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Wandel der Arbeitswelt nach 1945
Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland
Bonn
2. Dezember 2009 – 5. April 2010
Die neue Wechselausstellung der Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland fragt am Beispiel verschiedener Branchen nach den Veränderungen in der Arbeitswelt, besonders der Entwicklung von der Industrie- zur Dienstleistungsgesellschaft. Welchen Stellenwert hat Arbeit heute noch für den Einzelnen? Hat sich die gesellschaftliche Einstellung zur Arbeit verändert?
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Geschichten von Anstand und Sitte aus sieben Jahrhunderten
Sonderausstellung des Focke-Museums
Bremer Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte
29. November 2009 bis 30. Mai 2010
In der ersten großen Ausstellung zum Thema spürt das Focke-Museum der Frage nach: Was hat es mit dem guten Benehmen auf sich? - Werke der europäischen Kunst und vertraute Objekte der Alltagskultur vermitteln auf spannende und unterhaltsame Weise Facetten unserer Umgangsformen und ihrer Entwicklung.
weitere Informationen unter:
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Kölnisches Stadtmuseum
28. November 2009 bis 7. Februar 2010
Zwischen 1946 und 1952 stellte der Kölner Photograph August Sander 16 Mappen mit 408 Bildern zusammen, in denen das Köln "wie es war" zu sehen ist. Die Ausstellung zeigt eine repräsentative Auswahl.
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Produktwerbung im Plakat
Germanisches Nationalmuseum Nürnberg
19. November 2009 - 11. April 2010
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Städel Museum
Frankfurt am Main
13. November 2009 bis 28. Februar 2010
Das Städel Museum in Frankfurt präsentiert die erste monografische Ausstellung zu Sandro Botticelli (1444/45–1510) im deutschsprachigen Raum.
Die Ausstellung zeigt rund 500 Jahre nach Botticellis Todestag (17. Mai 1510) zahlreiche Werke aus allen Schaffensphasen des großen Meisters der italienischen Renaissance. Zu Beginn der Ausstellung führen Porträts sowie allegorische Bildnisse vor Augen, wie differenziert der Maler diese hoch entwickelte Gattung zu nutzen und durch neue Impulse zu bereichern verstand. Im Mittelpunkt des zweiten Teils stehen Botticellis berühmte mythologische Darstellungen weiblicher Gottheiten und Tugendheldinnen, während sich das dritte Kapitel der Ausstellung schließlich dem reichen Bestand seiner religiösen Malerei widmet. Insgesamt präsentiert die Ausstellung mit über 40 Werken Botticellis und seiner Werkstatt eine umfassende Auswahl seines weltweit erhaltenen Werks.
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Zur Website des Städel Museums »
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Erben des Imperiums in Nordafrika
Badisches Landesmuseum
Karlsruhe
24. Oktober2009 bis 21. Februar 2010
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Die Entdeckung des Königreich Qatna
Württembergisches Landesmuseum
Stuttgart
17. Oktober 2009 bis 14. März 2010
http://www.landesmuseum-stuttgart.de/qatna/index.php
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Asiens Kulturen im Wandel
Reiss-Engelhorn-Museen
Mannheim
3. Oktober 2009 - 21. Februar 2010
Kaum eine andere historische Gestalt hat die Gemüter so bewegt wie Alexander der Große. Ab dem 3. Oktober 2009 steht er im Mittelpunkt der Mannheimer Sonderausstellung „Alexander der Große und die Öffnung der Welt. Asiens Kulturen im Wandel“. Die Reiss-Engelhorn-Museen und die Eurasien-Abteilung des Deutschen Archäologischen Instituts setzen bei ihrer Präsentation neue Schwerpunkte. Während sich bisherige Schauen zu Alexander dem Großen meist auf sein Wirken im europäischen Raum und in Ägypten beschränkt haben, öffnet die Mannheimer Ausstellung den Blick nach Zentralasien.
weitere Informationen unter:
http://www.alexander-der-grosse-2009.de
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Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland
Bonn
19. September 2009 bis 28. Februar 2010
Die Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland präsentiert rund 300 Exponate: darunter Sketche, Spielfilmausschnitte, Zeichnungen von den Anfängen bis zur jüngsten Gegenwart, Fotografien, Dokumente, Modelle von Bühnenbildentwürfen, Filmrequisiten und vieles andere mehr. Die Ausstellung wurde von der Deutschen Kinemathek – Museum für Film und Fernsehen in Berlin konzipiert.
Historisches Museum der Pfalz
Speyer
13. September 2009 bis 2. Mai 2010
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Landesausstellung Sachsen-Anhalt
aus Anlass des 800. Domjubiläums
Kulturhistorisches Museum Magdeburg
31. August bis 06. Dezember 2009
In der Zeit vom 31. August bis zum 6. Dezember 2009 zeigt das Kulturhistorische Museum Magdeburg die große Mittelalterausstellung „Aufbruch in die Gotik. Der Magdeburger Dom und die späte Stauferzeit“. Die Landesausstellung Sachsen-Anhalt steht unter der Schirmherrschaft des Präsidenten des Deutschen Bundestages.
Weitere Informationen unter:
www.gotik2009.de
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Plakat zur Ausstellung „Modell Bauhaus“ |
Martin-Gropius-Bau
Berlin
22. Juli bis 4. Oktober 2009
Erstmals präsentieren die drei deutschen Bauhaus-Institutionen gemeinsam eine umfassende Ausstellung über das Bauhaus, die einflussreichste Schule für Kunst, Design und Architektur des 20. Jahrhunderts. Zahlreiche und oft weitgehend unbekannte Exponate machen „Modell Bauhaus“ zu einer einzigartigen Ausstellung.
