

Seit Januar 2009 bietet der MITTELDEUTSCHE RUNDFUNK das Online-Geschichtsangebot "Damals im Osten" zusammen mit dem VGD an, aus dem sich auch schon weitere TV-Aktionen wie der Internet/Video-Chat am 9. November 2010 entwickelt haben.

 

Weitere Informationen unter

www.mdr.de/damals/archiv/7113706.html

 






Dissertation über den Geschichtslehrerverband - Interview (aktuell 2011)

Gerade entsteht an der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz eine Dissertation über den deutschen Geschichtslehrerverband, die bis zum 100-jährigen Verbandsjubiläum 2013 fertig gestellt sein soll.

Dazu führte Dr. Christian Jung mit dem Doktoranden Tobias S. Schmuck  ein Interview (als PDF - 4 Seiten).




SCHÄDELKULT – Kopf und Schädel in der Kulturgeschichte des Menschen (27.3.2011)



2.10.2011 – 29.4.2012

SCHÄDELKULT – Kopf und Schädel in der Kulturgeschichte des Menschen

Reiss-Engelhorn-Museen, Museum Weltkulturen D 5

 

 

Weltweit erstmalig widmet sich die Mannheimer Ausstellung „Schädelkult“ der besonderen Bedeutung von Kopf und Schädel in der Kulturgeschichte des Menschen. Die Reiss-Engelhorn-Museen Mannheim stellen anhand von über 300 Schädeln und Kopftrophäen ein Menschheitsthema dar, das sich rund um den Globus in allen Kulturen und Zeiten wiederfindet. Ob Jahrtausende alte Schädelschalen, kunstvoll geschmückte Kopfjägertrophäen oder religiös-verehrte Schädelreliquien, ob als Mahnmal der Vergänglichkeit oder als archäologische Sensation: „Schädelkult“ ist ein völker- und zeitübergreifendes Phänomen. Zahlreiche Institutionen, darunter das Musée de l’Homme in Paris, haben Leihgaben für die Ausstellung zugesagt.

 

 

www.schaedelkult.de




Geschichte im Geschichtsbuch (20.3.2011)



Die aktuelle Magazinausgabe von http://lernen-aus-der-geschichte.de widmet sich der „Geschichte im Geschichtsbuch“. Dabei hat sich die Redaktion um eine gewisse Breite in der Behandlung des Themas bemüht und damit einen engeren Fokus des historisch-politischen Lernens über den Nationalsozialismus erweitert.

 

Wichtig für das Thema erscheint den Autoren die grundlegende Fragestellung, ob das Schulbuch weiterhin als Leitmedium für den Geschichtsunterricht fungieren wird. Holger Thünemann diskutiert diese Frage in seinem Essay am Beispiel von Lehr-Lernprozessen zur nationalsozialistischen Vergangenheit.

 

Michele Barricelli formuliert Anforderungen an die Behandlung der DDR-Geschichte in aktuellen Schulbüchern. Er konstatiert eine gute didaktische Aufbereitung der Thematik und plädiert auch im Zusammenhang mit dem Geschichtslernen über die DDR für eine multiperspektivische Betrachtung.

 

Von der deutschen Gesellschaft als Einwanderungsgesellschaft zu sprechen scheint inzwischen – beinahe – selbstverständlich. Doch wie findet dieser Umstand seinen Niederschlag im historischen Lernen? Verena Radkau weist anhand zahlreicher Beispiele auf Lücken bundesdeutscher Schulbücher in Bezug auf den Anspruch auf Interkulturalität hin.

 

Antisemitische Bilder scheinen, wie kaum andere Stereotypisierungen, eine andauernde Zählebigkeit aufzuweisen. Martin Liepach und Wolfgang Geiger zeigen anhand der Themen Geld, Ghetto und Gelber Fleck problematische Darstellungen von Juden und Judentum im Schulbuch auf.

 

Lea Wohl beschreibt in ihrem Beitrag das Spannungsverhältnis, in dem zwei wichtige Medien des Geschichtsunterrichts, der Film und das Geschichtsbuch, stehen. Sie plädiert für Lernprozesse, bei denen Schülerinnen und Schüler über die Arbeit mit Filmen die Perspektivität von Texten – hier von Schulbüchern – reflektieren und analysieren lernen.




Das Anne Frank Zentrum – in Berlin und bundesweit (19.3.2011)


Im Herzen von Berlin, am Hackeschen Markt im Bezirk Mitte, befindet sich das Anne Frank Zentrum. Hier wird die Ausstellung „Anne Frank. hier & heute“ gezeigt. Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen das Tagebuch und die Lebensgeschichte Anne Franks: Viele erhaltene Fotos und Dokumente zeigen ihre Lebensgeschichte auf, dazu sind Interviews mit ihrem Vater, ihrer Schulfreundin und einer Helferin zu hören. Auch Berliner Jugendliche von heute kommen über Hörstationen und kurze Filmportraits zu Wort. Sie beschäftigen sich mit Fragen, auf die auch Anne Frank in ihrem berühmten Tagebuch schon Antworten suchte.

 

Im Rahmen der pädagogischen Programme begleiten Jugendliche und junge Erwachsene Schulklassen und andere Gruppen durch die Ausstellung und vermitteln die Inhalte im Dialog mit den Jugendlichen. Neben Ausstellungsbegleitungen werden auch Projekttage und Stadtrundgänge angeboten. Regelmäßig finden Lesungen, Zeitzeugengespräche, Filmabende, Lehrerfortbildungen oder Podiumsdiskussionen statt. Das Programm richtet sich sowohl an Kinder und Jugendliche ab 10 Jahren als auch an Erwachsene.

 

Als Partnerorganisation des Anne Frank Hauses in Amsterdam koordiniert das Anne Frank Zentrum die bundesweite Präsentation der Anne Frank-Wanderausstellungen: Die Projekte regen an zur Auseinandersetzung mit Geschichte, aber auch mit Themen wie Demokratie und Menschenrechte. Für die Schultournee der Ausstellung „Anne Frank – eine Geschichte für heute“ werden derzeit Schulen als Kooperationspartner gesucht. Das Projekt bietet Schülerinnen und Schülern eine besondere Möglichkeit, sich zu engagieren: Sie kümmern sich um die Ausstellungsorganisation und werden zu Guides ausgebildet, um gleichaltrige Gruppen durch die Ausstellung zu begleiten. Abhängig von den jeweiligen Ressourcen entsteht ein ganz individuelles Anne Frank-Projekt, begleitet und unterstützt vom Anne Frank Zentrum.

 

Kontakt:

Anne Frank Zentrum, Rosenthaler Straße 39, 10178 Berlin

Telefon: 030 / 2888656-00, Fax: 030 / 2888656-01 – E-Mail: zentrum@annefrank.de

 

www.annefrank.dewww.facebook.com/annefrankzentrum




Der Holocaust und wir - 1. e-Newsletters von Yad Vashem (17.3.2011)


Mitte März 2011 ist die erste Ausgabe des deutschsprachigen e-Newsletters von Yad Vashem erschienen. Von nun an werden in dieser Form viermal im Jahr Hintergrundtexte, pädagogisches Material und Neuigkeiten aus Yad Vashem, sowie Informationen über die Aktivitäten von Partner der Holocaust-Institution aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und Liechtenstein veröffentlicht. Ergänzt wird dies um Besprechungen kürzlich erschienener Publikationen und Filme.

Der Newsletter soll Herausforderungen für die pädagogische Arbeit aufgreifen und an aktuelle Diskussion in Europa und Israel anknüpfen. Die inhaltlichen Beiträge sollen zum Nachdenken über bestimmte thematische Aspekte anregen und in Verbindung mit praktischen Konzepten Impulse für die eigene Arbeit geben.Jede Ausgabe widmet sich daher einem Schwerpunktthema.

