Verband der Geschichtslehrer Deutschlands e.V.
VGDLandesverbändeSchwerpunkte der ArbeitAktuellMitteilungen"geschichte für heute"VeranstaltungenPublikationenGeschichtsunterrichtBildungsstandardsQualitätssiegel des VGDAusstellungenAktuelle AusstellungenVorschauArchivInternationale KontakteEuroclioServiceFördererKooperationspartnerSitemap
SucheKontaktImpressum
Die 68er. Kurzer Sommer - lange Wirkung

Historisches Museum Frankfurt

Bis zum 31. August 2008

 

 

1968: Kaum ein Ereignis in der Nachkriegsgeschichte ist umstrittener als dieser „kurze Sommer“ der Revolte. Wenn heute im deutschen politischen Diskurs darauf zurückgegriffen wird, dann vielfach negativ. Die Qualität unserer Schulen und Universitäten, die Leitbilder von Ehe und Familie sowie die Verbindlichkeit von gesellschaftlichen Sitten und Werten seien durch die Ideen von 1968 erschüttert worden, vor allem aber sei der Terrorismus der 70er Jahre eine direkte Folge der „außerparlamentarischen Opposition“ von 1968. Auf der anderen Seite werden mit 1968 die „intellektuelle Neugründung der Bundesrepublik“ und der überfällige Aufbruch aus der in Wiederaufbau und Verdrängung erstarrten „Adenauer-Republik“ verbunden.

Eines steht fest: 1968 war so komplex und vielschichtig, dass daran seit den 1980er Jahren immer wieder kontrovers über das Selbstverständnis der Republik gestritten wurde. Die Generation der protestierenden Studenten von 1968 geht jetzt in Rente: Was hat sie „angerichtet“, was hinterlässt sie uns?

Die Ausstellung wird als groß angelegtes Erinnerungspanorama multimedial aufgebaut. Präsentiert werden auf 700 qm ca. 700 Originaldokumente (Flugblätter, Zeitschriften, Transparente, Wandzeitungen etc.), Fotografien, Alltagsobjekte, Ton- und Videoaufnahmen, Musikbeispiele sowie Interviews mit Protagonisten.

 

 

 

 

 

 



Mit freundlicher Unterstützung durch

Cologne Digital Medienproduktion GmbH