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Plakat zur Ausstellung „Herlinde Koelbl“ Gestaltung: www.stanhema.com |
Martin-Brpius-Bau
Berlin
17. Juli bis 1. November 2009
Der Berliner Martin-Gropius-Bau zeigt ab dem 17. Juli 2009 die erste Werkschau der deutschen Fotokünstlerin Herlinde Koelbl, deren Schaffen in der ganzen Vielfalt zu sehen ist. Die Ausstellung stellt über 450 Fotografien aus drei Jahrzehnten vor, darunter berühmte Ikonen der Porträtfotografie, aber auch viele unbekannte Aufnahmen.
Ingolf Kern: Was den Menschen treibt
Zu den Fotografien von Herlinde Koelbl 1976–2009 »
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Plakat zur Ausstellung |
Ausstellung in der Deutschen Nationalbibliothek
Frankfurt am Main
17. Juli bis 26. September 2009
Die Ausstellung zum Heinrich-Hoffmann Sommer in der Deutschen Nationalbibliothek, kuratiert vom Institut für Jugendbuchforschung der Goethe-Universität, präsentiert Bilderbücher der Gegenwart, deren Kinderwelten sich auf den Struwwelpeter beziehen. Die modernen Bilderbuchhelden teilen Keckheit, Stärke und Mut mit den Vorfahren aus der Feder Heinrich Hoffmanns.
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Norderelbbrücken Foto Germin, 1950, Museum der Arbeit. © Museum der Arbeit |
Museum der Arbeit
Hamburg
17. Juli 2009 bis 3. Januar 2010
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Stadtgeschichtliches Museum Leipzig, Altes Rathaus
9. Juli bis 6. Dezember 2009
Als ein Höhepunkt der Feierlichkeiten zum 600-jährigen Bestehen der Universität Leipzig wird am 9. Juli die Jubiläumsausstellung „Erleuchtung der Welt. Sachsen und der Beginn der modernen Wissenschaften“ im Alten Rathaus zu Leipzig eröffnet.
Weitere Informationen unter
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700 vor bis 700 nach Chr.
Historisches Museum
Bern (CH)
18. Juni bis 18. Oktober 2009
Zum ersten Mal im deutschsprachigen Raum wird mit der Ausstellung «Kunst der Kelten – 700 vor bis 700 nach Chr. » das einzigartige Kunstschaffen der antiken Kelten in den Mittelpunkt gestellt. Präsentiert werden Meisterwerke aus vierzehn Jahrhunderten – von den Anfängen im 7. Jahrhundert v. Chr. bis zur Nachblüte in der irischen Buchmalerei um 700 n. Chr. Die ausgesuchten Spitzenstücke stammen aus ganz Europa, vom Atlantik bis zu den Alpen und von Schottland bis nach Bulgarien.
Die Ausstellung ist eine Produktion des Historischen Museums Bern in Zusammenarbeit mit dem Landesmuseum Württemberg in Stuttgart. Erste Ausstellungsstation ist Bern, wo die Ausstellung bis zum 18. Oktober 2009 präsentiert wird.
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Stadtmuseum Oldenburg
20. Juni bis 13. September 2009
Anhand von privaten Fotoalben von ehemaligen Wehrmachtsangehörigen werden die Blicke deutscher Soldaten auf fremde Menschen, Landschaften und Kulturdenkmale in den besetzten Ländern gezeigt. Nicht nur Motive und Bildästhetik spielen eine Rolle, sondern auch der Einfluss der Kriegspropaganda auf die Amateurfotografie der Soldaten. Hinter den scheinbar harmlosen Fotos des militärischen Alltags und den touristischen Blicken scheinen Unsicherheit, Angst, Gewalt und Zerstörung des Vernichtungskriegs durch.
Weitere Stationen der Ausstellung sind das Fotomuseum im Stadtmuseum München (Winter 2009/2010), das Historische Museum Frankfurt am Main (Frühjahr/Sommer 2010) und das Stadtmuseum Jena (Herbst 2010).
Weitere Informationen: http://www.fremde-im-visier.de.vu
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Die Retrospektive zum 80. Geburtstag
Museum der bildenden Künste
Leipzig
14. Juni bis 13. September 2009
Werner Tübke (1929–2004), einer der wichtigsten Vertreter der Leipziger Schule, widmete sich in seinen Werken sowohl weltumspannenden Gesellschaftskonflikten aus historischer und religiöser Perspektive, als auch Harlekinaden, ltalienmotiven, Strandszenen und privaten Sujets wie Einzelfiguren oder Porträts. In seiner Haltung und seinem Werk steckte stets ein Konfliktpotential, da der Eigensinn nicht immer mit kulturpolitischen Leitbildern in Deckungsgleichheit zu bringen war. ...
www.tuebke-stiftung-leipzig.de
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Alternativer Entwurf zur Titelfigur aus dem Original-Manuskript des Struwwelpeter, 1844 © Germanisches Nationalmuseum, Nürnberg |
13. Juni bis 20. September 2009
Historisches Museum Frankfurt
Die Stadt Frankfurt am Main feiert mit dem Heinrich Hoffmann Sommer 2009 von April bis September den 200. Geburtstag des mit dem „Struwwelpeter“ weltberühmt gewordenen Frankfurter Autors. - Das Historische Museum Frankfurt widmet dem „bekannten Unbekannten“ Heinrich Hoffmann die Ausstellung „Peter Struwwel – Heinrich Hoffmann. Ein Frankfurter Leben, 1809-1894“. Die umfangreiche Schau ist ab Hoffmanns Geburtstag am 13. Juni zu sehen und präsentiert u.a. das selten gezeigte Urmanuskript des Struwwelpeter
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www.historisches-museum.frankfurt.de
Ingeborg Wiensowski über die Struwwelpeter-Ausstellung auf SPIEGEL-online:
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Willy-Brandt-Haus
Berlin
Stresemannstraße 28
12. Juni bis 05. Juli 2009
Die Ausstellung stellt die Sieger-Fotos des diesjährigen Wettbewerbs der World Press Photo Foundation vor. Die Fotos können auch auf der Internetseite www.worldpressphoto.org angeschaut werden.
weitere Informationen zur Ausstellung im Willy-Brandt-Haus:
http://www.willy-brandt-haus.de
Weitere Ausstellungsorte:
Kassel, City-Point (30. Juli – 19. August 2009)
Wien, Galerie Westlicht (30. Oktober – 29. November 2009)
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Die Bronzezeit im Spiegel von Archäologie und Naturwissenschaft
Sonderausstellung im
Federseemuseum
Bad Buchau
31. Mai bis 1. November 2009
Die Sonderausstellung im Federseemuseum in Bad Buchau zeigt Ergebnisse und Vorgehensweisen eines spannenden Ermittlungsprozesses, zu dem sich eine Expertenrunde von Archäologen und Naturwissenschaftlern aus dem In- und Ausland zusammengefunden hat, um das Schicksal zweier Kinder in der Bronzezeit zu entschlüsseln.