Die aktuelle Ausgabe trägt den Titel: „Der Holocaust und wir“ und thematisiert gegenwärtige Herausforderungen für dessen Vermittlung. Der Beitrag von Prof. Yehuda Bauer fragt unter anderem nach der Verknüpfung der Geschichte des Holocaust mit unserer Gegenwart. Dafür muss es laut Bauer zunächst einmal überhaupt zu einer Beschäftigung mit den konkreten Aspekten dieser geschichtlichen Ereignisse kommen, bevor man sich mit ihrem weiteren Kontext oder anderen Menschheitsverbrechen auseinandersetzen kann. Professor Alain Finkielkraut greift solche Überlegungen auf und fragt danach, welche Auswirkungen ein sich von den konkreten Ereignissen ablösendes, universelles Gedenken an den Holocaust im heutigen Europa hat. Der letzte Beitrag versucht diese Diskurse pädagogisch aufzugreifen. Er nimmt gegenwärtige Formen der Erinnerung zum Ausgangspunkt, um verschiedene Perspektiven und unterschiedliche Zugänge zur Geschichte des Holocaust sichtbar zu machen.

 

Weitere Informationen: www1.yadvashem.org/yv/en/education/languages/german/newsletter/01/index.asp




Geschichte im Kloster (17.3.2011)


Auf www.geschichte-im-kloster.de findet sich ein neues Seminarangebot, das sich auch an Geschichtslehrer richtet. Versucht wird, Archiv, historische Wissenschaft und Kulturtourismus zu verbinden - im besonderen Ambiente des Klosters Bronnbach im Taubertal. Im ehemaligen Bursariat werden über Beamer Geschichtsquellen vorgestellt, im früheren Klosterhospital (heute Staatsarchiv Wertheim) Originale eingesehen. Die Veranstaltungen verstehen sich auch als Einführung in die Arbeit im Archiv und mit historischen Originalen.
Dozent Dr. Robert Meier, Buch- und Radioautor, arbeitet als Archivar am Staatsarchiv Wertheim und ist Lehrbeauftragter für Historische Hilfswissenschaften an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg.

 

Kontakt: geschichte-im-kloster[at]gmx.de




Dr. Auma Obama übernimmt die Schirmherrschaft des History-Award 2011 (16.3.2011)

Am 11. Mai 2011 wird Dr. Auma Obama, die Halbschwester von US-Präsident Barack Obama, zur Verleihung des History-Award 2011 zum Thema "Über die Grenzen" nach München kommen, um in einem Bühneninterview über ihre Arbeit, Erfahrungen und Ansichten als sozial und kulturell international engagierte Frau zu sprechen. Der Wettbewerb findet in Zusammenarbeit mit dem Geschichtslehrerverband statt. In der Jury sind unter anderem VGD-Vorsitzender Dr. Peter Lautzas und der TV-Historiker Prof. Dr. Guido Knopp vertreten.

 

Website: http://www.history-award.de/history-award-2011

 

 




Aktuelle Tagungen - Informationen als PDF (8.3.2011)

Tagung der Quandt-Stiftung/VGD/Bundeszentrale für politische Bildung (Kulturkonflikte – Kulturbewegungen) am 20. und 21. Mai 2011 in Berlin

 

Call for Papers: Tagung „Archäologie, Schule und Museum im Spannungsfeld Kultureller Bildung (Tagung der Deutschen Gesellschaft für Ur- und Frühgeschichte in Zusammenarbeit mit dem Landesamt für Archäologie Sachsen, 17.05. bis 19.05.2012, Dresden)




Wanderausstellung „Dichter als Wanderer“ (7.3.2011)

Im Museum der Stadt Neckargemünd (bei Heidelberg) gibt es seit einigen Monaten eine Dauerausstellung zum Thema „Dichter als Wanderer“, die sich anhand von Schautafeln mit der historischen Bedeutung des Wanderns für die deutsche Geschichte und vor allem die Literatur unter anderem am Beispiel von Goethe und Eichendorff beschäftigt. Die Ausstellung kann auch als Wanderausstellung von Institutionen und vor allem Schulen ausgeliehen werden.

 

Weitere Informationen dazu erteilt:

Museum im Alten Rathaus, Frau Doris Meyer zu Schwabedissen, Hauptstr. 25, 69151 Neckargemünd, Tel.: 06223-488240, Fax: 06223-488264, E-Mail: mail@museum-neckargemuend.de, Website: www.neckargemuend.de. (Foto: Dr. Klaus-Uwe Gerhardt / pixelio.de)






Lesetipp: Globale Perspektiven im Geschichtsunterricht (06.03.2011)

Neuerscheinung in der Reihe Tempora bei Klett:
Globale Perspektiven im Geschichtsunterricht. Quellen zur Geschichte und Politik, 2010.

http://www.klett.de/sixcms/list.php?page=suche&modul=produktdetail&isbn=3-12-430066-1

Der Band wurde vom Arbeitskreis Weltgeschichte des Verbandes der Geschichtslehrer Deutschlands verfasst.
Das Vorwort gibt es auch online:
http://www.klett.de/sixcms/media.php/8/430066_vorwort.pdf




250 Jahre Königin Charlotte (15.2.2011)


Aus Anlass des 250-jährigen Krönungsjubiläums von Prinzessin Sophie Charlotte von Mecklenburg-Strelitz zur britischen Königin im Jahr 1761 wird 2011 das „Königin Charlotte Jahr“ gefeiert. Dazu gibt es jetzt auch eine Website des Landes Mecklenburg-Vorpommern.




Einladung Euroclio: On‐site Past and Present at the Heart of Europe (14.2.2011)

EUROCLIO Board Meeting and General Assembly 2011
“On‐site Past and Present at the Heart of Europe”

“Krzyżowa” Foundation for Mutual Understanding in Europe, Poland
April 8‐9 2011

Einladung als PDF




Aktueller Hinweis: Juden, Christen und Muslime in Geschichte und Gegenwart (13.2.2011)


 

Gemein, Gisbert (Hrsg.):

Kulturkonflikte - Kulturbegegnungen. Juden, Christen und Muslime in Geschichte und Gegenwart, Bonn 2011.

 

Hrsg. in Kooperation von BpB, VGD und Herbert-Quandt-Stiftung, mit einem Geleitwort von Frau Staatsministerin Prof. Dr. Maria Böhmer MdB, Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration, 542 Seiten, = Band 1062 der Schriftenreihe der BpB.

 

Inhalt

 

Judentum, Christentum und Islam sind Weltreligionen und damit Träger von Kultur und Aufklärung. Gleichzeitig sind sie immer wieder instrumentalisiert worden, um interkulturelle Konflikte zu schüren, die das Verhältnis der drei Religions- und Kultursphären bis heute belasten. In insgesamt 27 Aufsätzen werden in vier Kapiteln Konflikte und Begegnungen von Juden, Christen und Muslimen in Geschichte und Gegenwart behandelt. Das erste Kapitel stellt die Differenzierung und Vielfalt der drei abrahamitischen Religionen vor, das zweite behandelt das Bild des Anderen vorrangig an Schulbuchanalysen. Das dritte Kapitel ist dem heiligen Krieg im antiken Judentum, dem Wandel von Kreuzzugidee und Dschihad sowie dem modernen Phänomen des muslimischen Selbstmordattentäters gewidmet, stellt aber auch die Frage nach den Toleranzgrenzen des Islam beim Glaubenswechsel und nach der Bedeutung des Kopftuchs. Im umfangreichen vierten Kapitel werden unterschiedliche Begegnungen der drei Kulturen vom frühen Mittelalter bis zur Gegenwart besprochen, wobei ein Schwerpunkt auf dem Judentum liegt.

Der Band wendet sich an eine interessierte Öffentlichkeit, vorrangig an Lehrer unterschiedlicher Provenienz und Multiplikatoren der politischen Bildung. Ein Großteil der Beiträge enthält daher neben der Darstellung auch Quellentexte bzw. Abbildungen (Bereitstellungspauschale: 4,50 €).

 

Bestellseite

www.bpb.de/publikationen/RDTK76,0,0,Kulturkonflikte_Kulturbegegnungen.html




Ausstellung zur Berliner Mauer (1961-2011), (12.2.2011)

Am 13. August 2011 jährt sich der Bau der Berliner Mauer zum 50. Mal. Aus diesem Anlass präsentiert die Bundesstiftung Aufarbeitung gemeinsam mit den Zeitungen BILD und Die Welt eine zeithistorische Ausstellung. 20 großformatige Plakate erzählen die Geschichte sowohl der innerdeutschen Grenze als auch der Berliner Mauer. Die Ausstellung zeigt eindrückliche Fotos und Dokumente aus den Archiven der beiden Zeitungen, die teilweise erstmals nach Jahrzehnten wieder gezeigt werden. Das Autorengespann Sven Felix Kellerhoff (Die Welt) und Dr. Ralf Georg Reuth (BILD) beschreibt das SED-Grenzregime und seine Opfer, die Haltung der Westmächte zum Mauerbau, Fluchten und Fluchthilfe, den Alltag entlang der innerdeutschen Grenze und in der geteilten Stadt wie auch die glückliche Überwindung der Teilung mit der Friedlichen Revolution des Jahres 1989. Den Abschluss bildet die juristische Aufarbeitung der Grenze durch Deutschland mit den Mauerschützenprozessen.

 

Website zum Bestellen der Ausstellung und weiteren Informationen





Neue Rezensionsplattform für Historiker (6.2.2011)



Seit Ende Januar 2011 ist nun www.recensio.net online. Die europaweit ausgerichtete, mehrsprachige Plattform ist auf Rezensionen geschichtswissenschaftlicher Literatur im Netz spezialisiert. „Klassische“ Rezensionen aus bisher zumeist gedruckt erschienenen, europäischen Zeitschriften werden hier zusammengeführt und im Open Access zugänglich sowie im Volltext durchsuchbar gemacht.

 

Derzeit können bereits die aktuellen Rezensionen von 18 Fachzeitschriften abgerufen werden. Darüber hinaus erprobt recensio.net ein web 2.0-Konzept zur Bewertung wissenschaftlicher Publikationen: Vom Autor selbst formulierte Kernthesen aktueller Monographien und Aufsätze werden von Plattformnutzern kommentiert und formen so „lebendige Rezensionen“. Zudem können auch wissenschaftliche Internetressourcen präsentiert werden.

Autorinnen und Autoren sind nach Mitteilung von Jochen Pahl herzlich eingeladen, die Schriften anderer zu kommentieren und ihre eigenen zu präsentieren!

 

Für Fragen jeder Art: redaktion@recensio.net

Weitere Informationen: www.recensio.net




Der Bayerischen Geschichte auf der Spur (1.2.2011)



Der Bayerischen Geschichte auf der Spur

14-teilige Sendereihe in BR-alpha

 

Ab 10. Februar 2011, immer donnerstags um 22.45 Uhr

(WH.: freitags um 8.15 Uhr)

 

 

Wussten Sie, dass Bayern sogar einmal ans Mittelmeer grenzte? Wie lange regierten die Wittelsbacher? Und wie kam Bayern eigentlich zu seinem Ehrentitel „Freistaat“? Ab dem 10. Februar BR-alpha einschalten, und Sie erfahren die Antworten. Begeben Sie sich gemeinsam mit dem Historiker Prof. Dr. Manfred Treml, auf Spurensuche: Prof. Treml erläutert in 14 Folgen Wendemarken und prägende Ereignisse, Persönlichkeiten oder Strukturen der Geschichte Bayerns. Aber auch das Alltagsleben hat seinen Platz in der Sendereihe, etwa die Frage, wann Bayern zum Maßkrug kam … Anschaulich, prägnant und doch analytisch, eignet sich die Sendereihe auch hervorragend für den Geschichtsunterricht.

 

Anhand von historischen Bildern werden Schwerpunkte in der Geschichte Bayerns erläutert: die Entstehung der Stammesgebiete und ihre Entwicklung im Mittelalter, die bedeutendsten Städte verschiedener Epochen, die Herrscher, aber auch das Leben der kleinen Leute. In weiteren Folgen geht es um die Abstammung der Baiern, die Herrschaft der Merowinger in dem Gebiet Frankens, um Otto von Wittelsbach, Heinrich den Löwen, um die Abhängigkeit des Königs von Unternehmerpersönlichkeiten im 16. Jahrhundert, die Katastrophen des 30-jährigen Krieges oder die Zeit der Weimarer Republik, die Nazi-Herrschaft und den Wiederaufbau des Freistaates Bayern nach 1945.

 

 

Sendetermine „Der Bayerischen Geschichte auf der Spur“:

Immer donnerstags um 22.45 Uhr, in BR-alpha 

 

10.Februar:  Das „unterirdische“ Bayern

 

17.Februar:  Das Land wird schwäbisch – fränkisch – bairisch

 

24.Februar:  Von Karl dem Großen zu Heinrich dem Löwen  

 

3.März:        Die frühen Wittelsbacher

 

10.März:      Franken und Schwaben im Mittelalter

 

17.März:      Metropolen an der Schwelle zur Neuzeit

 

24.März:      Neue Welt und rechter Glaube

 

31.März:      Absolute Fürstenherrschaft

 

7.April:         Montgelas und die „Revolution von oben“

 

14.April:       Das Königreich

 

21.April:       Vom roten Freistaat zur braunen Reichsprovinz

 

28.April:       Die braune Diktatur

5.Mai:          Ein Freistaat aus dem Trümmerfeld

 

12.Mai:         Zwischen Tradition und Moderne

 

 

www.br-alpha.de




Lebenswege ins Ungewisse. Eine Ausstellung über Migration in Görlitz/Zgorzelec von 1933 bis heute (23. Januar 2011)



Vertriebene 1945 in Görlitz. (Foto: Schlesisches Museum)


Das Kommen und Gehen der Menschen, meist erzwungen, manchmal freiwillig, bestimmte das Leben in der deutsch-polnischen Doppelstadt an der Neiße in der jüngsten Vergangenheit. Seit acht Jahrzehnten durchlaufen immer wieder Wellen der Migration die Stadt, veranlasst durch Diktatur und Krieg, Flucht und Vertreibung, gesellschaftliche und wirtschaftliche Umwälzungen.

 

Das Schlesische Museum zu Görlitz zeigt vom 21. Mai 2011 bis 25. März 2012 eine Ausstellung über die Lebenswege der Menschen in Görlitz und Zgorzelec von 1933 bis heute. Kooperationspartner ist das Muzeum Łużyckie (Lausitzmuseum) in Zgorzelec. Das Projekt ist ein Beitrag zur 3. Sächsischen Landesausstellung „via regia – 800 Jahre Bewegung und Begegnung“, die in Görlitz präsentiert wird. Es erscheint ein Begleitband mit den Erzählungen zahlreicher Zeitzeugen, die eine alltags- und lebensgeschichtliche Perspektive von drei Generationen darbieten.