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Bilder einer Zeitenwende
Deutsches Historisches Museum
Berlin
30. Mai bis 30. August 2009
Die Fotoausstellung zeigt in beeindruckenden Bildmotiven die sich überstürzenden Ereignisse und bewegten Momente vom Zusammenbruch der DDR. Neben dem Blick auf die innenpolitischen Verwerfungen, die Ausreisewellen und Demonstrationen dokumentiert die Ausstellung in Pressefotos auch die internationalen Bemühungen um einen Friedensvertrag für Deutschland und den politischen Anschluss der DDR an die Bundesrepublik.
http://www.dhm.de/ausstellungen/1989/ausstellung.html
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Archäologen auf den Spuren des Reformators
Reiss-Engelhorn-Museen
Mannheim
30. Mai - 15. November 2009
Die Ausstellung "Fundsache Luther" gibt anhand 600 archäologischer Fundgruppen erstmals Einblick in das private Lebensumfeld Martin Luthers und seiner Familie. Die Reiss-Engelhorn-Museen zeigen die einmaligen Funde vom 30. Mai bis 15. November 2009 im Museum Weltkulturen D5.
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Abgründe und Hoffnungen
Deutsches Historisches Museum
Berlin
29. Mai bis 6. September 2009
Das Deutsche Historische Museum Berlin widmet sich mit einer umfassenden Ausstellung der wechselhaften Geschichte der deutsch-polnischen Beziehungen. Anlass ist der 70. Jahrestag des Überfalls auf Polen am 1. September 1939.
Das Katalogbuch erscheint im Dresdner Sandstein Verlag und zeigt, beginnend mit den drei Teilungen Polens im ausgehenden 18. Jahrhundert das deutsch-polnische Verhältnis bis zur heutigen Situation der beiden Nachbarstaaten in der Europäischen Union. Dazwischen werden die zahlreichen Etappen der deutsch-polnischen Geschichte ausführlich erläutert.
http://www.dhm.de/ausstellungen/deutsche-polen/ausstellung.html
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Quelle: Akademie der Künste, Berlin, Kunstsammlung © The Heartfield Community of Heirs |
Fotomontagen 1918 - 1938
Berlinische Galerie, Landesmuseum für Moderne Kunst, Fotografie und
Architektur
Berlin
29. Mai bis 31. August 2009
John Heartfield schuf in den Jahren zwischen 1930 und 1938 politische Fotomontagen, die heute als Symbole des Untergangs der Weimarer Republik und der Hitler-Diktatur gelten können. Als ein erbitterter Gegner der Nationalsozialisten fand Heartfield (eigentlich: Helmut Herzfeld) für die Titelseiten der "Arbeiter Illustrierten Zeitung" oft erstaunlich hellsichtige und zugleich schlagkräftige Bilder.
Die Aussstellung bietet einen aktuellen Blick auf diese Werkgruppe Heartfields, die in seinem Schaffen zu den herausragenden künstlerischen wie zeitgeschichtlichen Zeugnissen gehört.
http://www.berlinischegalerie.de
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Eine Retrospektive
Berlinische Galerie, Landesmuseum für Moderne Kunst, Fotografie
und Architektur
Berlin
29. Mai 2009 – 31. August 2009
http://www.berlinischegalerie.de
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Ausstellung »Kunst und Kalter Krieg«: Georg Baselitz, Der Hirte, 1965, Foto © Staatliche Museen zu Berlin, Nationalgalerie. |
Deutsche Positionen 1945-89
Germanisches Nationalmuseum
Nürnberg
28. Mai bis 6. September 2009
Anlässlich des 60. Jahrestages der Gründung zweier deutscher Staaten zeigt das Germanische Nationalmuseum in Nürnberg die große Retrospektive zur Kunst in Deutschland zwischen den Ideologien. Die Ausstellung zeigt erstmals viele bislang unbekannte Verbindungen von Künstlern aus Ost und West auf und vermittelt einen neuen, differenzierten Blick auf ein zentrales Kapitel der Moderne in Deutschland.
http://www.gnm.de/ausstellungen.php
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Die Deutschen und ihre Nationalsymbole
Zeitgeschichtliche Forum Leipzig
27. Mai – 11. Oktober 2009
Friedliche Revolution und Mauerfall standen im Zeichen von Schwarz-Rot-Gold, bei der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 tauchte ganz Deutschland in ein schwarz-rot-goldenes „Sommermärchen“ ein. „Ich liebe nicht den Staat, ich liebe meine Frau“, antwortete im Frühjahr 1969 der spätere Bundespräsident Gustav Heinemann auf die Frage eines Journalisten. Er charakterisierte damit das ambivalente Verhältnis vieler Bundesbürger zu ihrer Nation und nationalen Symbolen wie Flagge, Hymne und Adler. Was sind die Gründe für diesen Wandel im Umgang mit den Nationalsymbolen?
Vom 27. Mai bis zum 11. Oktober 2009 zeigt das Zeitgeschichtliche Forum in Leipzig die Ausstellung „Flagge zeigen? Die Deutschen und ihre Nationalsymbole“. Gefragt wird nach nach der Herkunft von Fahne, Hymne und Wappen und nach ihrer Verwendung in verschiedenen historischen Epochen. Besonders die Einrichtung von nationalen Gedenk- und Feiertagen sowie der Umgang mit Denkmälern und Gedenkstätten in demokratischen Gesellschaften und Diktaturen werfen ein Schlaglicht auf die unterschiedlichen Motive und Absichten.