 

21.5.2011 - 25.3.2012
Schlesisches Museum zu Görlitz
Schönhof, Brüderstraße 8
02826 Görlitz
Tel.: 0049 (0)3581 8791-0
E-Mail: kontakt[at]schlesisches-museum.de

www.schlesisches-museum.de




3. Internationale Konferenz zur Holocaustforschung am 27. und 28. Januar in Berlin (10.1.2011)



Helfer, Retter und Netzwerker des Widerstands

3. Internationale Konferenz zur Holocaustforschung am 27. und 28. Januar in Berlin

 

Mit den Ursachen, Ereignissen, Opfern und Täterinnen und Tätern des Nationalsozialismus hat sich die Forschung intensiv auseinandergesetzt. Vergleichsweise wenig wissen wir jedoch über diejenigen, die sich dem Nationalsozialismus entgegengestellt haben. Diese Helfer und Retter kamen aus den unterschiedlichsten Schichten, traten in ganz unterschiedlicher Gestalt und mit unterschiedlichsten Motiven auf. Warum und wie jemand Helfer, Retter oder Netzwerker im Nationalsozialismus wurde und welche Schlüsse wir daraus für Gegenwart und Zukunft ziehen können:

 

Dies sind die Themen der 3. Internationalen Konferenz zur Holocaustforschung vom 27. bis 28. Januar 2011 in Berlin.

 

Auf der Konferenz werden die neuesten Erkenntnisse der Helferforschung zu prosozialem Verhalten unter totalitären Bedingungen aus interdisziplinärer Perspektive vorgestellt. Zur Konferenz laden die Bundeszentrale für politische Bildung/bpb, das Kulturwissenschaftliche Institut Essen und die Stiftung Gedenkstätte Deutscher Widerstand ein. Den Eröffnungsvortrag hält Bundesminister des Innern, Thomas de Maizière.

 

In Podien und Vorträgen kommen u.a. zu Wort: Ladislaus Löb, Universität Sussex in Brighton/ Autor des Buches „Geschäfte mit dem Teufel“, Harald Welzer, Kulturwissenschaftliches Institut Essen, Johannes Tuchel, Stiftung Gedenkstätte Deutscher Widerstand, Wolfram Wette, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, Barbara Schieb, Gedenkstätte Stille Helden, Dennis Riffel , Gegen Vergessen – Für Demokratie e.V., Beate Kosmala, Gedenkstätte Stille Helden, Bob Moore, Universität Sheffield, Irena Steinfeldt, Gedenkstätte Yad Vashem, Jerusalem, Marten Düring, Kulturwissenschaftliches Institut Essen, Ethan Hollander, Wabash College, Crawfordsville, Indiana, Gerd Hankel, Hamburger Institut für So zialforschung, Natan Sznaider, Academic College of Tel-Aviv, Susanne Beer, Kulturwissenschaftliches Institut Essen, Deidre Berger, American Jewish Committee und Reinhard Kahl, Journalist.

 

Praxisforum: Zivilcourage lernen am 29. Januar

 

Im Anschluss an die Konferenz findet am 29. Januar 2011 das Praxisforum „Zivilcourage lernen“ statt, Hier werden die Bedeutung prosozialen Verhaltens in der Gegenwart sichtbar gemacht, Handlungsspielräume aufgezeigt und für sie sensibilisiert. Beispiele für die Förderung von Zivilcourage werden präsentiert und unterschiedliche Handlungsfelder zum Thema Zivilcourage im Kontext der Aufgaben der politischen Bildung diskutiert. Es sprechen u.a.: Philip George Zimbardo (em.), Stanford Universität, bekannt durch das Stanford Prison Experiment und Alfons Kenkmann, Universität Leipzig.

 

Datum: 27. bis 29. Januar 2011
Ort: dbb forum berlin, Friedrichstraße 169/170, 10117 Berlin

Bildungsurlaub ist für folgende Länder anerkannt: Berlin, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein

 

Es wird kein Teilnahmebeitrag erhoben. Verbindliche Anmeldung unter: http://www.lab-concepts.de/anmeldung/holocaustforschung.

 

Tagungsprogramm und weitere Informationen unter: www.kulturwissenschaften.de und www.bpb.de/veranstaltungen/1M7CU5




Ausstellungen der bpb zur Zeitgeschichte (9.1.2011)


Die Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) hat in ihrem Programm mehrere Ausstellungen, die pro Jahr an vier bis fünf verschiedenen Stationen im gesamten Bundesgebiet zu erleben sind. Dazu gehören auch die aktuellen zeithistorischen Ausstellungen Deutschland für Anfänger und Einmischung erwünscht! 60 Jahre Grundgesetz. In Kooperation mit dem Zentrum für LehrerInnenbildung der Universität zu Köln wurden zu diesen beiden Ausstellungen Begleitmaterialien entwickelt, die auf der Website der bpb als Pdf-Dateien downloadbar sind. Darin sind Arbeitsaufgaben enthalten, mit denen sowohl die Vor- und Nachbereitung sowie der Ausstellungsbesuch selbst gestaltet werden kann. 

 

Hier die entsprechenden Links sowie aktuelle bzw. nächsten Stationen:

 

 

Deutschland für Anfänger

 

http://www.bpb.de/veranstaltungen/C8WWR8

 

Aktuelle Station:

Berlin

noch bis zum 27.02.2011

Bundeskanzler-Willy-Brandt-Stiftung
Unter den Linden 62-68
10117 Berlin

Öffnungszeiten:

täglich außer Montag von 10:00 bis 18:00 Uhr

 

Einmischung erwünscht! 60 Jahre Grundgesetz

 

http://www.bpb.de/veranstaltungen/5JL8IK

 

Nächste Stationen:

 

Bayreuth
28.01. bis 11.02.2011
Rotmain-Center Bayreuth
Hohenzollernring 58
95444 Bayreuth

Öfftnungszeiten:
Mo - Fr 09.30 Uhr bis 20.00 Uhr
Sa 09.00 Uhr bis 20.00 Uhr

Chemnitz
14. bis 26.02.2011
Sachsen-Allee Chemnitz
Thomas-Mann-Platz 1b
09130 Chemnitz
Öffnungszeiten:
Mo - Sa 09.30 Uhr bis 20.00 Uhr




Deutschland Archiv nur noch online (8.1.2011)


Wie die Bundesstiftung Aufarbeitung mitteilt, wird die Zeitschrift „Deutschland Archiv“ ab 2011 nur noch als Online-Ausgabe erscheinen (www.deutschlandarchiv.info). Der Newsletter „Aktuelles aus der DDR-Forschung“, der von der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur bisher drei Mal jährlich dort veröffentlicht wurde, wird aufgrund dieser Umstellung nicht mehr Teil der Zeitschrift sein.

 

Die Bundesstiftung Aufarbeitung wird den seit 1994 erscheinenden Newsletter mit aktuellen Informationen aus der DDR-Forschung, der Museums- und Gedenkstättenlandschaft, Hinweisen auf Neuerscheinungen und Veranstaltungen fortsetzen und auf ihrer Website (www.stiftung-aufarbeitung.de) veröffentlichen und verbreiten. Es wird darum gebeten, weiterhin über geplante Tagungen, neue Forschungsprojekte, Dissertationen, „graue“ Literatur, neu erschlossene Archivbestände, Ausstellungen, neue fachspezifische Internetportale etc. zu informieren. Dazu dient auch der beiliegende PDF-Fragebogen.

 

Der aktuelle Newsletter erscheint Ende Februar 2011 unter www.stiftung-aufarbeitung.de/service_wegweiser/ddr_newsletter.php.  Von hier können Sie auch die bisher erschienenen Newsletter downloaden.




„Über die Grenzen“ mit HISTORY Award 2011 (6.1.2011)



Ein Preis von HISTORY™ Deutschland und seinen Partnern FOCUS-SCHULE Online und P.M. HISTORY

Titelthema: „Über die Grenzen“

Ausschreibungsunterlagen als PDF

 




„ZEITREISEN 2- Die DDR IM UNTERRICHT“ (Buch mit DVD, 4.1.2011)


Elf Filme und Begleitmaterial

 

Ende November 2010 wurde Bildungsminister Henry Tesch (Mecklenburg-Vorpommern) die erste DVD der neuen Produktion-„Zeitreisen 2- Die DDR im Unterricht“- übergeben. Diese DVD entstand im Auftrag des NDR Landesfunkhaus Mecklenburg Vorpommern mit Unterstützung der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED- Diktatur.