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Ikonen der Zeitgeschichte
Haus der Geschichte, Bonn
21. Mai 2009 – 11. Oktober 2009
Aus der Bilderflut des 20. und 21. Jahrhunderts haben sich einzelne Bilder herausgelöst, die unmittelbar als „Bilder im Kopf“ entstehen: die Hissung der Sowjetflagge auf dem Reichstag 1945, der symbolische Händedruck zwischen den Parteiführern Pieck (KPD) und Grotewohl (SPD) auf dem Gründungsparteitag der SED 1946 der „Sprung in die Freiheit“ des DDR-Bereitschaftspolizisten oder der Kniefall von Willy Brandt in Warschau. Diese Bildikonen haben sich als Schlüsselbilder in das kollektive Gedächtnis der Deutschen eingebrannt und prägen das Geschichtsbewusstsein der Nation. Die Ausstellung fragt nach den Ursachen der Macht dieser Bilder und beschreibt die Entstehungs- und Verbreitungsgeschichte der Fotografien.
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Haltern am See - Kalkriese - Detmold
16. Mai bis 25. Oktober 2009
Die Ausstellung IMPERIUM KONFLIKT MYTHOS bereitet in drei Museen, an drei Originalschauplätzen - in Haltern, Kalkriese und Detmold - das Geschehen des Jahres 9 nach Christus auf. Es wird in einer Gesamtschau mit Exponaten von Weltgeltung die Hintergründe, die heutigen Erkenntnisse zur Varusschlacht sowie die Wahrnehmung und Mythologisierung des traditionell als „Schlacht im Teutoburger Wald“ bezeichneten Geschehens über die Jahrhunderte nachvollziehbar gestalten.
Dahinter steht eine Kooperation des LWL-Römermuseums in Haltern am See, Varusschlacht im Osnabrücker Land gGmbH - Museum und Park Kalkriese - und des Lippischen Landesmuseums Detmold. Partner in dieser Kooperation sind der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL), die Varusschlacht im Osnabrücker Land gGmbH und der Landkreis Osnabrück, der Kreis Lippe sowie der Landesverband Lippe.
http://www.imperium-konflikt-mythos.de/
Historisches Museum der Pfalz
Speyer
16. Mai 2009 bis 17. Januar 2010
Jede Gesellschaft, jede Generation, jede Gruppe, jede Person hat ihre eigenen Idole. Gleichzeitig gibt es Personen, die zu Symbolen der Zeitgeschichte werden. Doch was ist eigentlich ein Idol? Welche Eigenschaften lassen eine Person zu einer bestimmten Zeit zum Vorbild werden? Zugang zu den Informationen über das Idol liefern einzig die Medien. Es handelt sich also um Images - um medial inszenierte Rollen - und die bieten vor allem zweierlei: die Möglichkeit der Identifikation und der Projektion.
Die Ausstellung in Speyer, die in Zusammenarbeit mit der Picture Alliance, der Bilddatenbank der Deutschen Presseagentur (dpa) stattfindet, befasst sich mit Bildern von Menschen, die unser aller Leben prägen. Darüber hinaus wird das Medium der Fotografie mit seinen Mitteln und Möglichkeiten präsentiert.
Zur Ausstellung erscheint eine umfangreiche Begleitpublikation mit informativen Textbeiträgen und außergewöhnlichem Bildmaterial.
Wer ist Ihr persönliches Idol? - Hier können Sie aus fast 200 berühmten Menschen Ihr persönliches Idol wählen.
www.museum-und-klick.com/idole/index.html
Das antike Fundament des barocken Staates
Landesmuseum Joanneum
Schloss Eggenberg
Graz (A)
9. Mai bis 4. Oktober 2009
Das Erbe der römischen Antike ist auf vielfältige Weise im europäischen Bewusstsein präsent. Es sind dabei vor allem zwei Hauptaspekte, die von zentralem Interesse sind: Einerseits ist es die ungebrochene Faszination des überwältigenden architektonischen Erbes, andererseits die richtungsweisende wissenschaftliche Tradition. Beide Aspekte gewinnen im Humanismus und der Renaissance wieder an Bedeutung, und die gesamte abendländische Identität wurde stark von den kulturellen Fundamenten des römischen Reichs geprägt – nicht nur in den Weiterentwicklungen der lateinischen Sprache.
Dem Nachleben der römischen Antike im barocken Europa widmet sich die aktuelle Sonderausstellung im Grazer Landesmuseum Joanneum.
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Bayerische Landesausstellung 2009
Residenz Würzburg
9. Mai bis 4. Oktober 2009
Die Bayerische Landesausstellung vermittelt den Besucherinnen und Besuchern einen Eindruck von dem Ausmaß der Leistungen, den der Wiederaufbau Bayerns nach 1945 darstellt. Zahlreiche Exponate erstmals einer großen Öffentlichkeit präsentiert.
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http://www.hdbg.de/wiederaufbau/
Didaktische Angebote für den Unterricht»
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Zypressen, Juni 1889 Öl auf Leinwand The Metropolitan Museum of Art, New York. Rogers Fund, 1949 © The Metropolitan Museum of Art |
Kunstmuseum Basel
26. April bis 27. September 2009
In einer großartigen Gesamtschau zeigt das Kunstmuseum Basel weltweit zum ersten Mal die Landschaftsbilder der grossen Künstlerlegende Vincent van Gogh. 70 Gemälde – sowohl weltbekannte Schlüsselwerke als auch bisher der Öffentlichkeit kaum bekannte Bilder – eröffnen einen ganz neuen Zugang zur Kunst van Goghs. Ergänzend sind 40 Meisterwerke von Zeitgenossen aus der weltberühmten Sammlung des Kunstmuseums Basel zu sehen, die van Goghs bahnbrechende Auseinandersetzung mit der Natur untermalen. Eine multimediale Einführung in das Leben und Werk van Goghs ergänzt die Ausstellung.