 

Weitere Informationen und Bestelladressen:

www.bildung-mv.de/de/startseitennachrichten/download/ZEITREISEN_2.pdf




Geschichte - Was können Abiturienten? (31.12.2010)


 

 

Aktuelle Buchrezension (PDF) von OStD Willi Eisele,

Landesvorsitzender des BGLV e.V.

 

Bernd Schönemann u.a., Was können Abiturienten? – Geschichtskultur und historisches Lernen, Band 4, Münster, LIT-Verlag, 2010, brosch., 157 S., 19,90 EURO, ISBN 978-3-643-10833-3

Buchtipps und Rezensionen auf der VGD-Website




Neue VGD-Publikation zu Grenzen in der Geschichte (30.12.2010)


Grenzenlos? Grenzen als internationales Problem. Hrsg. im Auftrag des Vereins Grenzenlos - Wege zum Nachbarn e.V. und Peter Lautzas

 

Verlag: Wochenschau-Verlag

2010

Ausstattung/Bilder: 2010. 128 S. m. Illustr. 210 mm

Seitenzahl: 128

Wochenschau Wissenschaft

ISBN-13: 9783899746129




Deutsch-französisches Schulbuch (29.12.2010)


Im Februar 2011 soll - bei Klett und bei Nathan in Frankreich - als dritter und letzter Band des deutsch-franz. Schulbuches "Histoire/Geschichte" der Band I erscheinen. Titel: "Europa und die Welt von der Antike bis 1815". In neun Kapiteln wird dieser gewaltige Zeitraum dargestellt, der in der chronologischen Anordnung den Lehrplanvorgaben v.a. in Frankreich geschuldet ist (wo das Fach ja Geo/Histoire heißt und auch so unterrichtet wird). Der vorliegende Band bringt im Vergleich zu den ersten beiden Bänden am Ende zusätzlich drei chronologische Längsschnitte: "Staat und Religion", "Imperiale Ordnungen" und "Krieg und Frieden", eine Besonderheit, die der deutsche Projektleiter Prof. von Thadden hervorhob.

 

Die Einreichfassung des letzten Bandes der Reihe wurde anlässlich der Abschlussveranstaltung des Bevollmächtigten der Bundesrepublik Deutschland für kulturelle Angelegenheiten im Rahmen des Vertrages über die deutsch-franz. Zusammenarbeit, des Berliner Regierenden Bürgermeisters Klaus Wowereit, am 13. Dezember 2010 in einer Feierstunde im Berliner Rathaus übergeben. (Nach 4-jähriger Amtszeit geht die Bevollmächtigung nun an das Land Baden-Württemberg über.) Zu dieser Feierstunde war - erstmals - auch der Vorsitzende des Verbandes der Geschichtslehrer Deutschlands, Dr. Peter Lautzas eingeladen. Besonders zustimmend nahm er die deutlichen Worte von Wowereit zur Kenntnis, man solle doch intensiver dafür sorgen, dass das Werk auch breit in den Schulen Verwendung finden könne, ein Problem, auf das der Vorsitzende in einem Brief an die Staatsministerin im Auswärtigen Amt, Cornelia Pieper, aufmerksam gemacht hat. Es wäre sehr zu begrüßen, wenn in dieser Hinsicht Maßnahmen erfolgen würden.

 

Thesen zur deutsch-französischen Geschichte von Dr. Peter Lautzas




Die Mauer neu entdecken (29.12.2010)



Der Berliner Verein Grenzläufte e.V. informierte in seinem neuesten Newsletter über seine angewandt-historische Arbeit. Dabei wurde herausgestellt, dass die Themenführung "Die Mauer neu entdecken" nach wie vor auf großes Interesse stößt. Seit der Eröffnung im September 2009 haben mehr als 1000 Personen an der für das Atelierhaus am Flutgraben in Berlin-Treptow konzipierten Geschichtstour teilgenommen. Die Idee, diesen ungewöhnlichen Mauerort - einen ehemaligen Ost-Berliner Grenzbetrieb - mit einem fundierten Informationsangebot temporär zugänglich zu machen, hat sich nach Auffassung des Vereins voll und ganz bewährt. (Foto: grenzlaeufte.de)

www.grenzlaeufte.de




Digitalisierte Geschichtsschulbücher des deutschen Kaiserreiches online: GEI-Digital (28.12.2010)



Das Georg-Eckert-Institut für internationale Schulbuchforschung (GEI) hat 2010 mit der Digitalisierung von Schulbüchern begonnen. Mit Förderung durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft werden in einer ersten Phase Geschichtsschulbücher des deutschen Kaiserreichs digitalisiert und im Internet frei zugänglich gemacht; weitere Fächer und Zeiträume werden folgen. Die Kaiserreichszeit wurde als Einstieg gewählt, weil diese Epoche der deutschen Nationalstaatsbildung mit seinem spezifischen Bestreben zur Schaffung einer staatstragenden Erinnerungspolitik und Identitätsbildung zahlreiche Forschungsansätze bietet. Dieser Schulbuchbestand wird in der Bibliothek des GEI intensiv genutzt, oft auch aus dem Ausland.

 

Im Juni 2010 ging GEI-Digital mit den ersten 20 digitalisierten Schulbüchern online. Die Liste der Schulbücher kann durchblättert werden, außerdem ist eine einfache Suche nach Titelwörtern möglich. Dabei kann nicht nur nach ganzen Büchern, sondern auch nach Kapiteln oder Abbildungen gezielt gesucht werden. Im Inhaltsverzeichnis der Bücher kann gezielt zu den einzelnen Kapiteln, Tafeln, Karten oder Abbildungen gesprungen werden. Es ist möglich, die digitalisierten Schulbuchseiten in verschiedenen Größen betrachtet werden. Außerdem ist ein Download als PDF-Datei zur weiteren Nutzung möglich. Der Zugriff ist uneingeschränkt kostenfrei.

 

Inzwischen wurde auch mit der Digitalisierung von Geschichtsschul­büchern externer Bibliotheken begonnen. Mit dem Ziel alle relevanten Geschichtsschulbücher der Kaiserreichszeit in Deutschland - auch außerhalb der eigenen Sammlung - zu digitalisieren.

 

Zum Jahresende 2010 sind die ersten 400 Bände aller Schulformen und -stufen aus dem Eigen- und Fremdbestand online verfügbar, bis zum Sommer 2012 werden es knapp 2000 sein. Danach sollen ältere Schulbücher sowie Schulbücher aus der Weimarer Republik folgen.