Der Begleitband zur Ausstellung ist im Hatje Cantz Verlag erschienen.
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Bambergs Lebensader Regnitz
Historisches Museum Bamberg
24. April bis 1. November 2009
Die große Sonderausstellung des zeigt am Beispiel der UNESCO-Welterbestadt Bamberg die zwischen Stadt und Fluss bestehenden vielfältigen kulturellen, wirtschaftlichen, historischen und ökologischen Verbindungen. Der grenzüberschreitende Blick auf die Flüsse der Partnerstädte Bambergs und deren Stadt- und Fluss-Geschichten macht die europäische Dimension des Themas deutlich.
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Kaiserbider in Rom und am Limes
Ausstellung des Archäologischen Landesmuseums Baden-Württemberg
im Limesmusem Aalen
23. April bis 4. Oktober 2009
Die Wirkung von Bildern wurde zu allen Zeiten genutzt, um politische Inhalte und Ideen zu vermitteln. Dies gilt besonders für Herrscherdarstellungen, lassen sich doch bei diesen politische Ideologie und Persönlichkeit miteinander verbinden, um eine emotionale Wirkung zu erzielen.
Die römischen Kaiser und die mit ihnen verbundene Ideologie des Imperium Romanum wurde in einer Fülle von Bildern dargestellt. Von der Münzprägung über die Kleinkunst bis hin zu den großen historischen Reliefs der Kaiserforen in Rom oder den Bronzestatuen und Waffen aus den Kastellen am Limes. Die Ausstellung gibt anhand ausgewählter Beispiele aus Rom und der Limesregion einen umfassenden Einblick in dieses Thema.
Zur Ausstellung erscheint ein umfangreicher Begleitband.
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Tiroler Landesmuseen
Fernandeum
Innsbruck
24. April bis 15. November 2009
http://www.tiroler-volkskunstmuseum.at
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Technik - Medien - Kunst
Museum Industriekultur Osnabrück, Kunsthalle Dominikanerkirche und Erich Maria Remarque-Friedenszentrum
Osnabrück
22. April bis 4. Oktober 2009
weitere Informationen:
http://www.bilderschlachten.de
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Eine Ausstellung des Deutschen Historischen Museums und der Johannes a Lasco-Bibliothek, Emden
Ausstellungshalle Hinter dem Zeughaus
1. April - 19. Juli 2009
Das Deutsche Historische Museum und die Johannes a Lasco Bibliothek zeigen aus Anlass des 500. Geburtstags von Johannes Calvin Anfänge, Verbreitung und Auswirkungen des Calvinismus in Deutschland und Europa.
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Bayerisches Nationalmuseum
München
26. März bis 26. Juli 2009
Die Ausstellung "Die Wittelsbacher und das Reich der Mitte" beleuchtet in fünf Abteilungen die Geschichte der Wahrnehmung Chinas in Bayern, die von der Faszination des Exotischen über die Begeisterung für die andersartige Ästhetik chinesischer Luxuswaren und die Idealisierung des unbekannten Reichs der Mitte bis hin zu einem nüchternen Blick auf die Großmacht im Fernen Osten führt. Gezeigt werden rund 300 hochkarätige Exponate internationaler Leihgeber (so aus Peking, Florenz, Kopenhagen und Wien), darunter Spitzenleistungen des Kunsthandwerks. Die erstmals in dieser Zusammenschau präsentierten Werke führen die intensiven Beziehungen von China und Bayern vor Augen und verdeutlichen die wechselseitige Beeinflussung der beiden Kulturen.
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Chancen einer Republik
Sonderausstellung im Stadtmuseum Weimar
7. Februar bis 4. Oktober 2009
Im Jahre 1919 wurde in Weimar deutsche Geschichte geschrieben. Daran erinnert eine Ausstellung, die am 6. Februar 2009 eröffnet wird – dem Tag, an dem 1919 die verfassunggebende Nationalversammlung das erste Mal zusammentrat. Die Ausstellung „Weimar 1919 – Chancen einer Republik“ deutet diese als durchaus chancenreichen Neubeginn der politischen, und zum Teil auch der sozialen Verhältnisse in Deutschland nach 1918.
Die preußischen Kerngebiete in Nordrhein-Westfalen 1609–2009
Verschiedene Ausstellungsorte in Nordrhein-Westfalen
ab Februar 2009
Schon seit 1609 gehörten bedeutende Gewerberegionen auf dem Boden des heutigen Nordrhein-Westfalens zu Brandenburg und später zu Preußen. Diese Neuerwerbungen im Westen – das Herzogtum Kleve, die Grafschaften Mark und Ravensberg und seit 1648 auch das Fürstentum Minden – bildeten den Kern Preußens in Rheinland und Westfalen. Oft waren gerade diese Gebiete Schrittmacher der Modernisierung für Preußen insgesamt.
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Historisches Museum der Pfalz
Seyer
14. Dezember 2008 bis 12. Juli 2009
Die Ausstellung widmet sich dem Phänomen der „Wikinger“, das bis heute eine besondere Faszination besitzt. Ob als Plünderer, Eroberer, als Händler, Siedler oder Entdecker, die Männer aus dem Norden schrieben eine einzigartige Erfolgsgeschichte in der Epoche zwischen dem 8. und 11. nachchristlichen Jahrhundert.
Haus der Geschichte Baden-Württemberg
Stuttgart
18. Dezember 2008 - 20. September 2009
Erwin Rommel gehört bis heute zu den berühmtesten Generälen des Zweiten Weltkriegs. Als »Wüstenfuchs« wurde er zur Legende. Der "Mythos Rommel" ist nicht zuletzt ein Produkt der nationalsozialistischen Propaganda. Erwin Rommel stellte sich ihr bereitwillig zur Verfügung. Mit den seinerzeit modernsten Medien Film, Fotografie und Hörfunk ließ er sich mit großem Erfolg zur Ikone aufbauen. Selbst in Großbritannien und den Vereinigten Staaten wurde Rommel als Feldherr gefeiert.