Die Schulbuchbestände werden so den Nutzern direkt am Arbeitsplatz über das Internet zugänglich gemacht. Nebenbei werden Schulbücher, die teilweise nur noch in Einzelexemplaren vorhanden und vom Verfall bedroht sind, eine Langzeitarchivierung zugeführt. Das Projekt GEI-Digital stellt mit den bisher verfügbaren Bänden der Wissenschaft, aber nicht nur ihr, eine jetzt schon nutzbringende Quellensammlung zur Verfügung, die in den nächsten Jahren kontinuierlich weiter wachsen wird. (Robert Strötgen)

 

http://www.gei-digital.de/




Themen und Termine der Israel-Studienreisen 2011 der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) - (28.12.2010)



Facts and Fiction - Die Wahrnehmung Israels zwischen Stereotypen, Vorurteilen und Realität
Für: Journalistinnen und Journalisten aus Presse, Hörfunk, TV und Online-Medien
http://www.bpb.de/veranstaltungen/WD37ND

 

Zachor –Jüdische Erinnerungskultur der Gegenwart
Für: Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus Gedenkstätten und für publizistisch sowie pädagogisch tätige Multiplikatorinnen und Multiplikatoren in der Erinnerungsarbeit
http://www.bpb.de/veranstaltungen/3D4SB6

 

Zentrum und Peripherie – zwei Gesichter Israels
Für: Multiplikatorinnen und Multiplikatoren der politischen Bildung und Journalistinnen und Journalisten
http://www.bpb.de/veranstaltungen/Y2KDSM

 

Jenseits der Schlagzeilen- Medien und demokratische Gesellschaft in Israel
Für: Nachwuchsjournalistinnen und -journalisten aus TV, Hörfunk, Print und Online-Medien
http://www.bpb.de/veranstaltungen/HL5A0P

 

Migration und Integration in Israel
Für: Multiplikatorinnen und Multiplikatoren der politischen Bildung mit Migrationshintergrund sowie Migrationsbeauftragte in Deutschland
http://www.bpb.de/veranstaltungen/KT6RPJ




Österreich: Newsletter zur Fachdidaktik Geschichte (27.12.2010)



Kurz vor Weihnachten 2010 erschien die erste Startnummer von didactic news. Dies ist der vierteljährlich erscheinende Newsletter des Fachdidaktikzentrums für Geschichte, Sozialkunde und Politische Bildung der Universität Wien, der regelmäßig über alle Neuigkeiten im Bereich der Fachdidaktik GSP informieren wird.

Am 30. September 2010, anlässlich des Symposiums "Geschichtsdidaktik in Österreich" wurde am Fachdidaktikzentrum für Geschichte, Sozialkunde und Politische Bildung die "Gesellschaft für Geschichtsdidaktik Österreich (GDÖ)" gegründet. Die GDÖ vereint erstmals alle an der Pflege und Entwicklung der geschichtsdidaktischen Forschung und Lehre in Österreich interessierten Kollegen aus Schulen, Pädagogischen Hochschulen, Universitäten, Arbeitsgemeinschaften von Historikern, Museen und Institutionen der Erwachsenenbildung.

 

Im September 2010 erschien zudem das erste Heft der neuen Publikation des Fachdidaktikzentrums für Geschichte, Sozialkunde und Politische Bildung: Die erste Ausgabe der Zeitschrift  "historisch-politische bildung. Themendossiers zur Didaktik von Geschichte, Sozialkunde und Politische Bildung" widmet sich dem Thema „Landtagswahlen und Landtage in Österreich". Sie  ist über Zentrum Polis auf http://www.politik-lernen.at/content/site/gratisshop/shop.item/105863.html als Printversion kostenlos zu beziehen.

 

www.geschichtsdidaktik.eu/index.php




Aktuelle Ausgabe 2011-1 - geschichte für heute (gfh) - (16.12.2010)

Inhaltsverzeichnis (PDF)

Abstracts

www.geschichtefuerheute.de






Anne Frank-Ausstellungsprojekt in Mainz (12.12.2010)



Die Ausstellung „Anne Frank - eine Geschichte für heute“ wird vom 12. Januar bis zum 6. Februar 2011 im Landtag der rheinland-pfälzischen Landeshauptstadt Mainz gezeigt. Zur feierlichen Eröffnung am 12. Januar 2011 um 13.00 Uhr werden der Landtagspräsident Joachim Mertes, die Staatsministerin Doris Ahnen und der Direktor des Anne Frank Zentrums, Thomas Heppener, sprechen. Bereits im Vorfeld wurden 15 Pädagoginnen und Pädagogen durch das  Anne-Frank-Zentrum auf die thematische Arbeit in den Schulen vorbereitet. Im Januar folgt ein zweitägiges Bildungsseminar für Jugendliche und junge Erwachsene, die zu ehrenamtlichen Ausstellungbegleiterinnen und -begleitern ausgebildet werden, um dann Schülerinnen und Schüler in der Ausstellung zu betreuen. (Weitere Informationen)




2. Studienfahrt zur Gedenkstättenarbeit im Kriegsgefangenmuseum Lambinowice und in den KZ-Gedenkstätten in Osthofen und Hinzert vom 3.4. bis 9. April 2011 (10.12.2010)

Ausschreibung.pdf
Programmentwurf_Lehreraustausch.pdf
Anmeldebogen.pdf



Wissenschaftliche Zeitschrift (Infopostkarte) des Studienkreises Deutscher Widerstand 1933-1945 (10.12.2010)

Postkarte_WZ_Widerstand.pdf



FORTBILDUNG MIT DEM THEATERPÄDAGOGISCHEM MATERIALIENKOFFER „KINDER DES HOLOCAUST“ (10.12.2010)

Info_Kinder_des_Holocaust.pdf



30 eintägige Exkursionen mit Jugendlichen zu Trägern EU-geförderter Projekte mit dem Schwerpunkt Klimaschutz (9.12.2010)

Exkursionen_Klimaschutz.pdf

Weitere Informationen zu den Exkursionen:

Jan Roessel
Bereichsleiter "EU&  Europa"/EIZ

Deutsche Gesellschaft e.V.
Europäisches Informationszentrum (EIZ)
- Europe Direct Network -
Voßstr. 22
D-10117 Berlin
Tel.: +49 30 88412 251
Fax: +49 30 88412 223




Projekt „Eure Geschichte“: Website des MDR in Kooperation mit dem VGD (6.12.2010)


„Die größte Geschichtsstunde Deutschlands" :

Positive Rückmeldungen zum Videochat überwiegen deutlich

 

In Erinnerung an den Jahrestag der Grenzöffnung zur DDR 1989 wurde im November 2010 ein Videochat von 16 ausgewählten Schulen aus allen Bundesländern mit prominenten Zeitzeugen im Mitteldeutschen Rundfunk abgehalten. Die offene Grenze bzw. künftige deutsche Einheit wurde so durch diesen gemeinsamen „virtuellen“ Unterricht thematisiert, für den u.a. der ehemalige DDR-Außenminister Markus Meckel zur Verfügung stand. Etwa 50.000 Internet-Zugriffe und zahlreiche Pressetexte belegten am 9.11.2010 das öffentliche Interesse.

 

Resonanz und Ertrag des Chat bestätigten die Initiatoren in der Einschätzung, hier ein zukunftsweisendes Modell angestoßen zu haben. Das Projekt dient als Anstoß und Arbeitshilfe für Unterrichtsformen, welche Jugendliche in kompakter und auch emotional greifbarer Weise ansprechen.

 

Mitglieder des VGD aus Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen, Hessen und Rheinland-Pfalz erarbeiteten erste Pilot-Themenfelder, die seit Ende September 2010 unter  www.mdr.de/euregeschichte  verfügbar sind. Erste Reaktionen und Einbindungen in den Unterricht zeigen eine hohe Akzeptanz von Lehrerseite, wobei die Arbeitsgruppe des VGD am Ausbau des noch unvollständigen Angebots und an weiter zu differenzierenden Anspruchsebenen arbeitet. Eine Tagung am 3./4. Dezember 2010 in Leipzig gab hierfür wichtige Anregungen. Insofern ist das Projekt als „Work in progress“ zu begreifen, seine Entwicklung wird unter Einbezug von Rückmeldungen aus der Praxis weitere Modifizierungen erfahren.

 

 

In Suhl wird die Arbeitsgruppe bei der „Geschichtsmesse“ der Bundesstiftung Aufarbeitung vom 24. bis 26. Februar 2011 Auszüge aus dem Videochat sowie aus neu entstandenen Themenbausteinen präsentieren.