Das Haus der Geschichte Baden-Württemberg zeigt die erste große Ausstellung, die sich überhaupt mit Erwin Rommel beschäftigt. Objekte, Fotografien und Filme - zum Teil noch nie öffentlich gezeigte persönliche Gegenstände - belegen den Werdegang des Soldaten und des Privatmannes sowie die Entstehung und die Entwicklung des "Mythos Rommel" bis heute.
http://www.hdgbw.de/ausstellungen/wechselausstellung/mythos-rommel/
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Die Deutschen und ihre Nationalsymbole
Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland
Bonn
5. Dezember 2008 bis 13. April 2009
Die Ausstellung „Flagge zeigen?“ beleuchtet die Entstehung nationaler Symbole im 19. Jahrhundert, ihre Rolle im Kaiserreich, in der Weimarer Republik und im Nationalsozialismus exemplarisch. Nach 1945 ist Schwarz-Rot-Gold das einzige von Krieg und Terror unbelastete gesamtdeutsche Symbol für die Deutschen in allen Besatzungszonen. Bei der doppelten Staatsgründung 1949 beschwören beide deutsche Teilstaaten mit diesen Farben die nationale Einheit. Zugleich setzen sie unterschiedliche Akzente in ihrer Erinnerungskultur und grenzen sich im Kalten Krieg zunehmend voneinander ab.
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Deutsches Historisches Museum
Ausstellungshalle von I. M. Pei
Berlin, Unter den Linden
15. Januar 2009 bis 03. Mai 2009
Die Geschichte der deutschen Sprache steht im Mittelpunkt der Ausstellung im Deutschen Historischen Museum (DHM) in Berlin.
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Wechselausstellung
Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland, Bonn
12. Dezember 2008 – 3. Mai 2009
Woher kommt die deutsche Sprache? Was zeichnet sie aus? Wie verändert sich
die Bedeutung von Worten? Die Ausstellung „man spricht deutsch“ gibt
Antworten auf diese Fragen. Sprache ist „das“ Kommunikationsmittel des
Menschen. Sie ist zugleich Trägerin von Wissen und Kultur, darauf weist eine
Bibliothek in der Ausstellung hin.
Die 'dunklen Jahrhunderte' Griechenlands 1200 - 700 v. Chr.
Badisches Landesmuseum
Karlsruhe
25. Oktober 2008 - 15. Februar 2009
In eine bislang weitgehend unbekannte, daher aber umso packendere Epoche Griechen-lands führt das Badische Landesmuseum Karlsruhe die Besucher der Sonderausstellung „Zeit der Helden – Die ‚dunklen Jahrhunderte’ Griechenlands 1200 – 700 v. Chr.“ Sie wird vom 25. Oktober 2008 bis 15. Februar 2009 im Karlsruher Schloss zu sehen sein.
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Die Farbigkeit antiker Skulptur
Frankfurt a.M.
Liebieghaus
8. Oktober 2008-15. Februar 2009
Die antike Marmorskulptur war nicht weiß, sondern bunt. Davon berichten antike Schriftquellen in überwältigender Fülle. Die unumstößliche Tatsache einer farbigen antiken Skulptur ist in der italienischen Renaissance verdrängt und im 19. Jahrhundert wieder aufgegriffen worden, ehe sie im 20. Jahrhundert zugunsten einer auf Klarheit ausgerichteten Ästhetik erneut in den Hintergrund geriet. Bis heute haben sich an antiken Skulpturen zahlreiche Spuren des ursprünglichen Farbenkleides erhalten. Sie beweisen, dass die griechischen und römischen Statuen Gewänder trugen, die mit aufwändigen Ornamenten und kostbaren Farben verziert waren. Seit 25 Jahren werden von einem internationalen Forscherteam unter der Leitung von Vinzenz Brinkmann, dem Leiter der Antikensammlung des Liebieghauses, Untersuchungen durchgeführt, die eine Vielzahl von neuen Erkenntnissen gebracht haben. Die aus diesen Forschungsarbeiten hervorgegangene Ausstellung "Bunte Götter" verbindet originale antike Skulpturen mit spektakulären Rekonstruktionen, anhand deren die "bunte Antike" erneut auflebt. Die Präsentation im Liebieghaus wird eine Reihe von neuen Objekten präsentieren und somit den neuesten Stand der Forschung spiegeln.
mehr über: Die Farbigkeit der Götter
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Eine Ausstellung des Deutschen Historischen Museums in Zusammenarbeit mit der Arthur Szyk Society, Burlingame, USA
Berlin
29. August 2008 bis 04. Januar 2009
Arthur Szyk (1894–1951) gilt als einer der bedeutendsten Schöpfer von politischen Karikaturen und Illustrationen des 20. Jahrhunderts. Seine Arbeiten genießen in den Vereinigten Staaten von Amerika hohe Bekanntheit und Wertschätzung, während sein Schaffen in Europa bislang noch weitgehend unbekannt blieb.
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Der Mythos von Troia in Dichtung und Kunst
Reiss-Engelhorn-Museen
Mannheim
14. September 2008 bis 18. Januar 2009
Der antike Dichter Homer gilt heute als Urvater der europäischen Literatur. Ihm und der außergewöhnlichen Wirkungsgeschichte seiner Epen „Ilias“ und „Odyssee“ widmet sich die Ausstellung „HOMER – Der Mythos von Troia in Dichtung und Kunst“.