 

Niko Lamprecht

Leiter der Arbeitsgruppe und Mitglied im Vorstand des VGD




Bildungsstandards Geschichte (aktueller Entwurf 2010)

Aktueller Entwurf (Bildungsstandards Geschichte - Sekundarstufe I), der auf dem Historikertag 2010 in Berlin vorgestellt wurde.

http://www.geschichtslehrerforum.de/Standards/index.html

 

Druckfassung:

http://www.geschichtslehrerverband-hessen.de/images/stories/dateien/Standards_VGD_Sept2010.pdf

 

Der aktuelle Entwurf wurde vom Arbeitskreis Bildungsstandards dem VGD zur Diskussion vorgelegt auf dem Historikertag am 29. September 2010.




Pressespiegel Historikertag 2010 (4.12.2010)

Aktueller Online-Pressespiegel zum Historikertag 2010 (Auswahl)

 

www.scienceblogs.de/historikertag/presse-spiegel.php




Deutsch-polnisches Schulbuch (3.12.2010)




Aktuelle Informationen zum deutsch-polnischen Schulbuch (Deutschland-Radio vom 3. Dezember 2010). An der Erstellung des für 2013 geplanten Buches sind auch einige Mitglieder des Geschichtslehrerverbandes beteiligt.

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Lernplattform für Schüler (24.11.2010)

Der ZEITverlag hat ein neues Online Angebot auch für den Geschichts- und Politikunterricht. Auf der Lernplattform blog.zeit.de/schueler/ gibt es Materialsammlungen mit Texten, Links, Videos und ggf. Karten zu verschiedensten Themen. Die Plattform kann auf diesem Wege bei Referats- und Unterrichtsvorbereitungen helfen.

 




GeschichtsMesse 2011 der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur

 

24.02.2011 bis 26.02.2011

 

Am 13. Au­gust 2011 jährt sich der Tag des Baus der Ber­li­ner Mau­er zum 50. Mal. Das Er­eig­nis ist das Sym­bol für die sprich­wört­li­che Ze­men­tie­rung der deut­schen Tei­lung durch das SED-​Re­gime, das die in­ner­deut­sche Gren­ze seit 1952 im­mer her­me­ti­scher ab­ge­rie­gelt hat­te.


Die Bun­des­stif­tung zur Auf­ar­bei­tung der SED-​Dik­ta­tur möch­te zur Dis­kus­si­on dar­über an­re­gen, wie die deut­sche Tei­lung er­in­nert wer­den kann und zu­gleich ih­re Fol­gen über­wun­den wer­den kön­nen. Vom 24. bis zum 26. Fe­bru­ar 2011 rich­tet sie da­her die 4. Ge­schichts­mes­se aus. Ver­an­stal­tungs­ort ist das Ring­berg-​Ho­tel in Suhl.


Die Ge­schichts­mes­se wen­det sich bun­des­weit an Trä­ger und In­sti­tu­tio­nen der kom­mu­na­len Bil­dungs-​ und Kul­tur­ar­beit, Ver­tre­ter von Mu­se­en und Ge­denk­stät­ten so­wie an Mitt­ler der his­to­risch-​po­li­ti­schen Bil­dungs­ar­beit. Auf der drei­tä­gi­gen Ver­an­stal­tung kön­nen ei­ge­ne Pro­jek­te und In­itia­ti­ven vor­ge­stellt wer­den. Sie bie­tet aber auch ei­ne Ge­le­gen­heit für die­je­ni­gen, die sich in­for­mie­ren und An­re­gun­gen er­hal­ten möch­ten, wie man Ver­an­stal­tun­gen, Aus­stel­lun­gen, Work­shops, Pro­jekt­ar­beit und vie­les mehr im ei­ge­nen Hei­mat­ort um­set­zen kann.

 

http://www.geschichtsmesse.de

 

 




Projekttag 9. November

 

Auf Empfehlung der Kultusministerkonferenz im Jahr 2009 soll zukünftig jährlich jeweils am 9. November in Deutschlands Schulen ein Projekttag zur Auseinandersetzung mit der deutschen Geschichte im 20. Jahrhundert durchgeführt werden.

 

Aus diesem Grund haben die Bundeszentrale für politische Bildung, die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und die Bundesbeauftragte für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen DDR ein Angebotspaket mit didaktischen Materialien zusammengestellt, die dazu genutzt werden können, einen solchen Projekttag zu gestalten.

 

Uunter www.projekttag-deutsche-geschichte.de  steht eine eigens für den Projekttag entwickelte Website mit weiterführenden Informationen und Angeboten zur Verfügung stehen.

 

 




L.I.S.A. – Das Wissenschaftsportal der Gerda Henkel Stiftung geht online

 

Am 23. Februar 2010 geht „L.I.S.A. – Das Wissenschaftsportal der Gerda Henkel Stiftung“ online. Die Gerda Henkel Stiftung stellt damit ein neues Informationsangebot zu Themen aus dem Bereich der Historischen Geisteswissenschaften zur Verfügung.

 

Neben einem wissenschaftlichen Weblog und speziellen Themendossiers bietet das Portal professionelle Wissenschaftsfilme. Acht Forscherteams haben ihre tägliche Arbeit selbst gedreht – in Griechenland, der Mongolei und Sri Lanka, in Ägypten und Nepal sowie in Berlin, Hamburg und Freiburg. Die professionell produzierten Filme werden in Form einer Wissenschaftsreihe fortlaufend und in einzelnen Episoden in der Portal-Rubrik „L.I.S.A.video“ veröffentlicht.

 

Die Online-Redaktion der Gerda Henkel Stiftung informiert zweimal wöchentlich kurz und knapp über die Ausstrahlung der neusten Episoden, beispielsweise über eines der letzten Orakelrätsel der Welt, den Einsatz von Lasertechnik in Grabkammern, den Verbleib verschollener Kunstwerke oder die Nachwirkungen des Feuersturms von 1943 im Gedächtnis Hamburgs.

 

Newsletter-Abo unter Newsletter L.I.S.A.video

 

 




HISTORY-Newsletter


Der Newsletter von HISTORY, Kooperationspartner des VGD, erscheint monatlich und beinhaltet Informationen über das aktuelle Programm, Updates zum History-Award und zu anderen interessanten Themen. 

www.history.de/newsletter

 

 




Schulenwettbewerb 2010/2011 „Trialog der Kulturen“

 

Der „Trialog der Kulturen“-Schulenwettbewerb zu europäischer Identität und kulturellem Pluralismus der Herbert Quandt-Stiftung geht in die sechste Runde. Mit dem „Trialog der Kulturen“ will die Stiftung eine vertiefte Kenntnis von Judentum, Christentum und Islam vermitteln sowie die Toleranz zwischen Menschen aus unterschiedlichen Kulturkreisen fördern.

 

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Neues Sonderheft von G/GESCHICHTE Wissen


Neu von G/GESCHICHTE-Wissen:

Abenteuer Jakobsweg

Pünktlich zum Beginn des "Jakobusjahres" 2010, das Heilige Compostelanische Jahr, an dem Pilger am Grab des Apostels Jakobus in Santiago de Compostela einen kirchlichen Generalablass erfahren, bietet der Verlag Bayard Media eine ideale Einführung für dieses spirituelle, aber auch physisch herausfordernde Abenteuer.


Im zentralen Teil des kompakten und leicht verständlichen Sonderhefts werden die wichtigsten Jakobswege zwischen Deutschland, Österreich, der Schweiz und den Pyrenäenpässen beschrieben, wie auch die traditionelle Hauptstrecke von der französischen Grenze bis Santiago. Dazu gibt es eine ausführliche und umfassend bebilderte Darstellung von Geschichten und Traditionen rund um die Jakobswallfahrt, sowie einen kompakten Reiseführer durch die Jakobsstadt Santiago. Ergänzt werden die Sachinformationen durch persönliche Eindrücke und Erfahrungen von Jakobspilgern.

 

Mehr Infos erhalten Sie unter:

 

http://www.g-geschichte.de/Sonderhefte/HASpezial-Geschichte-Wissen-Abenteuer-Jakobsweg.html

 

 

 




Portal "Zwangsarbeit im NS-Staat"

 

Unter der Adresse www.zwangsarbeit.eu wird das "Informationsportal zur Zwangsarbeit unter dem Nationalsozialismus" vom Bundesarchiv in Zusammenarbeit mit zahlreichen archivischen Einrichtungen im In- und Ausland inhaltlich bearbeitet und technisch umgesetzt. Es wird von der Stiftung "Erinnerung, Verantwortung und Zukunft" finanziert und richtet sich an

mehr: http://www.bundesarchiv.de/zwangsarbeit/projekt/

 




Neue Website des Arbeitskreises Deutsch-Jüdische Geschichte im VGD

Der Arbeitskreis zur Deutsch-Jüdischen Geschichte im Verband der Geschichtslehrer Deutschlands ist mit seiner neuen Website online.

 

 

Ziel des Arbeitskreises ist die Förderung des Verständnnisses jüdischer Geschichte im Kontext der deutschen und europäischen Geschichte, nicht als eine “Sondergeschichte”, wie sie bislang meistens wahrgenommen und auch gelehrt wird, sondern als integrativer Bestandteil der deutschen bzw. europäischen Geschichte. Wir wollen dies- bezügliche Wissenslücken füllen, weiterhin bestehende Klischeevorstellungen auflösen und Vorurteile widerlegen.

 

http://www.juedischegeschichte.de

 

 





Neu von G/GESCHICHTE-RELIGION: Das Geheimnis der Bibel - 50 Antworten zum wichtigsten Buch der Weltgeschichte

Das neue Sonderheft von G/GESCHICHTE vermittelt Fakten und Botschaft des wichtigsten Buchs der Weltgeschichte


Wer schrieb die Bibel? Wo sind die Originaltexte? Was sind Wunder? In dem 84-seitigen, reich bebilderten Heft bieten wir eine spannende und fachlich fundierte Darstellung des wichtigsten Buches der Weltgeschichte: die Bibel. In 50 Stichworten beantworten Journalisten und Theologen zentrale Fragen zur Botschaft und Bedeutung von Altem und Neuem Testament.

Weitere Informationen unter:




 

Das neue Geschichtsangebot des MDR: "Damals im Osten"

 

http://www.mdr.de/damals

 


Geschichte zum Nacherleben bietet das Internet-Projekt "Damals im Osten" unter www.mdr.de/damals. Den Nutzer erwarten Daten und Fakten aus 40 Jahren DDR und der Zeit danach.

 

Seit Januar 2009 befasst sich „Damals im Osten“ in wöchentlich wechselnden Schwerpunkten mit Themen aus dem Alltag der DDR. In Texten, Fotos, Audios und Videos werden Schicksale von Menschen rekonstruiert sowie politische und wirtschaftliche Hintergründe erklärt. Ergänzt wird das Angebot durch einen Zeitstrahl und ein umfangreiches DDR-Lexikon. In Foren oder Chats können die Nutzer über die jeweiligen Themen diskutieren und ihre Meinungen oder Erlebnisberichte austauschen. Auch Fotos und Videos können eingesandt werden.

 

„Geplant ist, ‚Damals im Osten’ zu einem großen Geschichtsprojekt auszubauen, das sich verstärkt auch an Bildungseinrichtungen wendet“, sagt Dr. Ulrich Brochhagen, Koordinator des MDR-Internet-Angebots. „Dabei können wir auf ein über Jahre erarbeitetes Fachwissen der Kollegen von Hörfunk, Fernsehen, der Landesfunkhäuser und der Onlineredaktion aufbauen und nicht zuletzt auf unsere Archive zurückgreifen.“ Dabei komme es darauf an, so Brochhagen, DDR-Geschichte nicht zu verklären, sondern zu erklären.

 

Im Jubiläumsjahr 2009 setzt der MDR mit diesem Angebot einen besonderen Akzent, reagiert aber auch auf Wissensdefizite: „Dem Internet fehlte bisher ein redaktionell gestaltetes und einordnendes Angebot zur DDR- und Nachwendegeschichte. ‚Damals im Osten’ überträgt die Kompetenz in diesem Themenfeld von Radio und Fernsehen ins Internet“, erläutert Georg Maas, Hauptabteilungsleiter Neue Medien, den Service.

 




Mitmach-Aktion des ZDF: "Geschichte vor deiner Haustür"



 

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Hinweise für Lehrer zur Mitmach-Aktion "Geschichte vor deiner Haustür»

 




ZEIT Geschichte im Klassensatz



 

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KMK-Beschluss zur Lehrerbildung

 

"Ländergemeinsame inhaltliche Anforderungen an das Lehramtsstudium" von der Kultusministerkonferenz verabschiedet

 

Auf ihrer Sitzung am 16.10.2008 in Saarbrücken haben sich die Kultusminister auf die inhaltlichen Anforderungen an das Lehramtsstudium verständigt. Damit wird: * länderübergreifend die Vergleichbarkeit der Ziele und Anforderungen in den lehramtsbezogenen Studiengängen erreicht und die Mobilität und Durchlässigkeit für Lehramtsstudierende im deutschen Hochschulsystem gesichert, * die wechselseitige Anerkennung der Studienleistungen und Studienabschlüsse zwischen den Ländern gewährleistet. Zusammen mit den bereits Ende 2004 beschlossenen Standards für die Bildungswissenschaften bilden diese fachlichen Anforderungen die Grundlage für die Akkreditierung und Evaluierung der lehramtsbezogenen Studiengänge. Die Kultusministerkonferenz erfüllt damit ihre drei Jahre zuvor getroffene Zielvereinbarung.

 

Presseerklärung der KMK

 

"Ländergemeinsame inhaltliche Anforderungen an das Lehramtsstudium"

 




Start der zehnteiligen ZDF-Reihe : "Die Deutschen"



 

 

"Die Deutschen": eine zehnteilige ZDF-Reihe

Ein Jahrtausend deutscher Geschichte in szenischer Rekonstruktion

 

Vom König- und Kaisertum Ottos I. über den Reformator Martin Luther bis zu Wilhelm II. führt eine Zeitreise durch die deutsche Geschichte: Ab dem 26. Oktober präsentiert das ZDF die aufwändige zehnteilige Dokumentarreihe "Die Deutschen".

 

Bilderserie: Die zehn Folgen im Überblick

 

Der "Deutschen"-Test: Testen Sie Ihr Wissen

 

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Begleitmaterialien – erarbeitet vom VGD



 

Zu der ZDF-Sendereihe „Die Deutschen“ wurden von einer Arbeitsgruppe des Verbandes der Geschichtslehrer Deutschlands Begleitmaterialien erarbeitet.

 

Mit Filmen und Multimedia Geschichte lernen

ZDF-Reihe "Die Deutschen" unterstützt Schulunterricht

 

Mit der aufwändigen Sendereihe "Die Deutschen" und dem umfangreichen Online-Auftritt präsentiert das ZDF ein spannendes und lehrreiches Informationsangebot zu 1000 Jahren deutscher Geschichte. Begleitend dazu bieten von Lehrern für Lehrer erarbeitete Materialien und die Mitmachaktion "Geschichte vor Deiner Haustür" zahlreiche Impulse für die Gestaltung des Unterrichts.

 

zu den Begleitmaterialien»

 

 




Aktion des Berlin Verlages zum Thema „Jugend und Nationalsozialismus“



 

Bildungsinitiative gegen das Vergessen:

Der Berlin Verlag stellt das „Prager Tagebuch“ von Petr Ginz als Klassensatz zur Verfügung.

 

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Die neue Zeitschrift des VGD

geschichte für heute

Zeitschrift für historisch-politische Bildung

 












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