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John Heartfield, AIZ, 31. Jan. 1935, Hitlers Friedenstaube Akademie der Künste, Berlin, Kunstsammlung |
Marinus und Heartfield
Politische Fotomontagen der 1930er Jahre
Köln
Museum Ludwig
9. August 2008 – 19. Oktober 2008
Unter dem Pseudonym „Marinus“ veröffentlichte die in Paris erscheinende Zeitung „Marianne“ in den Jahren 1932 bis 1940 über 250 Fotomontagen. Diese vorwiegend als Titel abgedruckten Werke waren offenkundig von den Fotomontagen von John Heartfield inspiriert, die dieser seit 1930 für die AIZ (Arbeiter-Illustrierte-Zeitung) hergestellt hatte. Während Leben und Werk von John Heartfield inzwischen umfassend aufgearbeitet worden sind, galt der Bildautor von „Marianne“ als unbekannt, vor allem nachdem der Einmarsch der deutschen Truppen in Paris im Juni 1940 die große Zeit der französischen Illustrierten schlagartig beendete.
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Mainfränkisches Museum
Würzburg, Festung Marienberg
12. August – 16. November 2008
Die Epoche des frühen Mittelalters vom 6. bis 10. Jahrhundert war so dynamisch wie kaum eine andere. Damals hatten die Orte Balhorn am westfälischen Hellweg und Karlburg am Main aufgrund ihrer Größe, zentralen Lage an überregionalen Fernhandelswegen und Infrastruktur eine Sonderstellung inne. Beide Siedlungsplätze sind in den letzten Jahren durch große Ausgrabungen und Forschungsprojekte wieder entdeckt worden.
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Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland
Bonn
22. August - 7. Dezember 2008
Die Zeit der Völkerwanderung gehört zu den großen dramatischen Erzählungen der europäischen Geschichtsschreibung. Die neuere Forschung begreift diese bewegte Epoche zwischen der Spätantike und dem Frühmittelalter nicht mehr als einen heroischen 'Kampf um Rom', sondern als einen vielschichtigen Transformationsprozess der hellenistisch-römischen Kultur, an dem die Barbaren großen Anteil hatten.
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Verfassung und Verfassungswirklichkeit in Deutschland
1849 - 1919 - 1949 - 1989
Deutsches Historisches Museum
Berlin
18. September 2008 - 11. Januar 2009
Das Deutsche Historische Museum widmet vier zentralen Etappen der deutschen Verfassungsgeschichte eine Ausstellung. Dabei geht es um die Freiheitsrechte und ihre Verwirklichung.
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Rituale im alten Europa
800-1800
Kunsthistorisches Museum
Magdeburg
21. September 2008 - 18. Januar 2009
Rituale der Macht sind allgegenwärtig und in den Medien täglich präsent. In der Zeit vor 1800 sprach man nicht von Ritualen, sondern von Solennitäten oder von spectacula. Gemeint waren feierliche öffentliche Akte, die die Ordnung der Gesellschaft darstellten und zugleich aufs Neue herstellten. Spektakel der Macht waren sie, weil sie Macht sowohl verliehen als auch sichtbar machten. Einige dieser Rituale gibt es noch heute, jedoch hat sich ihre Bedeutung und ihre Wirkmächtigkeit verändert, ebenso wie die Gesellschaft sich verändert hat.
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Ritter, Grafen, Industriebarone
Bayerische Landesausstellung 2008
Ausstellungszentrum Lokschuppen
Rosenheim
26. April bis 5. Oktober 2008
Einst bestimmte der Adel das politische, soziale und kulturelle Geschehen im Land. Wer in eine adelige Familie geboren wurde oder sich den Adel durch Besitz oder Verdienst erworben hatte, gehörte zur gesellschaftlichen Elite. Er besaß vielfältige Privilegien ...
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Das Jahrhundert des Schlagers
Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland
Bonn
9. Mai – 5. Oktober 2008
Geliebt oder gehasst – gleichgültig lässt der Schlager fast niemanden: Millionen von Fans verehren ihre Schlager-Stars, kaufen deren Schallplatten und CDs. Im Schlager spiegelt sich der Wandel von Gesellschaft und Mentalität wider, er reagiert auf politische und gesellschaftliche Strömungen. Als kommerzielles Massenprodukt ist er eng mit der modernen Industriegesellschaft und ihren technologischen Neuerungen verbunden.
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Ein kulturhistorischer Streifzug durch die Welt der Verbrechen
Wien
Prunksaal der Österreichischen Nationalbibliothek
8. Mai bis 2. November 2008
Geschichte wird über weite Strecken mit Blut geschrieben. Kriege, Völkermorde oder auch Attentate bestimmen seit jeher ihren wechselvollen Lauf. Die Ausstellung „Blutige Geschichten“ liefert eine vielschichtige Auseinandersetzung mit dem Phänomen Gewaltverbrechen – von Heiligenmartyrien über Meuchel- und Ritualmorde, Kannibalismus, Lynchjustiz bis hin zum Völkermord.
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Pergamonmuseum
Berlin
26. Juni bis 5. Oktober 2008
Eine Ausstellung der Staatlichen Museen zu Berlin, des Musée du Louvre und der Réunion des musées nationaux, Paris und des British Museum, London.
Babylon – Mythos und Wahrheit: Zwei Welten, eine Ausstellung.
Das erste Kapitel der Ausstellung (= Wahrheit) legt die Wurzeln unserer abendländischen Kultur durch den Blick auf die archäologischen Relikte frei und zeigt, was hinter den Legenden steckt. Im Zentrum dieses Kapitels steht das Ischtar-Tor und die Prozessionsstraße von Babylon – eines der sieben Weltwunder der Antike. Über 800 Objekte, darunter Statuen, Reliefs, Weihgaben, Architekturteile und Schriftzeugnisse, werden gezeigt.
Das zweite Kapitel der Ausstellung (= Mythos) betrachtet Babylon als Metapher für die dunklen Seiten der Zivilisation – Unfreiheit und Unterdrückung, Terror und Gewalt, Hybris und Wahn. In der europäischen Kunst und Kultur ist der Mythos Babel verknüpft mit den Urängsten der Menschheit.
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Die Gräber von Paestum
Martin-Gropius-Bau Berlin
27. Juni bis 28. September 2008
Die Stadt Paestum in Süditalien bewahrt einen der größten Schätze antiker Freskomalerei auf. In den 1960er Jahren wurden bei Ausgrabungen rund 200 reich bemalte Gräber aus der Zeit der Lukaner (4. Jh. v. Chr.) entdeckt. Der Martin-Gropius-Bau widmet diesen seltenen Beispielen antiker Grabkunst nun eine Ausstellung. Insgesamt 43 bemalte Grabplatten aus dem Museo Archeologico Nazionale di Paestum werden in Berlin präsentiert, darunter sieben vollständige Gräber.
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Industrie & Lebensträume zwischen Vormärz und Kaiserreich
Deutsches Historisches Museum
Berlin
25. April - 31. August 2008
Die politische Enttäuschung über den Ausgang der bürgerlichen Revolution 1848/49 mündete in eine Phase immenser wirtschaftlicher Energie. Einerseits kam es zu zahlreichen Neugründungen noch heute bestehender Unternehmen andererseits zu einem rasanten Aufschwung älterer Unternehmen wie Faber-Castell in Nürnberg oder Krupp in Essen. In Schlesien, an der Saar und an der Ruhr begann die große Zeit von Kohle und Stahl.
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Zeitgeschichtliches Forum
Leipzig
7. Mai – 12. Oktober 2008
„Skandale in Deutschland nach 1945“ stellt zwanzig ausgewählte Fälle in ihrem jeweiligen politischen und gesellschaftlichen Kontext vor. Die Ausstellung gibt exemplarisch Aufschluss über Wandlungsprozesse der politischen Kultur in der Bundesrepublik Deutschland. Sie beleuchtet das gesellschaftliche Wertesystem, die Reaktionsweisen der Öffentlichkeit und die Rolle der Medien. Die Ausstellung dokumentiert so einen öffentlichkeitswirksamen Aspekt deutscher Geschichte.
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Historisches Museum
Frankfurt
Bis zum 31. August 2008
1968: Kaum ein Ereignis in der Nachkriegsgeschichte ist umstrittener als dieser „kurze Sommer“ der Revolte.
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Sensationelle Neufunde aus Xinjiang, China
Reiss-Engelhorn-Museen Mannheim (rem) in Zusammenarbeit mit dem Martin-Gropius-Bau, der Eurasien-Abteilung des Deutschen Archäologischen Instituts (DAI) und dem Heritage Bureau der Uigurischen Autonomen Region Xinjiang der Volksrepublik China
Berlin und Mannheim
13. Oktober 2007 bis 01. Juni 2008
Erstmalig außerhalb Asiens präsentiert die Schau „Ursprünge der Seidenstraße“ archäologische Highlights aus der chinesischen Autonomen Region Xinjiang. Vom 9. Februar 2008 bis 1. Juni 2008 zeigen die Reiss-Engelhorn-Museen Mannheim 190 originale Ausgrabungsfunde im Museum Weltkulturen D5. Der ungewöhnlich gute Erhaltungszustand insbesondere der organischen Fundstücke überrascht und begeistert zugleich. Er ist auf die klimatischen Bedingungen in der Taklamakan-Wüste zurückzuführen. In einzigartigen Textilien, Schmuckstücke, Werkzeugen, Gegenständen des täglichen Lebens und sogar in Speiseresten spiegelt sich die optische Präsenz der Vergangenheit wider. So geben uns die bis zu 4000 Jahre alte Relikte längst vergangener Kulturen heute erstaunliche Einblicke in die Lebenswelt der frühen Menschen, die sich zwischen der Taklamakan-Wüste, dem Lop-Nur-See und dem Tianshan-Massiv aufhielten.
Eine Ausstellung des Deutschen Historischen Museums
in Zusammenarbeit mit dem Instituto Camões in Lissabon
und der Botschaft von Portugal in Berlin
Kuratoren: Dr. Michael Kraus, Prof. Dr. Hans Ottomeyer
Deutsches Historisches Museum
Berlin
24. Oktober 2007 - 10. Februar 2008
Mit der Etablierung eines unabhängigen Herrschaftsgebietes im 12. Jahrhundert und dem im Vergleich zu Spanien frühen Abschluss der Reconquista, also der Eroberung von unter muslimischer Herrschaft stehenden Gebieten der iberischen Halbinsel, konsolidierte Portugal bereits im 13. Jahrhundert weitgehend die Landesgrenzen, die es auch heute noch besitzt. In den folgenden Jahrhunderten entwickelte sich das kleine Land am westlichen Rand Europas zur international bedeutenden See- und Kolonialmacht. Vor allem im 16. Jahrhundert verstand es das Königreich Portugal mithilfe seiner Flotte und einem Stützpunktsystem, das Küstengebiete Afrikas, Asiens und Amerikas umfasste, entscheidende Teile des über die Weltmeere verlaufenden internationalen Handelsverkehrs zu seinen Gunsten zu beeinflussen und neben der Kolonialisierung Brasiliens den ›Estado da Índia‹, ein portugiesisches Vize-Königreich am Indischen Ozean, zu errichten.
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Eine Ausstellung des Deutschen Historischen Museums
Kuratoren: Dr. Hans-Jörg Czech und Dr. Nikola Doll
Deutsches Historisches Museum
Berlin
26. Januar - 29. April 2007
In vielen Ausstellungen zu den bildenden Künsten in den 1930/40er Jahren wurden Tendenzen der Moderne zum Thema gemacht. Die zeitgleich entstandenen Werke mit Bezügen zur Staats- und Kriegspropaganda fanden nur wenig Beachtung oder wurden gänzlich ignoriert. Zu Tausenden lagern insbesondere diese Kunstobjekte in den Depots von Museen und Sammlungen. Als Relikte einer problembeladenen, von brutalen Diktaturen geprägten Epoche sind sie Teil unseres historischen Erbes und konservieren die politische Ikonographie einer ganzen Epoche.